Du hast einen Ninebot und bist es leid, mit 20 km/h hinter allem herzuschleichen. Dein Scooter kann eigentlich deutlich mehr – aber Ninebot dreht ihn ab Werk auf das gesetzliche Minimum runter. Die Ninebot Tuning Lizenz ist die sauberste Lösung dafür: kein Schrauben, kein Hardware-Eingriff, kein sichtbarer Einbau. Du spielst einen Software-Code per WebApp auf deinen Scooter – fertig. In unter 10 Minuten ist dein Ninebot freigeschaltet.
Dieser Guide erklärt dir, wie die Ninebot Tuning Lizenz funktioniert, welche Modelle unterstützt werden, was die Lizenz von einem Hack oder einem Tuning-Chip unterscheidet – und worauf du beim Kauf achten musst. Alles ehrlich, ohne Verkaufsgeschwätz.
Dieser Artikel ist Teil des E-Scooter Tuning Pillar-Guides. Für den allgemeinen Ninebot-Überblick mit allen Modellen und Speed-Stufen: Ninebot schneller machen. Du fährst einen Xiaomi? Dann hier: Xiaomi E-Scooter schneller machen. E-Bike mit Bosch? Hier lang: E-Bike schneller machen.
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Was ist eine Ninebot Tuning Lizenz?
Eine Ninebot Tuning Lizenz ist ein digitaler Software-Code, der die werkseitige Geschwindigkeitsbegrenzung deines Scooters aufhebt. Ninebot programmiert alle Scooter ab Werk auf 20 km/h – nicht weil der Motor es nicht kann, sondern weil das die Voraussetzung für die deutsche Straßenzulassung (ABE) ist. Die Lizenz greift genau an dieser Stelle ein: du schreibt neue Parameter in den Controller deines Scooters, ohne dass du irgendetwas aufschrauben musst.
Nach dem Kauf bekommst du einen persönlichen Lizenzcode per E-Mail. Du öffnest eine WebApp im Browser deines Handys, verbindest deinen Scooter per Bluetooth – und überträgst den Code. Der Scooter ist danach in unter 10 Minuten entsperrt. Kein App-Store, keine Installation, kein PC nötig.
💡 Das Wichtigste auf einen Blick: Die Ninebot Tuning Lizenz ist ein reines Software-Produkt. Nichts wird verbaut, aufgeschraubt oder sichtbar verändert. Das Tuning kann per WebApp jederzeit deaktiviert werden – dein Scooter ist danach technisch wieder im Originalzustand. Die Herstellergarantie erlischt jedoch durch das Tuning und wird auch nach dem Deaktivieren nicht wiederhergestellt.
Wie funktioniert das WebApp-Tuning bei Ninebot?
Ninebot-Scooter kommunizieren über Bluetooth mit der offiziellen Ninebot-App – und genau diese Bluetooth-Schnittstelle macht das WebApp-Tuning möglich. Die Tuning Lizenz nutzt eine spezielle WebApp, die sich direkt mit dem Controller deines Scooters verbindet und neue Firmware-Parameter einschreibt. Anders als beim Firmware-Flashen per Custom Firmware wird dabei keine Software ersetzt – nur Parameter innerhalb der bestehenden Firmware angepasst.
Was wird konkret verändert?
- Geschwindigkeitslimit: Die Software-Bremse wird auf den technisch möglichen Maximalwert deines Modells angehoben – je nach Scooter zwischen 35 und 50 km/h
- Motorleistung: Der Controller gibt mehr Strom frei. Der Motor arbeitet in einem höheren Leistungsbereich als ab Werk vorgesehen
- Beschleunigung: Viele Nutzer spüren den Unterschied bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten – direkteres Ansprechverhalten, mehr Schub aus dem Stand
- Getrennte Profile: Es werden zwei Modi angelegt – ein getuntes und ein ungetuntes Profil. Einstellungen wie Tempomat, Licht und Rekuperationsstärke werden pro Profil gespeichert
- German Maneuver: Nach jedem Einschalten startet dein Scooter im Originalmodus (20 km/h). Du aktivierst das Tuning bewusst per Tastenkombination am Lenker – z.B. Bremse + Gas oder mehrfach Power-Button. Das ist ein Sicherheitsfeature
Was passiert wenn ich das Tuning deaktiviere?
Du kannst die Freischaltung jederzeit per WebApp rückgängig machen. Dein Scooter ist danach technisch wieder im Originalzustand. Die Herstellergarantie bleibt trotzdem erloschen – technisch original und garantietechnisch original sind zwei verschiedene Dinge. Mehr dazu im Artikel Was passiert technisch beim Tuning?
Welche Ninebot-Modelle werden unterstützt?
Hier ist Genauigkeit entscheidend – eine Lizenz für den G3 funktioniert nicht beim F3. Vor dem Kauf unbedingt das Typenschild prüfen: bei den meisten Ninebot-Modellen findest du es unter dem Trittbrett oder seitlich am Rahmen. Notiere die vollständige Bezeichnung mit allen Buchstabenkürzel.
BIS ZU 50 KM/H⚠️ Modellbezeichnung genau prüfen: „G3E“ und „G3D“ klingen ähnlich, haben aber verschiedene Controller-Versionen. Immer das vollständige Kürzel vom Typenschild abschreiben – nie aus dem Gedächtnis bestellen. Im Zweifel beim RollWerk Support nachfragen.
Modell-Deep-Dives: Ninebot G30D Tuning, Ninebot G2D Tuning, Ninebot ZT3 Tuning, Ninebot GT3D Tuning, Ninebot G3D Tuning, Ninebot F3 Tuning.
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Keine Raketenwissenschaft. Du brauchst dein Smartphone, eine Bluetooth-Verbindung und den Code aus der E-Mail. Das war’s.
Lizenz kaufen – Code kommt per E-Mail
Nach dem Kauf im RollWerk Shop wird dein Lizenzcode vollautomatisch per E-Mail verschickt. In der Regel unter 5 Minuten – auch nachts und am Wochenende. Tipp: Spam-Ordner checken.
WebApp direkt im Browser öffnen
In der E-Mail findest du einen Link zur WebApp. Kein App-Store, keine Installation – läuft direkt im Browser. Auf iOS: Den Bluefy Browser verwenden (Safari unterstützt kein Web-Bluetooth). Auf Android funktioniert Chrome direkt.
Scooter einschalten und per Bluetooth verbinden
Scooter einschalten, Bluetooth am Handy aktivieren. Wichtig: Die offizielle Ninebot-App muss geschlossen sein – der Scooter erlaubt nur eine Bluetooth-Verbindung gleichzeitig. In der WebApp auf „Verbinden“ tippen, dein Ninebot wird automatisch erkannt.
Lizenzcode eingeben und aktivieren
Code einfügen, „Aktivieren“ tippen. Die Übertragung dauert ca. 30 Sekunden. Eine Fortschrittsanzeige zeigt dir den Status. Scooter kurz aus- und einschalten – fertig.
Tuning per Tastenkombination aktivieren
Beim nächsten Einschalten startet dein Scooter im Originalmodus (German Maneuver – Sicherheitsfeature). Aktiviere das Tuning bewusst per Tastenkombination am Lenker. Die genaue Kombination steht in der Anleitung, die du mit dem Code erhältst.
Noch detaillierter mit Screenshots: WebApp Tuning Anleitung: Schritt für Schritt. Bei Verbindungsproblemen: WebApp Verbindung bricht ab: Lösungen.
Ninebot Tuning Lizenz vs. Chip vs. Hack – was ist der Unterschied?
Drei Methoden, ein Ziel: mehr Speed. Aber sie funktionieren grundlegend anders. Die Entscheidung zwischen Lizenzcode, Hardware-Chip und Firmware-Hack hängt von deinem Modell und deiner Risikobereitschaft ab.
Der ausführliche Vergleich aller Methoden mit Bricking-Risiken, ST-Link-Erklärung und Community-Erfahrungen: E-Scooter Tuning: Lizenzcode vs. Hack – der Pillar-Guide.
Ist die Ninebot Tuning Lizenz legal?
Auf öffentlichen Straßen und Wegen in Deutschland – nein. Ein E-Scooter der schneller als 20 km/h fährt, verliert seine Betriebserlaubnis (ABE) und damit seinen Versicherungsschutz. Das gilt für die Lizenz genauso wie für Chips oder Custom Firmware.
Wofür die Lizenz gedacht ist: Privatgelände, abgesperrte Bereiche, Teststrecken, Veranstaltungsgelände oder Länder mit anderen Geschwindigkeitsgrenzen. Der Vorteil der Lizenz: Du kannst das Tuning jederzeit per WebApp deaktivieren – zurück auf 20 km/h in Sekunden.
Die komplette Rechtslage: Ist E-Scooter Tuning legal? Der ehrliche Guide.
⚠️ Garantie-Hinweis: Die Tuning Lizenz kann per WebApp jederzeit deaktiviert werden – dein Scooter ist danach technisch wieder im Originalzustand. Die Herstellergarantie deines Scooters erlischt jedoch durch das Tuning und wird auch nach dem Deaktivieren nicht wiederhergestellt.
Ninebot Tuning Lizenz kaufen: Worauf du achten musst
Auf eBay und Amazon findest du Codes ab 8 Euro. Das klingt verlockend – bis du merkst, dass der Code veraltet ist, mit deiner Firmware-Version nicht funktioniert oder für ein anderes Modell gedacht war. Bezahlt, nichts passiert, kein Ansprechpartner. Das ist leider die Realität bei vielen günstigen Anbietern.
Was einen seriösen Anbieter ausmacht:
- Modellspezifische Codes: Kein „passt für alle Ninebot“ – jede Lizenz exakt auf dein Modell zugeschnitten
- Aktuelle Firmware-Kompatibilität: Codes werden regelmäßig an neue Ninebot-Firmware getestet und angepasst
- Automatischer Code-Versand: Direkt nach Zahlung per E-Mail, vollautomatisch, in unter 5 Minuten, 24/7
- Deutscher Support: Erreichbar per WhatsApp oder E-Mail, Antwort innerhalb eines Werktags
- Klare Produktbeschreibungen: Du weißt VOR dem Kauf, welche Modelle kompatibel sind und wie die Installation läuft
- Made in Germany: Entwicklung und Qualitätssicherung im selben Land wie du
Mehr dazu: Seriösen E-Scooter Tuning-Anbieter erkennen.
Ninebot-Modelle und ihre Tuning-Geschwindigkeiten im Detail
Die Ninebot-Tuning-Lizenz wirkt bei jedem Modell anders. Welche Geschwindigkeit nach dem Tuning realistisch ist, hängt von der Modellklasse ab — und das ist beim Lizenzcode-Kauf eine zentrale Information.
GT3 und GT3 Pro: Diese Top-Modelle erreichen nach Tuning bis zu 50 km/h. Sie sind die leistungsstärksten Modelle im aktuellen Lineup, mit größerem Motor und Akku als die G3-Linie.
G3, G3E, G3D, G3 Max: Die G3-Linie kommt nach Tuning auf 45 km/h. Dieser Wert ist Hersteller-konform und entspricht dem ursprünglichen Design-Limit. G3-Modelle sind die meistverkauften Ninebot-Scooter und stehen oft im Fokus beim Tuning.
ZT3, ZT3E, ZT3D, ZT3 Pro: Die ZT3-Linie erreicht nach Tuning 40 km/h. Diese Modelle sind kompakter und für den Stadtverkehr optimiert.
F3, F3E, F3D, F3 Pro: Die F3-Linie kommt auf 35 km/h nach Tuning. F3 ist die Einsteigerlinie, mit kleinerem Akku als G3 oder GT3.
G30D, G30D II, G2D, G2D MAX, F2, F2 Plus, F2 Pro: Diese älteren Modelle erreichen nach Tuning ebenfalls 35 km/h. Sie sind technisch ausgereift und haben breite Werkstatt-Verfügbarkeit für Ersatzteile.
Vor dem Lizenzcode-Kauf solltest du das genaue Modell prüfen. Der Aufkleber im Akkufach oder unter dem Trittbrett zeigt die Modellbezeichnung. Wer den falschen Code kauft, kann ihn nicht auf einem anderen Modell nutzen — Codes sind fahrzeuggebunden.
So funktioniert die Ninebot Tuning Lizenz technisch
Die Ninebot Tuning Lizenz ist kein Hardware-Bauteil, sondern ein digitaler Code. Sie wird über die WebApp oder per Bluetooth direkt an die Firmware des Scooters übergeben und entsperrt die werkseitige Drosselung.
Schritt 1: Vor dem Kauf brauchst du die Seriennummer deines Ninebot. Sie steht auf dem Aufkleber am Trittbrett oder im Akkufach. Diese Nummer ist die Grundlage für die fahrzeuggebundene Lizenz — ein Code für einen Scooter.
Schritt 2: Nach dem Kauf bekommst du einen Aktivierungscode. Der Code ist nicht beliebig wiederverwendbar — er ist an die Seriennummer gebunden und kann nicht auf einen anderen Scooter übertragen werden.
Schritt 3: Die Aktivierung läuft über die offizielle WebApp oder eine kompatible Bluetooth-Verbindung. Hierfür brauchst du ein Smartphone mit Bluetooth — idealerweise iOS oder Android in aktueller Version. iOS-Nutzer brauchen einen Web-Bluetooth-fähigen Browser wie Bluefy.
Schritt 4: Die Aktivierung dauert nur Minuten. Nach erfolgreichem Hochladen ist das Tuning sofort aktiv — der Scooter fährt nun die Tuning-Geschwindigkeit, die seiner Modellklasse entspricht.
Wichtig: Code ist fahrzeuggebunden, nicht übertragbar. Wer den Scooter verkauft, kann das Tuning nicht „mitnehmen“ — der neue Besitzer braucht für sein anderes Fahrzeug eine neue Lizenz. Mehr zum Hub: Tuning-Lizenzcode: Ninebot und Bosch.
Ninebot Tuning Lizenz vs. Chip vs. Hack: Der ehrliche Vergleich
Ninebot wird ausschließlich per Lizenzcode getunt — anders als Xiaomi, das einen MESC-Hardware-Chip nutzt. Diese Unterscheidung ist nicht akademisch, sondern entscheidet, welche Methode bei welchem Hersteller überhaupt möglich ist.
Ninebot Tuning Lizenz: Digital, per WebApp/Bluetooth. Keine Hardware-Eingriffe nötig, nichts wird geöffnet, kein Lötkolben. Reversibel im Sinne der Garantie? Nein — Tuning ändert die Firmware-Konfiguration und kann von der Werkstatt erkannt werden.
Chip (bei Xiaomi): Hardware-Bauteil, das in den MESC-Sockel gesteckt wird. Funktioniert NICHT bei Ninebot. Wer einen „Ninebot-Chip“ angeboten bekommt, sollte misstrauisch werden — die offizielle Tuning-Methode bei Ninebot ist der Code, nicht ein physisches Bauteil.
Hack / Firmware-Modifikation: Inoffizielle Firmware-Manipulation. Höheres Risiko: Bricking, Garantie-Verlust, Sicherheitsprobleme, Fehlercodes. Foren-Skripte ohne sichere Phasenstrom-Überwachung können den Controller überhitzen und die MOSFETs zerstören. Mehr dazu: Field Weakening E-Scooter.
Wer die Ninebot Tuning Lizenz wählt, wählt die offiziell unterstützte Methode mit Bricking-Schutz und definierter Modell-Zuordnung. Das ist nicht die billigste, aber die zuverlässigste Variante.
Wo darfst du dein Ninebot mit aktiver Tuning-Lizenz nutzen?
Eine aktive Ninebot Tuning Lizenz entfernt die werkseitige 20-km/h-Drosselung — und damit die Allgemeine Betriebserlaubnis für den deutschen Straßenverkehr. Diese Konsequenz ist eindeutig und gilt unabhängig vom Modell.
Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände, Testflächen und nicht öffentlichen Bereichen. Diese Linie ist der Rahmen, in dem die Ninebot Tuning Lizenz rechtssauber bleibt. Wer auf öffentlichen Verkehrsflächen mit aktivem Tuning fährt, riskiert Bußgeld, Punkte im Fahreignungsregister und Verlust des Versicherungsschutzes.
Geeignete Flächen: eigenes Grundstück, abgesperrte Industriegelände nach Absprache, geschlossene Testflächen, private Parkplätze mit Eigentümerfreigabe. Im Zweifel: Vorab klären, ob die Fläche „nicht öffentlich“ im Sinne der StVO ist — Wald- und Feldwege sind oft öffentlich zugänglich, auch wenn sie privat erscheinen.
Wichtig: Wer das Tuning vorübergehend deaktivieren möchte, kann das per German Maneuver: Bei Stillstand dreimal die Bremse betätigen — der Scooter springt zurück auf 20 km/h. Diese Funktion ermöglicht es, die Tuning-Lizenz zu „pausieren“ und den Scooter im Auslieferungs-Modus zu fahren. Nach Aktivierung über die App ist das volle Tuning wieder verfügbar.
Für Reisen ins Ausland gilt zusätzlich: Jedes Land hat eigene Regeln. Schweiz, Niederlande, Norwegen — alle haben verschiedene Definitionen, was als zulassungsfähig gilt. Vor jeder Auslandsreise mit getuntem Ninebot die lokalen Vorschriften klären. Hilfreiche Artikel dazu: E-Scooter Schweiz, Niederlande RDW-Zulassung und Norwegen App-Begrenzer.
Ninebot Tuning Lizenz aktivieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Aktivierung der Ninebot Tuning Lizenz ist technisch unkompliziert, aber an wenigen Punkten fehleranfällig. Diese sechs Schritte führen sicher durchs Setup.
Schritt 1: Akku auf mindestens 70 Prozent laden. Eine Aktivierung mit fast leerem Akku kann zu Übertragungs-Abbrüchen führen. Vollladung ist nicht zwingend nötig, aber 70 Prozent oder mehr geben Puffer für die Bluetooth-Kommunikation.
Schritt 2: Scooter im stationären Zustand auf ebener Fläche aufstellen. Stand-Mode ist wichtig — eine Aktivierung bei drehendem Rad oder mit Gewicht auf dem Trittbrett kann von der Firmware abgelehnt werden.
Schritt 3: Smartphone mit dem Scooter via Bluetooth koppeln. Die offizielle Ninebot-App oder eine WebApp-Lösung wie sie der Anbieter empfiehlt. iOS-Nutzer brauchen einen Web-Bluetooth-fähigen Browser wie Bluefy, weil Safari kein Web-Bluetooth unterstützt.
Schritt 4: Lizenzcode in der App eingeben. Der Code ist fahrzeuggebunden — die App prüft im Hintergrund, ob die Seriennummer mit dem Code übereinstimmt. Falsche Eingabe führt zur Ablehnung, das Tuning bleibt inaktiv.
Schritt 5: Aktivierung bestätigen und Scooter neu starten. Nach erfolgreicher Übertragung sollte der Scooter einmal aus- und wieder eingeschaltet werden. Die Tuning-Geschwindigkeit ist danach sofort aktiv.
Schritt 6: Probefahrt auf Privatgelände. Auf der ersten Fahrt prüfen, ob die getunte Geschwindigkeit erreicht wird. GPS-App auf dem Smartphone parallel laufen lassen — der Tacho zeigt bei Ninebot die korrekten Werte, aber GPS bleibt der Goldstandard für Belege.
Bei Problemen: Erst den Akkustand prüfen, dann die Bluetooth-Verbindung, dann den Code im App-Support. Mehr Troubleshooting im Artikel Fehlercode nach Tuning.
Welche Ninebot-Modelle profitieren am meisten von der Tuning-Lizenz?
Nicht jedes Ninebot-Modell rechtfertigt den Lizenz-Aufwand gleich stark. Diese Einordnung hilft dir, die Entscheidung vor dem Kauf zu fundieren.
GT3 und GT3 Pro: Die Top-Modelle bekommen mit der Tuning-Lizenz volle 50 km/h. Für Fahrer mit längeren Pendelstrecken oder Privatgelände-Sportlern ist das ein deutlicher Mehrwert. Aufwand und Nutzen sind hier am besten ausbalanciert.
G3-Serie: 45 km/h nach Tuning ist eine spürbare Steigerung vom Werkszustand. Diese Modelle haben breite Verfügbarkeit und gute Ersatzteilversorgung — ideal für Langzeit-Nutzer.
ZT3-Serie: 40 km/h sind solide, der Aufwand-Nutzen-Quotient ist gut. Für Stadtnutzer, die regelmäßig kurze Wege fahren, eine pragmatische Wahl.
F3-Serie und ältere G30D, G2D, F2: 35 km/h sind beim Einstiegssegment ein klarer Sprung von 20 km/h. Wer ein älteres Ninebot-Modell hat, kann mit minimalem Aufwand die Performance deutlich anheben.
Wichtig: Code ist fahrzeuggebunden, nicht übertragbar. Wer den Scooter später verkauft, kann das Tuning nicht weitergeben — der neue Besitzer braucht eine eigene Lizenz für sein anderes Fahrzeug.
Für den direkten Vergleich Ninebot vs. Xiaomi vs. Bosch — den Drei-Marken-Vergleich gibt es im Artikel Xiaomi vs Ninebot vs Bosch. Dort findest du die strategische Entscheidung, welches System zu welchem Nutzer passt.
Häufige Fragen zur Ninebot Tuning Lizenz
Funktioniert die Ninebot Tuning Lizenz mit meiner aktuellen Firmware?
Das hängt vom Firmware-Stand deines Scooters ab. Ninebot spielt regelmäßig Updates ein, die neue Sperren setzen können. Empfehlung: Automatische Firmware-Updates deaktivieren, solange das Tuning aktiv ist. RollWerk prüft die Kompatibilität regelmäßig. Bei Problemen hilft der Support weiter.
Kann ich die Ninebot Tuning Lizenz wieder deaktivieren?
Ja – jederzeit per WebApp. Ein Klick und dein Scooter fährt wieder 20 km/h. Technisch ist er dann im Originalzustand. Die Herstellergarantie bleibt allerdings erloschen – das ändert sich nicht.
Wie lange dauert es bis ich meinen Lizenzcode erhalte?
Der Code wird vollautomatisch nach Zahlungseingang per E-Mail versendet – in der Regel unter 5 Minuten. Das System läuft 24/7, auch nachts und an Feiertagen.
Ist die Ninebot Tuning Lizenz an ein Gerät gebunden?
Ja – der Code wird bei der Aktivierung an dein spezifisches Fahrzeug gebunden. Du kannst ihn nicht auf einen zweiten Scooter übertragen. Wenn du mehrere Ninebot-Scooter tunen willst, brauchst du für jeden einen eigenen Code.
Erlischt meine Herstellergarantie?
Ja – die Herstellergarantie deines Ninebot erlischt durch das Tuning. Das gilt für Lizenzcodes genauso wie für Chips oder Custom Firmware. Auch wenn du das Tuning später deaktivierst, kommt die Garantie nicht zurück.
Ich habe einen Xiaomi – gibt es da auch eine Tuning Lizenz?
Nein. Xiaomi nutzt eine andere Bluetooth-Schnittstelle, die keinen Software-Zugriff erlaubt. Für Xiaomi gibt es deshalb Hardware-Chips, die gesteckt (nicht gelötet) werden. Alles dazu im Xiaomi Tuning-Guide.
Gibt es auch Tuning für E-Bikes mit Bosch-Motor?
Ja – für Bosch E-Bikes gibt es sowohl Lizenzcodes als auch YoloBOX Hardware-Chips. Verfügbar für Gen 1–4 und Smart System. Alle Details unter E-Bike schneller machen.
Das RollWerk Team
Wir sind deutsche Spezialisten für E-Scooter und E-Bike Tuning. Jede Lizenz und jeder Chip wird intern getestet bevor er in den Shop kommt. Über 1.000 Bestellungen, Support auf Deutsch, Made in Germany.
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Der Betrieb eines getunten E-Scooters oder E-Bikes auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen ist in Deutschland ohne entsprechende Zulassung nicht erlaubt und kann strafrechtliche sowie versicherungsrechtliche Folgen haben. Bei E-Bikes (Pedelecs) gilt: Ein getuntes Pedelec verliert seinen Fahrrad-Status und wird rechtlich als Kleinkraftrad eingestuft. Die Rechtslage variiert je nach Land und Region.
Jeder Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, sich vor dem Kauf und dem Einsatz von Tuning-Produkten vollständig über die geltenden Gesetze in seinem Land zu informieren. Tuning-Lizenz.de empfiehlt ausdrücklich, Tuning-Produkte ausschließlich auf nicht-öffentlichem Privatgelände zu verwenden.
