E-SCOOTER TUNING STRAFE 2026
Die E-Scooter Tuning Strafe 2026 ist für viele Scooter-Fahrer ein Buch mit sieben Siegeln. Ist Tuning verboten? Was passiert bei einer Polizeikontrolle? Verliere ich meine Versicherung? Was ist mit Privatgelände? Die Antworten sind nicht schwarz-weiß — sondern eine Mischung aus Bußgeldern, Versicherungsrecht, Strafrecht und der neuen eKFV-Novelle, die am 6. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde und die Spielregeln verändert hat.
Dieser Artikel gibt dir die vollständige Rechtslage — ehrlich, ohne Verharmlosung und ohne Panikmache. Denn die Wahrheit ist: Tuning ist nicht per se illegal. Es kommt darauf an, wo du fährst und was genau du gemacht hast. Auf öffentlichen Straßen ist ein getunter Scooter ein Problem. Auf Privatgelände ist er in vielen Fällen erlaubt. Der Unterschied zwischen diesen beiden Szenarien ist der Unterschied zwischen 70 Euro Bußgeld plus Strafanzeige und null Konsequenzen.
Der E-Scooter Regeln 2026 Artikel gibt den Gesamtüberblick über alle Regeln — dieser Artikel hier fokussiert sich gezielt auf die Tuning-spezifischen Konsequenzen.
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📑 Inhalt
- Rechtliche Grundlage: Was Tuning juristisch bedeutet
- ABE-Verlust: Was passiert, wenn die Betriebserlaubnis erlischt
- Bußgelder 2026: Was kostet Tuning bei einer Kontrolle?
- Versicherung: Was passiert im Schadensfall?
- Strafrecht: Wann wird es richtig ernst?
- eKFV-Novelle 2026: Was sich geändert hat
- Privatgelände: Was dort erlaubt ist
- Garantie: Was Tuning mit der Herstellergarantie macht
- Polizeikontrolle: Was die Polizei prüfen kann und was nicht
- German Maneuver und Rückschaltung: Schützt das vor Strafe?
- Fazit: Tuning ist nicht verboten — aber nur am richtigen Ort
💡 Was ist die eKFV-Novelle 2026?
Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) wurde am 6. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet. Sie regelt alle Vorschriften für E-Scooter in Deutschland — von Höchstgeschwindigkeit (20 km/h) über Ausrüstungspflichten bis zu Bußgeldern. Die Novelle erhöht mehrere Bußgelder und führt ab 2027 eine Blinkerpflicht für Neufahrzeuge ein.
Rechtliche Grundlage: Was Tuning beim E-Scooter juristisch bedeutet
Tuning — ob per Lizenzcode, MESC-Chip, Custom-Firmware oder Hardware-Modifikation — verändert die vom Hersteller festgelegten Fahrzeugparameter. Bei E-Scootern betrifft das in der Regel die Höchstgeschwindigkeit (Aufhebung der 20-km/h-Begrenzung), manchmal auch die Motorleistung oder das Beschleunigungsverhalten. Juristisch hat das eine eindeutige Konsequenz: Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erlischt. Das bedeutet beim Thema E-Scooter Tuning Strafe 2026: Das Fahrzeug hat keine Zulassung mehr für den öffentlichen Straßenverkehr.
Wichtig zu verstehen: Das Tuning selbst ist nicht strafbar. Du darfst deinen Scooter zu Hause modifizieren, in der Garage tunen und auf deinem Grundstück damit fahren. Strafbar wird es erst, wenn du mit einem getunten Scooter im öffentlichen Straßenverkehr fährst. Der Ort macht den Unterschied — nicht die Modifikation selbst.
ABE-Verlust: Was passiert, wenn die Betriebserlaubnis erlischt
Jeder E-Scooter mit Straßenzulassung hat eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) oder eine Einzelbetriebserlaubnis. Diese bestätigt, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Anforderungen entspricht — maximale Geschwindigkeit 20 km/h, maximale Leistung, vorgeschriebene Beleuchtung, Bremsen, Reflektoren. Sobald du eines dieser Merkmale durch Tuning veränderst, erlischt die ABE automatisch.
Was „ABE erlischt“ konkret bedeutet für die E-Scooter Tuning Strafe 2026: Das Fahrzeug ist nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen. Es darf nicht mehr auf öffentlichen Straßen, Radwegen, Gehwegen oder sonstigen öffentlichen Verkehrsflächen gefahren werden. Das Versicherungskennzeichen wird wertlos — nicht weil die Versicherung sofort erlischt, sondern weil der Versicherer im Schadensfall die Leistung verweigern oder zurückfordern kann. Der Versicherung Tuning Artikel erklärt die Details.
Und der ABE-Verlust ist nicht reversibel durch einfaches Zurücksetzen: Auch wenn du das Tuning rückgängig machst (z. B. per German Maneuver auf 20 km/h zurückschaltest), ist die ABE formal erloschen, solange die Möglichkeit besteht, den Scooter wieder hochzuschalten. Eine neue ABE zu bekommen erfordert eine Einzelabnahme beim TÜV oder einer anderen Prüforganisation — die in der Praxis für E-Scooter kaum angeboten wird und wirtschaftlich nicht sinnvoll ist (Kosten für die Einzelabnahme übersteigen oft den Wert des Scooters).
Für die E-Scooter Tuning Strafe 2026 ist der ABE-Verlust der zentrale Dreh- und Angelpunkt: Ohne ABE kein legaler Betrieb im öffentlichen Verkehr, ohne legalen Betrieb kein gültiger Versicherungsschutz, ohne Versicherungsschutz eine Straftat. Diese Kette — ABE → Versicherung → Strafrecht — ist der Grund, warum eine 70-Euro-Ordnungswidrigkeit schnell zu einem Strafverfahren mit fünfstelligen Konsequenzen werden kann.
Bußgelder 2026: Was kostet die E-Scooter Tuning Strafe 2026 bei einer Kontrolle?
Die Bußgelder für E-Scooter-Verstöße wurden mit der eKFV-Novelle 2026 teilweise erhöht. Hier die relevanten Beträge für Tuning-bezogene Verstöße:
- Fahren ohne gültige ABE: 70 Euro Bußgeld. Das ist der Standard-Tatbestand, wenn die Polizei feststellt, dass dein Scooter getuned ist und schneller als 20 km/h fährt.
- Fahren ohne Versicherungsschutz: Straftat nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz. Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. (Nicht „nur“ ein Bußgeld — eine Straftat mit Eintrag ins Führungszeugnis.)
- Fahren auf dem Gehweg: 25 Euro (erhöht von 15 Euro). Der E-Scooter Gehweg Artikel erklärt die Details.
- Zu zweit fahren: 25 Euro (erhöht von 5 Euro). Der zu zweit auf dem E-Scooter Artikel behandelt dieses Thema.
- Alkohol (0,5-1,09 Promille): 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte. Unter 21 Jahren gilt 0,0 Promille.
Wichtig: Das 70-Euro-Bußgeld für die fehlende ABE ist nur der Anfang. Wenn bei der Kontrolle festgestellt wird, dass durch das Tuning auch der Versicherungsschutz erloschen ist, kommt die strafrechtliche Komponente hinzu. Und wenn du in einen Unfall verwickelt bist, kann die Versicherung den gesamten Schaden von dir zurückfordern (Regress). Der E-Scooter ab 14 Artikel erklärt die besonderen Regeln für Jugendliche.
Versicherung: Was die E-Scooter Tuning Strafe 2026 für deinen Schutz bedeutet
Die Kfz-Haftpflichtversicherung für E-Scooter deckt Drittschäden ab — aber nur für Fahrzeuge mit gültiger ABE. Wenn dein Scooter getuned ist, kann der Versicherer im Schadensfall argumentieren, dass eine Obliegenheitsverletzung vorliegt (du hast wissentlich ein nicht zugelassenes Fahrzeug im Verkehr benutzt) und die Leistung ganz oder teilweise verweigern.
In der Praxis funktioniert der Opferschutz: Wenn du mit deinem getunten Scooter einen Fußgänger verletzt, zahlt die Versicherung dem Geschädigten — sie muss, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Aber anschließend nimmt sie dich in Regress: Du musst den gesamten Betrag zurückzahlen. Bei Personenschäden können das fünfstellige Beträge sein. Der Freund baut Unfall Artikel zeigt ein konkretes Szenario, und der versichert verleihen Artikel erklärt, was beim Verleihen eines getunten Scooters passiert.
Strafrecht: Wann wird aus der E-Scooter Tuning Strafe 2026 richtig ernst?
70 Euro Bußgeld für fehlende ABE klingt verkraftbar. Aber die E-Scooter Tuning Strafe 2026 hat eine strafrechtliche Dimension, die vielen nicht bewusst ist. Wer ohne gültige Versicherung im öffentlichen Verkehr fährt, begeht eine Straftat nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz — keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine echte Straftat. Das bedeutet: Ermittlungsverfahren, Geldstrafe nach Tagessätzen (orientiert am Einkommen), Eintrag ins Führungszeugnis und in schweren Fällen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Ein Eintrag im Führungszeugnis kann weitreichende Konsequenzen haben — bei Bewerbungen, Verbeamtungen, Sicherheitsüberprüfungen.
Die Kombination macht es besonders gefährlich: Tuning → ABE erloschen → Versicherung kann Leistung verweigern → Fahren ohne (wirksamen) Versicherungsschutz = Straftat. Und bei einem Unfall mit Personenschaden verschärft sich die Lage nochmals: Fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) kommt hinzu, wenn nachweisbar ist, dass die erhöhte Geschwindigkeit ursächlich für den Unfall war. In der Praxis: Wenn du mit 35 km/h statt 20 km/h unterwegs warst und einen Fußgänger erfasst hast, den du bei 20 km/h noch hätte bremsen können. Bei schweren Verletzungen drohen empfindliche Strafen.
Das klingt dramatisch — und ist es auch. Aber es ist vermeidbar: Wer seinen getunten Scooter nur auf Privatgelände fährt, begeht keinen dieser Tatbestände. Genau das ist der Sinn der Privatgelände-Regel. Der ohne Versicherungskennzeichen Artikel erklärt die strafrechtlichen Konsequenzen im Detail.
eKFV-Novelle 2026: Was sich für die E-Scooter Tuning Strafe 2026 konkret geändert hat
Die am 6. Februar 2026 verkündete eKFV-Novelle hat mehrere Änderungen gebracht, die direkt relevant sind: Erstens wurden die Bußgelder für Gehwegfahren und Zu-zweit-Fahren erhöht. Zweitens dürfen E-Scooter jetzt automatisch überall dort fahren, wo der Radverkehr freigegeben ist — das erleichtert die legale Nutzung, ändert aber nichts an der Tuning-Problematik. Drittens ist die Gefährdungshaftung für E-Scooter in Vorbereitung — dann haftet der Halter bereits aufgrund der Betriebsgefahr, unabhängig von individuellem Verschulden.
Ab 2027 kommt die Blinkerpflicht für Neufahrzeuge. Was das für Tuner bedeutet: Die technischen Anforderungen an E-Scooter steigen weiter. Je komplexer die Vorschriften, desto wahrscheinlicher, dass ein getunter Scooter bei einer Kontrolle auffällt — weil Polizisten zunehmend geschult werden, die Originalspezifikationen aktueller Modelle zu kennen und Abweichungen zu erkennen. Besonders die erhöhten Bußgelder für Alltagsverstöße (Gehweg, zu zweit) zeigen, dass der Gesetzgeber E-Scooter 2026 ernster nimmt als je zuvor. Der E-Scooter Regeln 2026 Artikel enthält die vollständige Zusammenfassung der eKFV-Novelle mit allen neuen Bußgeldsätzen.
Privatgelände: Die einzige Zone ohne E-Scooter Tuning Strafe 2026
Hier kommt der entscheidende Punkt: Auf Privatgelände gelten die StVO und die eKFV nicht. Das bedeutet: Du darfst deinen getunten Scooter auf deinem eigenen Grundstück, auf Firmengeländen (mit Erlaubnis des Eigentümers), auf privaten Offroad-Strecken und auf nicht-öffentlichen Wegen fahren — ohne ABE, ohne Versicherungskennzeichen und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Keine E-Scooter Tuning Strafe 2026, kein Bußgeld, kein Strafverfahren.
Aber: „Privat“ muss wirklich privat sein. Ein Parkplatz vor einem Supermarkt ist öffentlicher Verkehrsraum — auch wenn er einem privaten Unternehmen gehört. Ein Feldweg, der von Spaziergängern genutzt wird, kann öffentlich sein. Ein Wald-Pfad, der in einer Wanderkarte verzeichnet ist, ist öffentlich. Ein Hinterhof, der durch eine offene Einfahrt für jeden zugänglich ist, kann als öffentlich gelten. Privatgelände ist: Dein eingezäunter Garten, dein Hof mit geschlossenem Tor, ein abgesperrtes Firmengelände mit Zugangskontrolle, eine private Rennstrecke. Die Faustregel: Wenn jede beliebige Person ohne Einschränkung Zugang hat, ist es wahrscheinlich öffentlich.
Was auf Privatgelände trotzdem gilt: Haftung bei Verletzung Dritter (wenn du jemanden auf deinem Grundstück mit deinem Scooter verletzt, haftest du zivilrechtlich), Sorgfaltspflicht und — falls Minderjährige auf dem Gelände fahren — eine besondere Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten. Ein Helm ist auf Privatgelände nicht vorgeschrieben, aber bei 35+ km/h dringend empfohlen — der Helm Sicherheit Artikel erklärt, warum der Kopfschutz bei hohen Geschwindigkeiten keine Verhandlungssache ist.
Garantie: Was Tuning mit der Herstellergarantie macht — ein oft unterschätzter Teil der E-Scooter Tuning Strafe 2026
Die Herstellergarantie erlischt durch jede Form von Tuning — auch durch Software-Tuning, auch durch einen einfachen Lizenzcode, und auch nach dem Rückbau auf den Originalzustand. Wenn du einen Lizenzcode einlöst, einen MESC-Chip einbaust oder eine Custom-Firmware flashst und danach ein Garantiefall auftritt (z. B. Controller-Defekt, Motor-Problem, Akku-Schaden), kann und wird der Hersteller die Garantie verweigern. Und er hat gute Karten: Die 2026er Modelle protokollieren Firmware-Änderungen und Controller-Zugriffe in einem internen Log, das bei jeder Reparatur ausgelesen wird. Selbst wenn du den MESC-Chip vor dem Werkstattbesuch ausbaust — das Log verrät, dass ungewöhnliche Strom- oder Geschwindigkeitswerte aufgetreten sind.
Davon unberührt bleibt die gesetzliche Gewährleistung (Sachmängelhaftung nach BGB) — aber nur für Mängel, die zum Zeitpunkt des Kaufs bereits vorhanden waren. Ein Defekt, der durch Tuning verursacht oder begünstigt wurde, fällt nicht unter die Gewährleistung. In der Praxis ist die Beweislage komplex: Nach den ersten 12 Monaten liegt die Beweislast beim Käufer — du müsstest nachweisen, dass der Defekt nichts mit dem Tuning zu tun hat. Der Tuning seriös Artikel erklärt, worauf du bei der Wahl einer Tuning-Lösung achten solltest, um das Risiko zu minimieren.
Polizeikontrolle: Was die Polizei bei E-Scooter Tuning Strafe 2026 prüfen kann
In einer regulären Verkehrskontrolle prüft die Polizei: Versicherungskennzeichen vorhanden und aktuell? Beleuchtung funktionsfähig? Fahrer alt genug (ab 14)? Nüchtern? Bei Verdacht auf Tuning kann zusätzlich die Geschwindigkeit gemessen werden — durch Nachfahren, Lasermessung oder einfach durch Beobachtung, wenn du offensichtlich schneller als 20 km/h unterwegs bist. Erfahrene Polizisten erkennen getunte Scooter manchmal auch am Motorgeräusch — ein E-Scooter bei 35 km/h klingt deutlich anders als einer bei 20 km/h.
Was die Polizei 2026 NICHT kann: Deinen Scooter vor Ort per Software auslesen und prüfen, ob ein Lizenzcode aktiv ist oder ein MESC-Chip eingebaut ist. Dafür fehlt das Equipment und die rechtliche Grundlage für eine technische Vor-Ort-Untersuchung am Fahrzeug. Bei schwerem Verdacht (Unfall, Anzeige, wiederholte Auffälligkeiten) kann der Scooter allerdings beschlagnahmt und in einer Werkstatt sachverständig untersucht werden — und dort wird jede Modifikation sichtbar: Der MESC-Chip physisch, der Lizenzcode im Controller-Log, Custom-Firmware im Flash-Speicher.
Das bedeutet: Im Alltag ist die E-Scooter Tuning Strafe 2026 bei einer normalen Kontrolle unwahrscheinlich, solange du nicht offensichtlich zu schnell fährst. Aber im Ernstfall — Unfall, Personenschaden, Gutachten — wird jede Modifikation gefunden. Der Bricking Artikel erklärt, warum manche Tuning-Methoden leichter erkennbar sind als andere.
German Maneuver und Rückschaltung: Schützt das vor der E-Scooter Tuning Strafe 2026?
Der „German Maneuver“ (3× Bremse bei Stillstand → Scooter schaltet auf 20 km/h zurück) ist eine beliebte Funktion bei Ninebot-Lizenzcodes. Die Idee: Bei einer Polizeikontrolle schnell auf 20 km/h umschalten und so tun, als sei der Scooter im Originalzustand. Funktioniert das rechtlich?
Die ehrliche Antwort: In der Praxis wird es in einer regulären Kontrolle kaum auffallen — die Polizei hat vor Ort keine Möglichkeit, den Tuning-Status zu überprüfen, wenn der Scooter gerade auf 20 km/h läuft. Aber: Juristisch schützt das nicht. Die ABE erlischt durch die Modifikation, nicht durch die aktuelle Einstellung. Ein getunter Scooter, der gerade auf 20 km/h läuft, hat trotzdem keine gültige ABE — weil die Möglichkeit besteht, ihn jederzeit hochzuschalten. Im Ernstfall (Unfall, Gutachten, Werkstattprüfung) wird die Modifikation entdeckt und die E-Scooter Tuning Strafe 2026 greift vollständig.
Übrigens: Tuning-Produkte von roll-werk.com sind ausschließlich für Privatgelände. Die App-Lizenzen und MESC-Chips werden mit dem klaren Hinweis verkauft, dass die Nutzung im öffentlichen Verkehr nicht zulässig ist. Wer sich an diese Regel hält, kann sein Tuning sorgenfrei genießen — auf dem eigenen Grundstück oder einer privaten Strecke.
🔍 Selbst-Check: E-Scooter Tuning Strafe 2026
- Ist dir bewusst, dass Tuning die ABE erlöschen lässt?
- Fährst du deinen getunten Scooter nur auf Privatgelände?
- Hast du ein gültiges Versicherungskennzeichen (für den Originalzustand)?
- Weißt du, dass die Herstellergarantie durch Tuning erlischt?
- Kennst du die strafrechtlichen Konsequenzen bei Fahren ohne Versicherung?
- Weißt du, dass der German Maneuver juristisch nicht vor Strafe schützt?
- Trägst du auf Privatgelände bei hoher Geschwindigkeit einen Helm?
Alle „Ja“? Dann bist du informiert und fährst verantwortungsvoll.
Häufige Fragen: E-Scooter Tuning Strafe 2026
Ist E-Scooter Tuning in Deutschland verboten?
Nein — das Tuning selbst ist nicht verboten. Du darfst deinen Scooter zu Hause modifizieren. Verboten ist nur das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr mit einem getunten Scooter, weil die ABE erlischt. Auf Privatgelände ist die Nutzung in der Regel erlaubt.
Was kostet E-Scooter Tuning Strafe 2026 bei einer Kontrolle?
Das Bußgeld für das Fahren ohne ABE liegt bei 70 Euro. Dazu kommen mögliche strafrechtliche Konsequenzen wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz (Straftat nach Pflichtversicherungsgesetz: Geldstrafe oder bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe).
Verliere ich meine Versicherung durch Tuning?
Die Versicherung erlischt nicht automatisch — aber der Versicherer kann im Schadensfall die Leistung verweigern oder den gesamten Betrag in Regress nehmen. Der Opferschutz gilt weiterhin (der Geschädigte bekommt sein Geld), aber du musst es zurückzahlen.
Erlischt die Garantie durch Software-Tuning?
Ja — die Herstellergarantie erlischt durch jede Form von Tuning, auch durch Software-Tuning und auch nach dem Rückbau. Die 2026er Modelle protokollieren Firmware-Änderungen intern. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt davon aber teilweise unberührt.
Darf ich meinen getunten E-Scooter auf Privatgelände fahren?
Ja — auf wirklich privatem Gelände (eigenes Grundstück, abgesperrtes Firmengelände, private Strecke) gelten StVO und eKFV nicht. Du brauchst dort weder ABE noch Versicherungskennzeichen. Aber: Supermarkt-Parkplätze oder öffentliche Feldwege sind kein Privatgelände.
Schützt der German Maneuver vor Strafe?
In der Praxis fällt er bei einer normalen Kontrolle kaum auf. Juristisch schützt er aber nicht — die ABE erlischt durch die Modifikation, nicht durch die aktuelle Geschwindigkeitseinstellung. Im Ernstfall (Unfall, Gutachten) wird das Tuning entdeckt.
Kann die Polizei Tuning vor Ort erkennen?
Bei einer normalen Kontrolle: schwierig. Die Polizei kann die Geschwindigkeit beobachten oder messen, aber Software-Tuning nicht vor Ort auslesen. Bei Verdacht kann der Scooter beschlagnahmt und in einer Werkstatt untersucht werden — dort wird alles sichtbar. Tuning-Produkte findest du bei roll-werk.com — nur für Privatgelände.
Fazit: Die E-Scooter Tuning Strafe 2026 ist vermeidbar — wenn du am richtigen Ort fährst
Die E-Scooter Tuning Strafe 2026 ist kein Grund, auf Tuning zu verzichten — sondern ein Grund, es am richtigen Ort zu nutzen. Auf öffentlichen Straßen ist ein getunter Scooter ein Problem: ABE erloschen, Versicherungsschutz gefährdet, 70 Euro Bußgeld plus mögliche Strafanzeige wegen Fahrens ohne Versicherung. Auf Privatgelände dagegen: null Konsequenzen, volle Freiheit, maximaler Fahrspaß.
Die drei wichtigsten Erkenntnisse zur E-Scooter Tuning Strafe 2026: Erstens, Tuning selbst ist nicht verboten — nur das Fahren im öffentlichen Verkehr mit getuntem Scooter. Zweitens, die ABE erlischt irreversibel durch jede Modifikation — auch durch reines Software-Tuning und auch nach dem Rückbau. Drittens, auf Privatgelände gelten StVO und eKFV nicht — dort ist Tuning erlaubt, legal und ohne Strafe. Der Unterschied ist nicht die Technik, sondern der Ort. Wer sich an diese eine Regel hält — Tuning nur auf Privatgelände — kann seinen Scooter genießen, ohne sich um Bußgelder, Punkte oder Führungszeugniseinträge sorgen zu müssen.
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Lizenzcode, MESC-Chip, YoloBOX — sicher, professionell, rechtsbewusst.
Zum Shop →Redaktion tuning-lizenz.de
Unabhängiger Informationsblog für E-Scooter & E-Bike Tuning. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Tuning-Produkte findest du bei unserem Partner-Shop roll-werk.com.
⚠️ Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient zu Informationszwecken und ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben basieren auf dem Stand März 2026. Gesetze und Rechtsprechung können sich ändern. Im Zweifel einen Anwalt konsultieren. Tuning-Lizenz.de übernimmt keine Haftung.
