Ultraviolette F77 Mach 2 E-Motorrad in Seitenansicht auf neutralem Untergrund

Wissen · E-Moto

Ultraviolette F77: Technik, Akku, Führerscheinklasse und DE-Marktstatus

Was steckt in der Ultraviolette F77 Mach 2, welche Leistung zählt für die Klasse und gibt es das E-Motorrad wirklich in Deutschland? Hier bekommst du die Fakten sauber getrennt.

⏱ 12 Min. Lesezeit · Stand: August 2026

Die Ultraviolette F77 ist ein sportliches E-Motorrad des indischen Herstellers Ultraviolette. Es wird seit 2025 über den Distributor Zero Center auch in Deutschland verkauft. Die homologierte F77 Mach 2 leistet laut Datenblatt 30 kW Spitze, 20 kW Nettoleistung nach ECE R85 und 9,5 kW Nenndauerleistung. Sie sitzt auf einem 10,3-kWh-Akku und fällt über die Nenndauerleistung in die Führerscheinklasse A1, mit Klasse B als B196. Entscheidend für die Klasse ist die Nenndauerleistung von 9,5 kW, nicht der höhere Peak- oder Netto-Wert. Reichweite, Ladezeit und genaue Spitzenwerte nennt der Hersteller, sie variieren je Variante und Fahrzyklus.

Wer ist Ultraviolette und woher kommt die F77

Ultraviolette ist ein Elektro-Motorradbauer aus Bengaluru in Indien. Das Unternehmen entwickelt eigene Antriebe, Akkupakete und Software im Haus. Sein erstes Serienmodell ist die F77, ein sportlich ausgelegtes Naked Bike mit Vollverkleidung. Der Name steht für die Ausrichtung auf Fahrspaß und Reichweite statt auf reine Effizienz.

Die Marke positioniert sich bewusst zwischen bezahlbarem Pendlerfahrzeug und echter Sportmaschine. Die F77 ist kein Roller und kein Leichtkraftrad im Alltagssinn. Sie ist ein vollwertiges Motorrad mit Elektroantrieb. Genau das unterscheidet sie von vielen leichten Elektrofahrzeugen, die du sonst im Ressort E-Moto und leichte Elektrofahrzeuge findest.

Für den europäischen Markt ist wichtig, dass Ultraviolette homologierte Versionen anbietet. Die F77 kommt hier mit gültiger Typprüfung und CoC-Papieren zum Kunden. Damit ist sie kein Grauimport, sondern ein regulär zugelassenes Fahrzeug. Die genauen Werte im CoC entscheiden später über Klasse und Papiere.

F77 Mach 2 und SuperStreet: die Varianten im Überblick

Die F77 gibt es nicht als ein einziges Modell, sondern in mehreren Ausführungen. Das erschwert den Vergleich, weil Zahlen je Variante abweichen. Für den deutschen Markt steht die F77 Mach 2 im Mittelpunkt. Sie ist die aktuelle, homologierte Ausbaustufe mit den hier genannten Leistungswerten.

Die SuperStreet ist eine sportlichere Auslegung derselben Plattform. Sie zielt stärker auf dynamisches Fahren und schärfere Abstimmung. Dazu kommen Editionen wie die Recon-Ausführung mit eigener Optik und Ausstattung. Solche Editionen ändern vor allem Farbe und Zubehör, nicht zwingend die homologierte Leistung.

Für dich heißt das: Verlasse dich nie auf pauschale Zahlen zur F77. Prüfe immer, welche Variante und welches Baujahr gemeint sind. Die Homologationswerte stehen im Datenblatt der jeweiligen Version. Erst diese Werte sagen dir, was das Fahrzeug rechtlich und technisch kann.

Technik: Motor, Akku und Reichweite nach Herstellerangabe

Die F77 Mach 2 fährt mit einem elektrischen Antrieb an der Hinterachse. Der Hersteller nennt 30 kW Spitzenleistung als Peak-Wert. Die Nettoleistung nach ECE R85 liegt bei 20 kW. Die Nenndauerleistung beträgt 9,5 kW und ist der niedrigste der drei Werte.

Das Herzstück ist ein Akkupaket mit 10,3 kWh Kapazität. Ultraviolette bezeichnet die Einheit als SRB10 und gibt für sie die Schutzart IP67 an. IP67 heißt staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Diese Robustheit ist bei einem Alltagsfahrzeug ein echter Vorteil.

Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 155 km/h für die Mach 2 an. Zur Reichweite nennt Ultraviolette bis zu 231 km im WMTC-City-Zyklus. Im gemischten Verkehr sinkt der Wert auf rund 143 km. Alle diese Angaben sind Herstellerwerte unter definierten Bedingungen und keine garantierte Alltagsreichweite.

Merkmal Wert (Herstellerangabe F77 Mach 2) Einordnung
Spitzenleistung (Peak) 30 kW kurzzeitiger Maximalwert, nicht klassenrelevant
Nettoleistung (ECE R85) 20 kW normierter Leistungswert, nicht die Dauerleistung
Nenndauerleistung 9,5 kW maßgeblich für die Führerscheinklasse
Akku 10,3 kWh, SRB10, IP67 staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt
Höchstgeschwindigkeit 155 km/h Herstellerangabe für die Mach 2
Reichweite bis 231 km WMTC City / ~143 km Mischverkehr je Zyklus, kein garantierter Alltagswert

Die Tabelle zeigt, warum drei Leistungszahlen nebeneinander stehen. Sie meinen nicht dasselbe und dürfen nicht vermischt werden. Der Peak ist ein Spitzenwert für kurze Momente. Die Nenndauerleistung ist der Wert, den der Motor dauerhaft halten darf.

Peak gegen Nenndauerleistung: warum der Unterschied zählt

Bei Elektromotorrädern führen drei Leistungswerte oft zu Missverständnissen. Die Spitzenleistung beschreibt, was der Motor kurz abrufen kann. Sie liegt bei der Mach 2 bei 30 kW. Diesen Wert erreicht das Fahrzeug nur für Sekunden, etwa beim Beschleunigen.

Peak gegen Nenndauerleistung der Ultraviolette F77 und Bezug zur Führerscheinklasse A1
Peak gegen Nenndauerleistung der Ultraviolette F77 und Bezug zur Führerscheinklasse A1

Die Nettoleistung nach ECE R85 ist ein genormter Messwert. Sie liegt hier bei 20 kW und beschreibt die geprüfte Antriebsleistung. Dieser Wert ist nicht identisch mit der Dauerleistung. Er dient der Vergleichbarkeit, nicht der Klassenzuordnung.

Die Nenndauerleistung ist der Wert, den der Motor unbegrenzt halten kann. Bei der F77 Mach 2 sind das 9,5 kW. Genau diese Zahl entscheidet über die Fahrzeugklasse. Wer die Systematik dahinter genauer verstehen will, findet sie erklärt unter Peak- und Nenndauerleistung im Detail.

Merke dir die Reihenfolge: Peak ist am höchsten, die Nenndauer am niedrigsten. Für Marketing zählt der Peak, für die Klasse zählt die Nenndauer. Wer beide verwechselt, ordnet das Fahrzeug falsch ein. Deshalb trennen wir die Werte hier konsequent.

Führerscheinklasse und Zulassung in Deutschland (konditional)

Die Führerscheinklasse hängt an der Nenndauerleistung, nicht am Peak. Die Klasse A1 setzt höchstens 11 kW Nenndauerleistung voraus. Zusätzlich darf das Verhältnis 0,1 kW pro Kilogramm nicht überschreiten. Beide Bedingungen stehen in der Fahrerlaubnis-Verordnung, konkret im Rahmen von § 6 FeV.

Mit rund 9,5 kW Nenndauerleistung liegt die F77 Mach 2 laut Datenblatt unter der 11-kW-Grenze. Damit fällt sie nach Herstellerangabe in die Klasse A1, fahrbar ab 16 Jahren. Die zweite Grenze, das Leistungsgewicht von 0,1 kW/kg, musst du am konkreten Fahrzeug prüfen. Maßgeblich ist immer der Eintrag im CoC und in den Fahrzeugpapieren, nicht eine pauschale Markenaussage.

Wer bereits die Klasse B hat, kann die Erweiterung B196 nutzen. B196 erlaubt in Deutschland das Fahren von A1-Fahrzeugen ohne komplette A1-Prüfung. Die genauen Voraussetzungen und Grenzen erklärt der Ratgeber zum Führerschein fürs E-Motorrad. Für die Zuordnung bleibt entscheidend, welche Werte im Papier deines Fahrzeugs stehen.

Für den Straßenbetrieb braucht die F77 die üblichen Voraussetzungen. Dazu gehören Zulassung, ein Versicherungsnachweis nach § 1 PflVG und ein amtliches Kennzeichen. Umbauten können die Betriebserlaubnis und den Versicherungsschutz betreffen, konditional nach § 19 Abs. 2 StVZO. Das ist kein Automatismus, aber ein Grund, im Serienzustand zu bleiben. Dies ist redaktionelle Einordnung und keine Rechtsberatung.

Marktstatus: Verkauf über Zero Center und Verfügbarkeit

Die F77 ist in Deutschland real erhältlich, nicht nur angekündigt. Der Vertrieb läuft über den Distributor Zero Center. Der Marktstart fiel in das Jahr 2025, mit einem öffentlichen Launch unter anderem im Reload.Land Berlin. Erste Auslieferungen an Kunden liefen ab etwa Juni 2025.

Damit ist Ultraviolette eine der wenigen indischen Marken mit echtem DE-Bezug. Das Fahrzeug kommt homologiert und mit Papieren, nicht als Grauimport. Wie die Marke im Vergleich zu anderen Herstellern dasteht, ordnet der Marktstatus der E-Motorrad-Marken ein. Dort steht Ultraviolette als eine Zeile unter vielen, hier bekommst du den tiefen Modellblick.

Für Interessenten heißt das trotzdem: Prüfe die Verfügbarkeit aktuell nach. Kontingente, Varianten und Lieferzeiten ändern sich bei jungen Marken schnell. Preise nennen wir bewusst nicht, die klärst du im Fachhandel. Verlass dich für Bestand und Konditionen immer auf die offizielle Distributor-Seite.

Reichweite ehrlich einordnen: WMTC gegen Alltag

Reichweite ist die Zahl, die beim E-Motorrad am meisten streut. Ultraviolette nennt bis zu 231 km im WMTC-City-Zyklus. Dieser Zyklus bildet Stadtverkehr mit vielen langsamen Phasen ab. Im gemischten Verkehr gibt der Hersteller rund 143 km an.

Beide Werte sind Prüfstandswerte unter definierten Bedingungen. Auf der Landstraße oder bei zügiger Fahrt sinkt die Reichweite deutlich. Fachtests aus dem Jahr 2026 zeigen Alltagswerte unter der WMTC-Angabe. Das ist normal und kein Mangel, sondern die Physik hinter jedem Fahrzyklus.

Für deine Planung gilt: Rechne mit dem Mischverkehr-Wert, nicht mit dem City-Bestwert. Tempo, Zuladung, Wind und Kälte kosten zusätzlich Reichweite. Eine sportliche Fahrweise frisst den Akku schneller als eine gleichmäßige. Plane bei Touren immer eine Reserve ein, statt am Limit zu kalkulieren.

Laden im Alltag: Ladezeiten und Ladetechnik

Das Laden bestimmt, wie alltagstauglich ein E-Motorrad wirklich ist. Die F77 trägt ihren 10,3-kWh-Akku fest im Fahrzeug. Geladen wird über den fahrzeugeigenen Anschluss, nicht über einen Wechselakku. Die genauen Ladezeiten gibt Ultraviolette je nach Ladeart und Ladegerät an.

Wichtig ist der Unterschied zwischen normalem und schnellerem Laden. An der Haushaltssteckdose dauert eine Vollladung am längsten. Mit stärkerer Ladetechnik verkürzt sich die Zeit spürbar. Die belastbaren Zahlen dazu stehen im aktuellen Datenblatt der jeweiligen Variante.

Für den Alltag zählt weniger die Bestzeit, mehr die Routine. Wer über Nacht lädt, startet jeden Tag mit voller Kapazität. Zwischenladungen am Zielort strecken die nutzbare Reichweite zusätzlich. Plane das Laden fest in deinen Tagesablauf ein, dann fällt die Ladezeit kaum ins Gewicht.

Sicherheit und Vernetzung: was an Bord ist

Ein modernes E-Motorrad ist mehr als Motor und Akku. Die F77 bringt elektronische Assistenz und Vernetzung mit. Dazu gehören mehrere Fahrmodi, die Leistung und Ansprechverhalten anpassen. So lässt sich das Fahrzeug an Können und Situation angleichen.

Die Vernetzung läuft über ein digitales Display und eine App-Anbindung. Damit siehst du Ladezustand, Reichweite und Fahrdaten übersichtlich. Solche Funktionen sind bei jungen Elektro-Marken oft ein Kaufargument. Sie ersetzen aber keine vorsichtige Fahrweise im echten Verkehr.

Beachte, dass Ausstattung je Variante und Markt abweicht. Was in Indien Serie ist, muss in Europa nicht identisch sein. Die homologierte DE-Version kann eigene Details haben. Prüfe die konkrete Ausstattungsliste deiner Variante, statt dich auf allgemeine Marketingbilder zu verlassen.

Einordnung gegen den DE-Bestand

Die F77 spielt in einem noch kleinen, aber wachsenden Segment. Im deutschen Markt trifft sie auf etablierte Namen. Die BMW CE 04 ist ein elektrischer Maxi-Roller mit anderem Charakter. Die Marke Zero Motorcycles baut vollwertige Elektro-Motorräder mit langer Historie im Westen.

Ultraviolette F77 im Einordnungsvergleich zu E-Motorrädern im deutschen Markt
Ultraviolette F77 im Einordnungsvergleich zu E-Motorrädern im deutschen Markt

Auch Maeving zielt mit klassischer Optik auf urbane Fahrer. Diese Marken decken sehr verschiedene Bedürfnisse ab. Die F77 positioniert sich als sportliches Naked Bike mit A1-tauglicher Nenndauerleistung. Damit spricht sie eher junge Fahrer und Einsteiger mit A1 oder B196 an. Wer mehr Sport-Charakter in einer stärkeren Klasse sucht, schaut eher auf die LiveWire S2 im Detail.

Wenn du eher einen Roller-Charakter suchst, lohnt ein Blick über die Klasse hinaus. Der Vergleich der E-Maxi-Roller im Vergleich ordnet die BMW CE 04 und ihre Alternativen ein. Für ein sportliches Motorrad-Gefühl bleibt die F77 die eigenständigere Wahl. Welche Bauform besser passt, hängt von deinem Alltag ab, nicht von der reinen Höchstgeschwindigkeit.

Ausblick: X-47 Crossover und die Palette 2026

Ultraviolette bleibt nicht bei der F77 stehen. Als nächstes Modell steht die X-47 im Fokus. Sie ist ein Crossover-Fahrzeug mit robusterer Auslegung. Der Hersteller integriert dabei sogar Radartechnik als Assistenzbaustein.

Die Europa-Präsentation der X-47 lief auf der IMOT in München am 20.02.2026. Damit zeigt die Marke klare Ambitionen für den europäischen Markt. Die genauen Serienwerte der X-47 gelten bis zur Markteinführung als Herstellerangabe. Verlässliche Zahlen zu Klasse und Reichweite folgen erst mit der Homologation.

Für die F77 bedeutet die wachsende Palette mehr Rückhalt. Eine breitere Modellreihe stützt Ersatzteile, Service und Software-Pflege. Das ist bei jungen Marken kein Nebenpunkt, sondern ein echtes Kaufargument. Beobachte die Entwicklung, wenn du langfristig planst.

Privatgelände und öffentliche Straße sauber trennen

Die F77 ist als zugelassenes Serienfahrzeug für die Straße gedacht. Im Serienzustand mit gültigen Papieren gehört sie regulär in den öffentlichen Verkehr. Ein Tuning-Thema ist sie nicht, weil sie kein gedrosseltes Alltagsfahrzeug ist. Trotzdem lohnt der klare Blick auf die Grundlinie.

Fahre ein nicht zugelassenes oder verändertes Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Solche Fahrten gehören auf Privatgelände, Testflächen oder klar nicht öffentliche Bereiche. Privatgelände ist nur dann nicht öffentlich, wenn es der Allgemeinheit wirklich verschlossen ist. Ein frei zugänglicher Parkplatz zählt rechtlich meist als öffentlicher Raum.

Für Trainings oder Veranstaltungen können zusätzliche Anforderungen gelten. Dazu zählen eigene Versicherungen und die Erlaubnis des Flächenbesitzers. Kläre das vorab, bevor du außerhalb des öffentlichen Verkehrs fährst. So bleibst du auf der sicheren Seite, ohne dich auf Pauschalaussagen zu verlassen.

Kaufkriterien und häufige Irrtümer

Vor dem Kauf lohnt eine kurze, ehrliche Prüfliste. Kläre zuerst, welche Variante und welches Baujahr du betrachtest. Prüfe dann die Leistungswerte im CoC, nicht nur im Prospekt. Genau dort steht, welche Klasse und welche Papiere gelten.

Der häufigste Irrtum betrifft die Leistung. Viele lesen den 30-kW-Peak und halten die F77 für ein starkes A2-Motorrad. Für die Klasse zählt aber die Nenndauerleistung von 9,5 kW. Genau diese Zahl ordnet sie in die A1-Welt ein, sofern das Leistungsgewicht passt. Wer echte A2- oder A-Leistung sucht, wird eher bei Maschinen wie der Verge TS fündig.

Ein zweiter Irrtum betrifft die Reichweite. Der WMTC-City-Wert von 231 km ist ein Bestwert, kein Alltagswert. Rechne mit dem Mischverkehr-Wert und einer Reserve. Wer beide Fallen kennt, bewertet die F77 realistisch und wird selten enttäuscht.

Zum Schluss die Servicefrage bei einer jungen Marke. Kläre Ersatzteile, Werkstattzugang und Software-Pflege vor dem Kauf. Der Vertrieb über Zero Center ist dabei ein wichtiger Ankerpunkt. Wer diese Punkte abhakt, kauft mit offenen Augen statt aus Begeisterung allein.

Welchen Führerschein braucht die Ultraviolette F77?

Maßgeblich ist die Nenndauerleistung von 9,5 kW, nicht der Peak. Damit fällt die F77 Mach 2 laut Datenblatt in die Klasse A1, fahrbar ab 16 Jahren. Wer Klasse B hat, kann die Erweiterung B196 nutzen. Die Grenze von 0,1 kW/kg und der CoC-Eintrag sind am Fahrzeug zu prüfen.

Ist die F77 in Deutschland offiziell erhältlich?

Ja. Der Vertrieb läuft über den Distributor Zero Center. Der Marktstart fiel in das Jahr 2025, erste Auslieferungen liefen ab etwa Juni 2025. Das Fahrzeug kommt homologiert und mit Papieren, nicht als Grauimport. Verfügbarkeit und Konditionen prüfst du am besten aktuell im Fachhandel.

Wie viel Peak-Leistung hat die F77 wirklich?

Der Hersteller nennt für die Mach 2 eine Spitzenleistung von 30 kW. Das ist ein kurzzeitiger Maximalwert, etwa beim Beschleunigen. Die Nettoleistung nach ECE R85 liegt bei 20 kW. Für die Führerscheinklasse zählt keiner dieser beiden Werte, sondern die Nenndauerleistung.

Wie hoch ist die Nenndauerleistung?

Die Nenndauerleistung der F77 Mach 2 beträgt laut Datenblatt 9,5 kW nach ECE R85. Das ist der Wert, den der Motor dauerhaft halten darf. Er liegt unter der A1-Grenze von 11 kW. Deshalb ordnet er das Fahrzeug in die Klasse A1 ein, sofern das Leistungsgewicht passt.

Wie weit kommt die F77 mit einer Ladung?

Ultraviolette gibt bis zu 231 km im WMTC-City-Zyklus an. Im gemischten Verkehr sinkt der Wert auf rund 143 km. Beide Zahlen sind Prüfstandswerte unter definierten Bedingungen. Auf der Landstraße und bei zügiger Fahrt liegt die Alltagsreichweite darunter.

Was unterscheidet Mach 2 und SuperStreet?

Die Mach 2 ist die aktuelle, für Deutschland homologierte Ausbaustufe. Die SuperStreet ist eine sportlichere Auslegung derselben Plattform. Dazu kommen Editionen wie Recon mit eigener Optik. Für rechtliche Fragen zählt immer die konkrete Variante und ihr Datenblatt, nicht der Modellname allein.

Wie lange lädt der Akku?

Der Akku hat 10,3 kWh und ist fest im Fahrzeug verbaut. Die genaue Ladezeit hängt von Ladeart und Ladegerät ab. An der Haushaltssteckdose dauert eine Vollladung am längsten, mit stärkerer Ladetechnik geht es schneller. Die belastbaren Zeiten stehen im Datenblatt der jeweiligen Variante.

Wie schnell fährt die Ultraviolette F77?

Der Hersteller gibt für die F77 Mach 2 eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h an. Das ist ein Herstellerwert für die homologierte Version. Die tatsächlich nutzbare Geschwindigkeit hängt von Zulassung, Straße und Verkehr ab. Höchstgeschwindigkeit und Nenndauerleistung sind zwei getrennte Themen.

Was ist die X-47 Crossover?

Die X-47 ist das nächste Modell von Ultraviolette, ein robuster ausgelegtes Crossover. Es integriert sogar Radartechnik als Assistenzbaustein. Die Europa-Präsentation lief auf der IMOT in München am 20.02.2026. Genaue Serienwerte gelten bis zur Markteinführung als Herstellerangabe.

Hinweis: Dieser Beitrag liefert allgemeine Informationen zur Ultraviolette F77 und ordnet Technik, Klasse und Marktstatus redaktionell ein, ohne Rechtsberatung. Leistungswerte, Reichweiten und die Führerscheinklasse hängen an CoC und Fahrzeugpapieren und sind am konkreten Fahrzeug zu prüfen. Preise klärst du im Fachhandel. Fahre ein nicht zugelassenes oder verändertes Fahrzeug nur auf Privatgelände, Testflächen und in nicht öffentlichen Bereichen.

Ähnliche Beiträge