Dreirädriges Hopper-Kabinen-Pedelec mit Dach im Stadtverkehr

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Hopper Mobility: das Kabinen-Pedelec aus Deutschland im Check

Ein Dach, drei Räder, kein Führerschein: Wir ordnen die Marke Hopper nach Modellen, Akku, Reichweite und Fahrzeugklasse ein — mit belegten Hersteller-Daten.

⏱ 12 Min. Lesezeit · Stand: August 2026

Hopper Mobility baut ein dreirädriges, wettergeschütztes Kabinen-Pedelec mit Dach, Rückbank und abschließbarem Kofferraum. Solange die Unterstützung ans Treten gebunden ist und bei 25 km/h abregelt, gilt es als Fahrrad. Das heißt: ohne Führerschein und ohne Kennzeichen. Es gibt drei Varianten: den Passenger HOPPER mit zweitem Sitz, den Cargo HOPPER mit großem Laderaum und den Dog HOPPER für den Hundetransport. Die Reichweite liegt bei bis zu 60 Kilometern und lässt sich mit einem zweiten Akku etwa verdoppeln. Die Serienproduktion startete Anfang 2025, Testfahrten laufen über den Partner Little John Bikes.

Was Hopper Mobility ist — Marke, Herkunft, Serienstart

Hopper Mobility ist ein deutsches Startup für Kabinen-Pedelecs. Gegründet wurde es 2021 in Augsburg. Seit Anfang 2024 sitzt die Firma in Hamburg. Das Team will das Auto auf kurzen Strecken ersetzen. Dafür baut es ein überdachtes Pedelec mit drei Rädern.

Der Ansatz ist ungewöhnlich, aber klar gedacht. Ein Dach schützt vor Regen und Wind. Trotzdem bleibt das Fahrzeug rechtlich ein Fahrrad. Genau diese Mischung macht den Hopper für Pendler interessant. Er verbindet Wetterschutz mit den Freiheiten eines Rades.

Die Serienproduktion startete Anfang 2025. Davor liefen Vorserien und lange Testphasen. Als Vertriebs- und Testpartner nennt Hopper die Fachhandelskette Little John Bikes. Über deren Marke ePedalics laufen Probefahrten. Wer die ganze Fahrzeuggattung verstehen will, findet im Überblick zu Kabinen-Pedelecs die saubere Einordnung.

Passenger und Cargo: die zwei Modelle im Vergleich

Hopper baut alle Varianten auf derselben Basis. Im Alltag stehen zwei davon im Fokus. Der Passenger HOPPER richtet sich an Menschen, die jemanden oder etwas mitnehmen. Er hat eine Rückbank und einen abschließbaren Kofferraum. Der Cargo HOPPER verzichtet auf den zweiten Sitz. Stattdessen bekommt er einen großen, offenen Laderaum für Transporte. Für Hundehalter gibt es zusätzlich den Dog HOPPER.

Vergleich Passenger HOPPER und Cargo HOPPER: Sitze, Kofferraum, Laderaum
Vergleich Passenger HOPPER und Cargo HOPPER: Sitze, Kofferraum, Laderaum
Merkmal Passenger HOPPER Cargo HOPPER
Ausrichtung Personen und Gepäck Lasten und Volumen
Zweiter Sitz Rückbank vorhanden entfällt zugunsten Laderaum
Stauraum Kofferraum 125 Liter Laderaum 280 Liter
Antrieb Tretunterstützung bis 25 km/h Tretunterstützung bis 25 km/h
Akku AES Superpack 1440 Wh AES Superpack 1440 Wh
Fahrzeugklasse Pedelec / Fahrrad (EPAC) Pedelec / Fahrrad (EPAC)

Die Tabelle zeigt den Kern: gleiche Technik, andere Nutzung. Beide Modelle fahren mit demselben Antrieb und demselben Akku. Beide gelten als Pedelec und damit als Fahrrad. Der Unterschied steckt nur im Aufbau hinter dem Fahrer. Passenger heißt zweite Person, Cargo heißt maximales Ladevolumen.

Für die Wahl zählt dein Alltag mehr als das Datenblatt. Fährst du oft mit Kind oder Beifahrer, passt der Passenger. Transportierst du regelmäßig Kisten oder Ware, passt der Cargo. Wer die Last lieber ans vorhandene Rad hängt, findet im angetriebenen E-Anhänger von NÜWIEL eine Alternative ohne eigenes Kabinenfahrzeug. Die Liter-Angaben stammen vom Hersteller. Die genaue Konfiguration prüfst du vor dem Kauf im Fachhandel.

Die Fahrzeugklasse: warum der Hopper ein Fahrrad bleibt

Der Hopper sieht aus wie ein kleines Auto, ist aber keins. Rechtlich ist er ein Pedelec, also ein EPAC. Diese Einordnung hängt an drei klaren Bedingungen. Der Motor unterstützt nur beim Treten. Seine Nenndauerleistung liegt bei höchstens 250 Watt. Und die Unterstützung endet bei 25 km/h.

Warum der Hopper als Pedelec bis 25 km/h ein Fahrrad bleibt
Warum der Hopper als Pedelec bis 25 km/h ein Fahrrad bleibt

Sind diese Bedingungen erfüllt, greift Fahrradrecht. Die Grundlage bildet die EU-Verordnung 168/2013 in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe h. Ergänzend gilt § 63a StVZO für Pedelecs. Wichtig ist die Trennung zwischen Peak- und Nenndauerleistung. Kurzzeitige Spitzenwerte sagen nichts über die eingetragene Klasse aus.

Anders liegt der Fall bei einem motorisierten Aufbau. Wer ein überdachtes Fahrzeug mit stärkerem Antrieb sucht, landet beim Elektro-Kabinenroller. Der zählt als Kraftfahrzeug einer L-Klasse. Damit kommen Führerschein, Versicherung und Zulassung ins Spiel. Der Hopper bleibt bewusst unterhalb dieser Grenze.

Führerschein, Kennzeichen und Radweg

Solange die EPAC-Grenzen halten, ist die Rechtslage einfach. Du brauchst keinen Führerschein für den Hopper. Du brauchst kein amtliches Kennzeichen. Und du brauchst kein Versicherungskennzeichen wie beim S-Pedelec. Das Fahrzeug wird wie ein normales Fahrrad behandelt.

Beim Radweg wird es differenzierter. Grundsätzlich darfst du als Fahrrad die Radinfrastruktur nutzen. § 2 StVO regelt aber Breite und Beschilderung. Ein breiter, dreirädriger Aufbau passt nicht auf jeden schmalen Radweg. In engen Fällen kann die Nutzung faktisch ausgeschlossen sein. Prüfe die Lage vor Ort und die Beschilderung.

Überschreitet ein Aufbau die EPAC-Grenzen, ändert sich alles. Dann greift eine L-Klasse nach der EU-Verordnung 168/2013. Damit werden Führerschein und Versicherung nach § 6 FeV zur Pflicht. Wo genau diese Grenze verläuft, zeigt der Ratgeber zu den L6e- und L7e-Klassen. Das hier ist redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung.

Antrieb, Tretunterstützung und 25-km/h-Abregelung

Der Hopper fährt nicht auf Knopfdruck, sondern mit Muskelkraft plus Motor. Der Antrieb unterstützt nur, wenn du trittst. Hörst du auf zu treten, hört der Motor auf zu schieben. Einen Gasgriff für reines Fahren ohne Treten gibt es bei einem EPAC nicht. Genau das hält das Fahrzeug in der Fahrradklasse.

Die Unterstützung endet bei 25 km/h. Danach trägt dich nur noch dein eigener Tritt. Diese Abregelung ist der Kern der Pedelec-Definition. Sie ist keine Einstellung, sondern eine feste Grenze der Klasse. Wer sie aufhebt, verlässt das Fahrradrecht.

Zur Motorleistung nennt Hopper klare Zahlen. Die Dauernennleistung liegt bei 250 Watt, genau an der EPAC-Grenze. In der Spitze leistet der Motor bis zu 1.350 Watt. Verwechsle Nenndauer- und kurze Spitzenleistung nicht. Nur die Nenndauerleistung zählt für die Fahrradklasse, deshalb zieht der Motor am Berg kräftiger, ohne dass sich die Klasse ändert.

Akku, Reichweite und Laden: der AES Superpack

Herzstück der Energie ist der AES Superpack. Der Akku bringt 1440 Wattstunden bei 48 Volt und 30 Amperestunden. Er ist entnehmbar und lässt sich getrennt vom Fahrzeug laden. Als Zelltyp kommt Lithium-Eisenphosphat zum Einsatz, kurz LFP oder LiFePO4. Diese Chemie gilt als besonders langlebig und thermisch stabil.

AES Superpack 1440 Wh und Reichweite des Hopper mit zweitem Akku
AES Superpack 1440 Wh und Reichweite des Hopper mit zweitem Akku

Die Langlebigkeit zeigt sich an den Ladezyklen. Der Hersteller nennt bis zu 3.000 Ladezyklen für den Superpack, gemessen bei 80 Prozent Entladungstiefe. Das ist deutlich mehr als bei vielen üblichen Lithium-Ionen-Zellen. Für einen Alltags-Pendler bedeutet das viele Jahre Nutzung. LFP verliert seine Kapazität langsamer über die Zeit.

Die Reichweite liegt bei bis zu 60 Kilometern pro Ladung. Mit einem zweiten Akku lässt sie sich etwa verdoppeln, also grob auf 120 Kilometer. Geladen wird an einer normalen Haushaltssteckdose. Ein leerer Akku braucht mit dem Original-Ladekabel etwa sechs bis acht Stunden. Wie beim Auto sinkt die reale Reichweite bei Kälte, Gegenwind und Last.

Praktisch ist der Akku entnehmbar aufgebaut. Du kannst ihn abnehmen und in der Wohnung laden. Das hilft, wenn am Stellplatz keine Steckdose liegt. Ein voller Akku ist kein Leichtgewicht, aber tragbar. Für den Winter gilt: Lade den Akku besser bei Zimmertemperatur.

Wetterschutz, Kabine und Alltag

Das Dach ist das sichtbare Alleinstellungsmerkmal des Hopper. Es schützt Kopf und Oberkörper vor Regen von oben. Damit sitzt du bei Schauer trockener als auf einem offenen Rad. Genau dieser Punkt macht das Pendeln bei schlechtem Wetter erträglich. Viele Wege, die man sonst mit dem Auto fährt, bleiben so aufs Rad übertragbar.

Die Kabine ist aber kein geschlossenes Auto. Ein Pedelec bleibt luftig und offen gebaut, damit es leicht bleibt. Bei starkem Seitenwind oder Dauerregen ist der Schutz begrenzt. Passende Kleidung ist im Winter weiter sinnvoll. Der Hopper ersetzt das Auto im Alltag, nicht die Regenjacke bei Sturm.

Im Alltag zählt außerdem die abschließbare Ladefläche. Beim Passenger sichert der Kofferraum Einkäufe und Taschen. Beim Cargo nimmt der große Laderaum sperrige Dinge auf. Das ist ein echter Vorteil gegenüber einem klassischen Lastenrad ohne Deckel. Deine Ladung bleibt vor Blicken und Nässe geschützt.

Der Wetterschutz wirkt auch auf die Fahrsicherheit. Ein trockener Sitz senkt den Drang, bei Regen zu hetzen. Ein Dach gibt zudem Platz für Beleuchtung und Reflektoren. Sichtbarkeit bleibt im Stadtverkehr trotzdem deine eigene Aufgabe. Helle Kleidung und funktionierendes Licht sind Pflicht.

Abmessungen, Wendekreis und Abstellen

Der Hopper steht auf drei Rädern und ist dadurch kippstabil. Er bleibt an der Ampel von allein stehen, ohne dass du einen Fuß absetzt. Das ist gerade für ungeübte oder ältere Fahrer angenehm. Gleichzeitig ist er breiter als ein normales Rad. Diese Breite ist der Preis für die Kabine und die Stabilität.

Beim Abstellen verhält sich der Hopper anders als ein Zweirad. Er passt nicht in jeden schmalen Fahrradständer. Du brauchst eher eine Stellfläche wie für ein Lastenrad. In der Stadt ist das ein Punkt, den du vorher klären solltest. Zu Hause reicht oft ein Carport oder eine breite Einfahrt.

Die Maße nennt Hopper inzwischen konkret. Der Hopper misst rund 212 Zentimeter in der Länge, 105 Zentimeter in der Breite und 149 Zentimeter in der Höhe. Der Wendekreis liegt bei unter zwei Metern, das ist für ein dreirädriges Kabinenfahrzeug wendig. Das Leergewicht gibt der Hersteller mit rund 155 Kilogramm an. Entscheidend bleibt trotzdem der Praxistest. Fahre eine Runde und prüfe, ob der Hopper durch deine typischen Wege und Toreinfahrten passt.

Einsatz: Pendeln, Familie, Lastentransport

Der Hopper zielt klar auf den städtischen Alltag. Sein Hauptfall ist das tägliche Pendeln zur Arbeit. Bei Regen bleibt der Fahrer weitgehend trocken. Der Kofferraum nimmt Laptop, Tasche und Einkauf auf. Für viele Kurzstrecken wird das Auto damit überflüssig.

Der zweite Fall ist die Familie und der Beifahrer. Der Passenger HOPPER hat für diesen Zweck die Rückbank. So lässt sich ein Kind oder eine zweite Person mitnehmen. Das macht den Hopper zur echten Alternative für kurze Familienwege. Der Cargo dagegen ersetzt eher den Transporter im Kleinen. Für reine Lastfahrten bleibt ergänzend ein Lastenanhänger mit eigenem Antrieb wie der K-Ryole einen Blick wert.

Der dritte Fall ist der gewerbliche Transport. Kleine Betriebe können Ware wetterfest ausliefern. Der große Laderaum des Cargo hilft dabei. Wo der Hopper im größeren Feld der leichten Elektromobilität steht, sortiert das Ressort E-Moto und leichte Elektrofahrzeuge. Dort findest du die Nachbarklassen im direkten Vergleich.

Marktstatus: lieferbar, Lieferzeit, wo testen

Der Hopper ist kein Konzept mehr, sondern ein Serienfahrzeug. Die Serienproduktion läuft seit Anfang 2025. Damit ist die Marke aus der reinen Startup-Phase heraus. Bestellungen laufen über den Hersteller und den Partner. Die Verfügbarkeit hängt vom Modell und der aktuellen Auftragslage ab.

Bei der Lieferzeit lohnt eine nüchterne Erwartung. Der Hersteller nennt aktuell eine voraussichtliche Lieferzeit von rund zehn Monaten. Ein handverlesenes Kleinserienfahrzeug entsteht nicht über Nacht. Die reale Frist erfragst du am besten direkt beim Anbieter, denn sie hängt an der Auftragslage.

Zum Testen führt der Weg über Little John Bikes. Über die Marke ePedalics bietet die Kette Probefahrten an. Eine echte Runde sagt mehr als jedes Datenblatt. Prüfe dabei Sitzposition, Breite und Wendigkeit. Preise nennen wir grundsätzlich nicht, die klärst du im Fachhandel.

Für die Betriebskosten lohnt eine nüchterne Rechnung. Ein Pedelec fährt mit Haushaltsstrom statt mit Kraftstoff. Steuer und Versicherungskennzeichen entfallen in der Fahrradklasse. Wartung, Reifen und Verschleiß bleiben aber reale Posten. Rechne mit deinem echten Nutzungsprofil, nicht mit Werbeversprechen.

Hopper, CityQ und TwoZero: die Klasse einordnen

Der Hopper ist nicht allein am Markt. Auch Marken wie CityQ und TwoZero bauen überdachte Pedelecs. Alle drei verfolgen dieselbe Grundidee. Sie wollen ein Fahrzeug zwischen Fahrrad und Auto anbieten. Und alle setzen auf die Freiheiten der Pedelec-Klasse.

Die Unterschiede stecken im Detail und in der Verfügbarkeit. Aufbau, Sitzzahl, Akku und Marktreife weichen voneinander ab. Manche Modelle sind in Deutschland leichter zu bekommen als andere. Ein direkter Datenvergleich lohnt erst, wenn alle Werte sauber belegt sind. Verlasse dich dabei nicht auf Marketing, sondern auf Datenblätter.

Für dich zählt zuerst die Klasse, dann die Marke. Alle drei bleiben Fahrräder, solange sie die EPAC-Grenzen halten. Der Hopper hebt sich durch die deutsche Herkunft und die zwei klaren Modelle ab. CityQ und TwoZero nennen wir hier nur als Marktumfeld. Eine belastbare Einzelbewertung dieser Marken sprengt hier den Rahmen. So bleibt der Vergleich fair und an belegten Fakten orientiert, statt an Werbeworten.

Kaufkriterien und offene Fragen

Vor einer Kaufentscheidung lohnt eine ehrliche Checkliste. Beginne bei der Modellfrage: Passenger oder Cargo. Brauchst du den zweiten Sitz oder das große Ladevolumen? Danach kommt die Reichweite und die Frage nach dem Zweitakku. Rechne mit deinen realen Tageskilometern, nicht mit dem Bestwert.

Der zweite Block ist der Alltag am Wohnort. Hast du eine geeignete Stellfläche für die Breite? Sind deine Radwege breit genug für den dreirädrigen Aufbau? Wie wichtig ist dir der Wetterschutz wirklich? Und passt die Lieferzeit zu deinem Zeitplan?

Ehrlich bleibt der Rahmen für die Details. Der Hersteller fertigt den Hopper nach eigenen Angaben in Hamburg und Schleswig-Holstein. Maße, Wendekreis und Lieferzeit sind inzwischen beziffert, hängen bei der Konfiguration aber am konkreten Modell. Wer verändert am Antrieb eingreift, kann die EPAC-Grenzen sprengen. Dann ändert sich die Fahrzeugklasse, und Führerschein sowie Versicherung greifen. Wer nüchtern plant, ehrlich vergleicht und vorher eine Runde testet, trifft am Ende die passende Wahl.

Braucht man für den Hopper einen Führerschein?

Nein, solange der Hopper die EPAC-Grenzen einhält. Er unterstützt nur beim Treten, hat höchstens 250 Watt Nenndauerleistung und regelt bei 25 km/h ab. Damit gilt er als Fahrrad. Führerschein, Zulassung und Versicherungskennzeichen sind dann nicht nötig.

Ist der Hopper ein Fahrrad oder ein Auto?

Rechtlich ist der Hopper ein Fahrrad, genauer ein Pedelec (EPAC). Das Dach und die Kabine ändern daran nichts. Entscheidend sind Tretunterstützung, die 250-Watt-Grenze und die Abregelung bei 25 km/h. Ein Auto ist er trotz der Optik nicht.

Wie weit kommt der Hopper mit einer Akkuladung?

Die Reichweite liegt bei bis zu 60 Kilometern pro Ladung. Mit einem zweiten Akku lässt sie sich etwa verdoppeln, also grob auf 120 Kilometer. Kälte, Gegenwind und Zuladung senken den realen Wert. Die Angaben sind Hersteller-Richtwerte.

Was ist der Unterschied zwischen Passenger und Cargo HOPPER?

Der Passenger HOPPER hat eine Rückbank und einen Kofferraum von 125 Litern. Der Cargo HOPPER verzichtet auf den zweiten Sitz und bietet stattdessen 280 Liter Laderaum. Daneben gibt es den Dog HOPPER für den Hundetransport. Antrieb, Akku und Fahrzeugklasse sind bei allen gleich.

Wie schnell fährt der Hopper?

Die Motorunterstützung endet bei 25 km/h. Das ist die feste Grenze der Pedelec-Klasse. Schneller kommst du nur durch eigenen Tritt, ohne Motorhilfe. Diese Abregelung hält den Hopper im Fahrradrecht.

Darf man mit dem Hopper auf den Radweg?

Als Fahrrad darfst du die Radinfrastruktur grundsätzlich nutzen. § 2 StVO regelt aber Breite und Beschilderung. Ein breiter, dreirädriger Aufbau passt nicht auf jeden schmalen Radweg und kann dort faktisch ausgeschlossen sein. Prüfe die Lage und die Schilder vor Ort.

Wo kann man den Hopper testen?

Testfahrten laufen über den Partner Little John Bikes und dessen Marke ePedalics. Eine echte Probefahrt zeigt Sitzposition, Breite und Wendigkeit besser als jedes Datenblatt. Verfügbarkeit und Termine erfragst du direkt dort. Preise klärst du im Fachhandel.

Welchen Akku hat der Hopper und wie lange lädt er?

Der Hopper nutzt den AES Superpack mit 1440 Wattstunden, 48 Volt und 30 Amperestunden. Der Zelltyp ist Lithium-Eisenphosphat (LFP) mit bis zu 3.000 Ladezyklen. Geladen wird an einer normalen Haushaltssteckdose. Ein leerer Akku braucht mit dem Original-Ladekabel etwa sechs bis acht Stunden.

Ist der Hopper wetterfest?

Das Dach schützt Kopf und Oberkörper vor Regen von oben. Damit sitzt du deutlich trockener als auf einem offenen Rad. Ein geschlossenes Auto ist der Hopper aber nicht, denn ein Pedelec bleibt luftig gebaut. Bei Sturm und Dauerregen ist der Schutz begrenzt.

Wo wird der Hopper gebaut?

Hopper Mobility wurde 2021 in Augsburg gegründet und sitzt seit Anfang 2024 in Hamburg. Die Fertigung findet nach Herstellerangaben in Hamburg und Schleswig-Holstein statt, also in Deutschland. Details zur Konfiguration erfragst du direkt beim Hersteller.

Hinweis: Dieser Beitrag ordnet die Marke Hopper redaktionell ein und ersetzt keine Rechtsberatung. Hersteller-Werte, Maße, Reichweiten und die Modell-Konfiguration prüfst du vor dem Kauf an der Original-Produktseite und im Fachhandel. Solange die EPAC-Grenzen halten, wird der Hopper als Fahrrad gefahren. Veränderungen am Antrieb, die diese Grenzen überschreiten, ändern die Fahrzeugklasse; ein so verändertes Fahrzeug gehört nicht in den öffentlichen Verkehrsraum, sondern höchstens auf nichtöffentliches Privatgelände.

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