Wie wir mit künstlicher Intelligenz arbeiten
Wir setzen KI ein — beim Schreiben, beim Recherchieren und bei Bildern. Was das konkret heißt, wo die Grenzen liegen und wer für das Ergebnis geradesteht, steht auf dieser Seite. Ohne Marketingfloskeln.
Kurz gesagt: KI ist bei uns ein Werkzeug, keine Redaktion. Kein Beitrag geht ungeprüft online. Jede harte Zahl muss eine abrufbare Quelle haben oder sie wird als unsicher gekennzeichnet.
Unsere Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und zeigen keine konkreten Produkte. Wo ein Bild echt wirken könnte, tragen wir das EU-Kennzeichen für KI-generierte Inhalte ein.
01Fünf Grundsätze
Diese fünf Sätze entscheiden im Zweifel, nicht das Tempo.
Die Verantwortung bleibt bei Menschen
Für jeden veröffentlichten Inhalt steht eine benannte Person gerade. Ein KI-System kann diese Verantwortung nicht übernehmen und trägt sie auch nicht mit.
Nichts geht ungelesen online
Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung redaktionell gegengelesen. Das gilt für neue Texte genauso wie für Aktualisierungen bestehender Beiträge.
Belegt oder gekennzeichnet
Jede harte Zahl braucht eine abrufbare Quelle. Lässt sie sich nicht belegen, schreiben wir das hin, statt sie plausibel klingen zu lassen.
Kein Test, den es nicht gab
Wir behaupten keine eigenen Produkttests, die nicht stattgefunden haben. Prüfen wir Herstellerangaben und Primärquellen, sagen wir genau das.
Kennzeichnen, nicht kaschieren
Eine Kennzeichnung macht eine falsche Aussage nicht richtig. Sie ersetzt weder Prüfung noch Korrektur, sondern ergänzt beides.
02Wo wir KI einsetzen — und wo nicht
Damit du nicht raten musst, hier das Einsatzverzeichnis. Es beschreibt, an welcher Stelle im Entstehungsprozess KI beteiligt ist.
| Arbeitsschritt | KI beteiligt | Was das heißt |
|---|---|---|
| Themenfindung und Recherche | ja | KI hilft beim Sichten und Strukturieren. Die Quellen selbst prüfen wir am Originaltext. |
| Textentwurf | ja | Erste Fassungen entstehen mit KI-Unterstützung nach einem redaktionellen Briefing. |
| Redaktionelle Prüfung | nein | Gegenlesen, Kürzen, Korrigieren und Freigeben macht die Redaktion. |
| Fakten- und Quellenprüfung | nein | Zahlen, Normen und Fristen werden an der Primärquelle geprüft, nicht an einer Zusammenfassung. |
| Bilder und Symbolgrafiken | ja | Erzeugt mit KI, ausgewählt und geprüft von der Redaktion. |
| Infografiken und Tabellen | ja | Gestaltung KI-gestützt, die dargestellten Inhalte stammen aus dem geprüften Text. |
| Rechtliche Einordnung | nein | Rechtsstand wird an Gesetzestext und amtlichen Quellen geprüft und mit Datum ausgewiesen. |
| Veröffentlichung und Freigabe | nein | Entscheidet immer ein Mensch. |
03Wie ein Beitrag entsteht
Der Weg ist bei uns festgelegt und wird nicht je nach Zeitdruck abgekürzt.
Vorbriefing. Thema, Zielgruppe, Fragestellung und Abgrenzung werden schriftlich festgelegt, bevor eine Zeile entsteht.
Quellenlage klären. Was ist belegt, was ist Herstellerangabe, was ist offen. Offene Punkte bleiben offen und werden benannt.
Entwurf. Die erste Fassung entsteht mit KI-Unterstützung entlang des Briefings.
Maschinelle Kontrolle. Struktur, Verlinkung, Pflichtangaben und verbotene Formulierungen werden automatisch geprüft. Fällt eine Prüfung durch, gibt es keine Veröffentlichung.
Redaktionelles Gegenlesen. Inhalt, Ton und Rechtsaussagen werden von Menschen geprüft und korrigiert.
Freigabe und Live-Kontrolle. Nach der Veröffentlichung wird die fertige Seite noch einmal angesehen — nicht nur die Datenbank.

04Woran du eine Kennzeichnung erkennst
Wir kennzeichnen an drei Stellen, weil eine allein nicht für alle Leserinnen und Leser funktioniert.
Im Bild
Fotorealistische KI-Bilder tragen das offizielle EU-Kennzeichen „AI GENERATED“ der Europäischen Kommission. Es bleibt erhalten, wenn das Bild geteilt oder heruntergeladen wird.
Im Alternativtext
Der Hinweis steht zusätzlich im Alternativtext des Bildes. So erreicht er auch Menschen, die einen Screenreader benutzen.
Am Beitragsende
Unter „Quellen und Stand“ steht, wie Bilder und Text entstanden sind und wer die redaktionelle Verantwortung trägt.

05Bilder und Grafiken
Unsere Bilder sind Symbolbilder. Sie zeigen kein konkretes Produkt eines Herstellers und keine reale Situation, die so stattgefunden hat. Sie illustrieren ein Thema.
Das hat einen praktischen Grund: Zu vielen Modellen gibt es keine Fotos, die wir rechtssicher verwenden dürften. Ein erfundenes Fahrzeug ist ehrlicher als ein fremdes Produktfoto ohne Rechte.
Was wir bei Bildern nicht machen
- Keine Darstellung eines konkreten Modells als wäre es eine echte Aufnahme
- Keine fremden Marken, Logos oder geschützten Designs
- Keine Nachbildung amtlicher Kennzeichen oder Plaketten
- Keine Bilder, die einen Test oder eine Messung suggerieren, die es nicht gab

06Rechtlicher Rahmen
Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 gelten seit dem 2. August 2026. Für Bilder greifen sie, wenn ein Inhalt als sogenannter Deepfake einzuordnen ist — also wenn er real wirkt, obwohl er künstlich erzeugt wurde.
Für Texte gilt eine Ausnahme: Die Offenlegungspflicht entfällt, wenn der Inhalt einer menschlichen Prüfung unterzogen wurde und eine Person die redaktionelle Verantwortung trägt. Beides trifft bei uns zu. Wir schreiben es trotzdem hin, weil Transparenz nicht davon abhängen sollte, ob sie verpflichtend ist.
Die verwendeten Kennzeichnungssymbole stammen von der Europäischen Kommission und sind frei nutzbar.
Was eine Kennzeichnung nicht leistet: Sie macht eine irreführende Darstellung nicht zulässig. Marken-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrecht gelten unabhängig davon weiter. Wer einen Fehler bei uns findet, meldet ihn bitte — wir korrigieren und schreiben dazu, was geändert wurde.
07Verantwortung
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV ist die im Impressum genannte Person. Diese Verantwortung wird nicht an ein KI-System abgegeben und lässt sich auch nicht daran abgeben.
Hinweise auf Fehler, veraltete Angaben oder unklare Formulierungen nehmen wir über die Kontaktmöglichkeiten im Impressum entgegen.
