Auto-Tuning
BMW M2 F87 legal tunen: N55, Competition/CS, Fahrwerk, Bremse und Leistung
Kurzantwort: Der BMW M2 F87 ist keine einheitliche Tuningvariante. Basis und LCI mit N55 müssen von Competition und CS mit S55 getrennt werden.
Kurz gesagt: Der BMW M2 F87 ist keine einheitliche Tuningvariante. Basis und LCI mit N55 müssen von Competition und CS mit S55 getrennt werden. Getriebe, Bremse, Abgasstand, Serienräder und weitere Umbauten verändern den Produkt- und Prüfpfad. F87-Unterlagen dürfen außerdem nicht auf M2 G87, M3 oder M4 übertragen werden.
Getriebe, Bremse, Abgasstand, Serienräder und weitere Umbauten verändern den Produkt- und Prüfpfad. F87-Unterlagen dürfen außerdem nicht auf M2 G87, M3 oder M4 übertragen werden. Rechts- und Recherchestand: 4. September 2026 · Deutschland
Auf dieser Seite
- Wie du die F87-Ausführung identifizierst
- Warum N55 und S55 eigene Matrices benötigen
- Welche Rolle Competition, CS und Getriebe spielen
- Wie Fahrwerk, Räder und Bremse zusammen geprüft werden
- Warum Abgas und Software keine Einzelprojekte sind
- Wie Motorsportteile eingeordnet werden
- Welcher Dokumenten- und Prüfablauf funktioniert
- Sechs FAQ zum M2 F87

Basis-M2, Competition und CS zuerst trennen
BMW beschreibt den M2 Competition als eigenen Modell- und Technikstand innerhalb der F87-Familie. Für die Teileprüfung reicht die gemeinsame Karosseriebezeichnung deshalb nicht. Motor, Bremse, Kühlung, Software und Abgas können andere Produktlinien und Unterlagen erfordern.
Notiere FIN, genaue Modellbezeichnung, Produktions- und Erstzulassungsdatum, N55 oder S55, Schalter oder DCT, Serienleistung, Bremse, Achslasten, Räder und Abgasstand. Prüfe bei Competition und CS zusätzlich den tatsächlichen Serien- oder Umbauzustand. Embleme und Optik sind kein Identitätsnachweis.
Der M2 G87 bleibt vollständig ausgeschlossen. Dasselbe gilt für M3 und M4. Ein Bauteil kann konstruktiv verwandt sein oder mechanisch passen, ohne dass ein F87-Dokument diese Fahrzeuge gegenseitig einschließt. Nur die konkrete Fahrzeugzeile trägt eine Aussage.
Bei gebrauchten Fahrzeugen muss eine Umbauhistorie erstellt werden. Gerade bei M2-Modellen können Fahrwerk, Bremse, Abgas und Software aus verschiedenen Projektphasen stammen. Eine alte Abnahme beschreibt nicht automatisch den heutigen Zustand.
Variantenmatrix für den F87
| Prüffeld | Zu trennende Zustände | Folge |
|---|---|---|
| Modellstand | Basis, LCI, Competition, CS | eigene Fahrzeug- und Produktzeile |
| Motor | N55 oder S55 | Software, Ansaugung und Abgas trennen |
| Getriebe | Schalter oder DCT | Drehmoment- und Softwarepfad dokumentieren |
| Bremse | konkrete Serien-/Sonderanlage | Felgenfreigang und Systemnachweis |
| Abgas | jeweiliger Serienstand | Downpipe, Kat, OPF und Restanlage zuordnen |
| Räder | Serien- oder Umbaukombination | Traglast, Dimension und Bremssattelabstand |
Die Matrix wird mit Fahrzeugpapieren und FIN befüllt. Ein Produktfilter kann anschließend helfen, ersetzt aber keine Fahrzeugidentifikation. Wenn ein Dokument nur „M2“ nennt, muss geprüft werden, welche Typen und Motorstände tatsächlich erfasst sind.
Der AC-Schnitzer-Bereich zum M2 F87 zeigt ein baureihenspezifisches Programm. Für eine freigabefähige Produktaussage fehlen pro Teil die genaue N55-/S55-Zuordnung, Dokumentnummer, Genehmigungsinhaber, Nachtrag und Auflagen. Die Seite bleibt ein Lead.
Foren wie Bimmerpost F87 sind nützlich, um Konflikte und Umbauwünsche zu finden. Sie tragen aber keine abschließende Rechtsbehauptung. Jede gefundene Kombination muss auf Originalunterlagen zurückgeführt werden.
Fahrwerk und Radgeometrie
Beim Fahrwerk zählen genaue Teilenummer, Achslast, Fahrzeugzeile und Einstellbereich. Basis-M2 und Competition können unterschiedliche Gewichts- oder Ausstattungsstände besitzen. Ein Gewindefahrwerk darf nur innerhalb des dokumentierten und abgenommenen Bereichs betrieben werden.
Räder werden nach Nummer, Dimension, Einpresstiefe, Traglast, Reifen und Bremsfreigang geprüft. Eine Felge, die über die serienmäßige Basisbremse passt, kann an einer größeren Anlage kollidieren. Distanzscheiben schaffen möglicherweise Platz, erzeugen aber eine neue Kombination.
Der allgemeine Ablauf steht in Gewindefahrwerk eintragen. Beim M2 muss zusätzlich der konkrete Brems- und Modellstand sichtbar sein.
Nach Montage folgen dynamischer Freigang und Achsvermessung. Bei verstellbaren Domlagern oder stark verändertem Sturz müssen Einstellung und Reifenverschleiß dokumentiert werden. Eine reine Track-Einstellung ist nicht automatisch ein geeigneter Straßenzustand.
Bremse als vollständiges System
Scheiben, Sättel, Adapter, Beläge, Leitungen, Hauptbremszylinder und Regelung gehören zusammen. Ein Competition- oder M-Performance-Bauteil ist nicht automatisch für jeden F87-Zustand freigegeben. Originalteile aus einem anderen Modell benötigen ebenfalls eine belastbare technische und fahrzeugbezogene Grundlage.
Leistungssteigerung führt nicht zu einer universellen Regel, welche Bremse zwingend ist. Der Prüfer benötigt jedoch einen nachvollziehbaren Endzustand aus Leistung, Höchstgeschwindigkeit, Masse, Reifen und Bremssystem. Pauschale Schwellenwerte werden nicht erfunden.
Der Beitrag Bremsen-Umbau am Auto erklärt den Systemnachweis. Für den M2-Artikel werden später konkrete Produktketten mit Teilenummer und Fahrzeugzeile ergänzt. Bis dahin gibt es keine Bremsenempfehlung.
Bei gebrauchten Fahrzeugen sind nachlackierte Sättel, unklare Adapter und gemischte Scheiben Warnsignale. Die tatsächliche Anlage wird vermessen und dokumentiert. Eine M-Farbe oder ein Logo ersetzt keine Identifikation.

N55, S55, Abgas und Software
N55 und S55 benötigen getrennte Software- und Abgasmatrices. Eine Downpipe oder Ansaugung für den einen Motor darf nicht aufgrund ähnlicher Einbaulage auf den anderen übertragen werden. Produktnummer und Originaldokument müssen Motor und Fahrzeug erfassen.
Der Abgasweg umfasst Downpipe, Katalysator, OPF-Stand, Mittel- und Endschalldämpfer sowie Klappenfunktion. Ein ECE-Hinweis an einem Teil ist keine Paketfreigabe. Eine andere Software oder Restanlage kann den dokumentierten Zustand verändern.
Stage-Bezeichnungen sind nicht standardisiert. Verlange Serien- und Zielstand, Drehmoment, Softwareversion, Steuergeräte und Hardwarevoraussetzungen. Ein Prüfstandsdiagramm belegt einen Messlauf, aber keine Genehmigung. Der Beitrag Chiptuning und seine Nachweiskette ordnet die Folgen ein.
Bei Kombinationen aus Ansaugung, Abgas und Mapping gilt der Systembeitrag Gesamtkonfiguration prüfen. Ein unauffälliger Fehlerspeicher ersetzt weder Emissions- noch Geräusch- oder Leistungsnachweis.
Beim M2 wird oft mit Motorsportnähe argumentiert. Das ändert an § 19 Absatz 2 StVZO nichts. Die Betriebserlaubnis erlischt, sobald Abgas oder Geräusch sich verschlechtern. Absatz 5 untersagt danach die Fahrt auf öffentlichen Straßen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, greift Absatz 3. Er verlangt eine passende Genehmigung für das Teil samt vorgeschriebener Abnahme, und welche Genehmigungsarten dafür zählen, steht in der Einordnung. Nach dem Erlöschen führt nur eine neue Betriebserlaubnis zurück. Für das Geräusch gilt § 49 StVZO.
Motorsportteile und Straßenbetrieb
Viele M2-Produkte werden mit Track-, Race- oder Motorsportbezug vermarktet. Das kann technische Qualität bedeuten, ist aber keine Straßengenehmigung. Suche ausdrücklich nach Produktstatus und vollständigen Unterlagen. „Für Motorsport entwickelt“ und „für den öffentlichen Straßenverkehr genehmigt“ sind getrennte Aussagen. Ausführlich am Fahrzeug wird das in CFMOTO 675SR-R tunen: Euro 5+, Kat und ECU.
Materialgutachten, Prüfstandsprotokoll oder ausländische Zertifizierung werden nicht pauschal als deutsche Eintragungsgrundlage dargestellt. Ein möglicher Prüfweg nach § 21 muss vor dem Kauf mit konkreten Unterlagen geklärt werden. Er ist keine Erfolgsgarantie.
Für echte Track-Nutzung werden Straßen- und Motorsportzustand sauber getrennt. Rückrüstung, Transport, Geräuschlimits des Veranstalters und technische Sicherheit gehören in die Planung. Der Beitrag Motorsportteile und Race only am Auto erklärt diese Grenze.
Ein Teil darf nicht durch bloße Beliebtheit in Foren legitimiert werden. Bilder ähnlicher Fahrzeuge belegen weder Teilenummer noch Genehmigungsumfang. Die Redaktion nutzt Communities nur als Fragesignal. Den Modellfall dazu behandelt Astra J OPC tunen: FlexRide, Abgas und Belege.
Dokumentenprüfung für konkrete Produkte
Jede Produktzeile braucht Hersteller, Artikelnummer, Kennzeichnung, Dokumentart, Dokumentnummer, Nachtrag, Fahrzeugverwendungsbereich und Auflagen. Bei AC Schnitzer oder anderen Programmanbietern wird nicht die Übersichtsseite, sondern jedes einzelne Produkt geprüft. Fehlt eines dieser Felder, bleibt die Zeile unvollständig. Wie das beim konkreten Fahrzeug aussieht, zeigt AMG A 45 W177 tunen: Varianten und Nachweise.
Markiere Voraussetzungen zum Serienfahrwerk, zur Bremse, zu Rädern oder zur Abgasanlage. Mehrere Teile können sich gegenseitig aus ihrem Einzelumfang drücken. Mehrere Tuningteile kombinieren liefert die Prüfmethode.
Seit dem 20. Juni 2025 gilt für neue Teile die TTG. Alte Teilegutachten besitzen eine Übergangsphase; Details stehen in TTG und Teilegutachten bis 2028. Ein PDF ohne Ausgabestand ist nicht ausreichend.
Für die spätere Artikelversion werden mindestens zwei vollständige F87-Ketten verlangt, bei Software, Abgas und Bremse möglichst drei. Solange sie fehlen, bleibt der Beitrag REVIEW und nennt keine angeblich freigegebenen Pakete. Bis dahin nennt der Text Prüfwege statt Produktfreigaben. Für das konkrete Modell gilt Tesla Model 3 bis 2023 tunen: Räder und Software.
Der sichere Projektablauf
Identifiziere Fahrzeug, Motor, Getriebe, Bremse und Abgasstand. Erfasse vorhandene Umbauten und definiere den gewünschten Endzustand. Beschaffe zu jeder Komponente Originalunterlagen und lege sie in einer Kombinationsmatrix zusammen.
Besprich die Matrix vor dem Kauf mit der später prüfenden Stelle. Nenne konkrete Produktnummern und die F87-Variante. Allgemeine Aussagen zu „M2-Teilen“ reichen nicht. Lasse offene Mess- oder Nachweisanforderungen benennen. Die Kombination behandelt Felgen, Tieferlegung und Spurplatten kombinieren.
Nach fachgerechter Montage dokumentierst du Fahrwerkseinstellung, Achswerte, Bremse, Abgaskette und Softwarestand. Danach folgt der vereinbarte Prüfweg. Nach einem positiven Ergebnis werden Fahrzeugpapiere und Versicherung geklärt.
Bewahre Serienbauteile, Rechnungen, Dokumente und Softwarehistorie zusammen auf. Spätere Änderungen oder Updates werden gegen den geprüften Zustand bewertet. Eine frühere Abnahme ist keine Dauerfreigabe für neue Teile.
Zwei M2-Projekte, die trotz gleicher Karosserie nicht dieselbe Prüfung haben
Das erste Projekt ist ein Basis-M2 mit N55 und Schaltgetriebe. Geplant sind Gewindefahrwerk, Zubehörfelgen und eine dokumentierte Achseinstellung für gelegentliche Trackdays. Das Fahrwerksdokument muss den N55-F87 und die konkrete Achslast erfassen. Die Felge wird mit Serienbremse, Reifengröße und eingestelltem Sturz geprüft. Eine reine Motorsportempfehlung für extreme Achswerte ist kein geeigneter Straßennachweis.
Das zweite Projekt ist ein M2 Competition mit S55 und DCT. Geplant sind größere Bremse, andere Räder, Abgaskomponenten und Software. Hier bestimmt die Bremse den Felgenfreigang, der S55 die Abgaskette und das DCT den Softwarepfad. Ein N55-Fahrwerksgutachten kann vielleicht denselben Karosseriecode nennen, muss den Competition aber ausdrücklich erfassen. Ohne diese Zeile bleibt die Übertragung offen.
Beim N55-Projekt entsteht ein Konflikt, wenn die Felge nur mit serienmäßigen Achswerten geprüft ist. Der Besitzer will aber verstellbare Domlager nutzen. Fahrwerk, Domlager, Felge und Reifen werden dann eine neue Kombination. Beim S55-Projekt entsteht der Konflikt, wenn ein genehmigter Endschalldämpfer mit Race-Downpipe und Mapping verbunden wird. Die E-Kennzeichnung des Endtopfs beschreibt nicht automatisch dieses Paket.
Auch die Bremse zeigt die Variantenfalle. Eine Felge kann im Gutachten für den F87 stehen und trotzdem nur mit einer bestimmten Serienbremse geprüft worden sein. Wird eine größere Anlage montiert, reicht ein statischer Abstand in der Werkstatt nicht. Speichenfreigang, Befestigung, Radposition, thermische Ausdehnung und die Dokumente des Bremssystems müssen zusammenpassen.
Der Trackday ändert den Straßenstatus nicht automatisch. Ein Fahrzeug, das auf eigener Achse anreist, muss im genehmigten Straßenzustand sein. Wird vor Ort auf Race-Teile oder nicht erfasste Einstellungen umgebaut, müssen Transport, sichere Montage und vollständige Rückrüstung geplant werden. Veranstalterregeln kommen zusätzlich hinzu.
Der Negativtest lautet: „Competition und CS sind innerhalb des F87 nur Ausstattungspakete; deshalb gilt jedes F87-Teil.“ Das ist falsch. S55, Bremse, Software und Abgas schaffen eigene Produkt- und Genehmigungsstände. Eine gemeinsame Karosserie ist nur ein Merkmal unter mehreren.
Für die Freigabe dieser Seite braucht das N55-Projekt mindestens eine geschlossene Fahrwerk-/Radkette. Das S55-Projekt benötigt zusätzlich eine geschlossene Bremse-/Abgas-/Softwarematrix. Werden die Unterlagen nicht beschafft, erscheinen die Projekte nur als Prüfszenarien und nicht als Produktempfehlungen.
Sicherheitshinweis: Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände beziehungsweise im Rahmen der jeweils zulässigen Nutzung durchführen. Vor der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr müssen Fahrzeugzustand, Genehmigungsunterlagen und gegebenenfalls erforderliche Abnahmen vollständig geklärt sein.
Beim Basis-M2 wird der N55-Zustand einschließlich Modelljahr, LCI, Getriebe, Bremse, Abgasanlage und Serienrädern aufgenommen. Beim Competition oder CS entsteht eine neue Akte mit S55, abweichender Bremse und den jeweiligen Serienkomponenten. Die gemeinsame F87-Karosserie rechtfertigt keine Übertragung von Motor-, Abgas- oder Bremsnachweisen. Selbst bei einem Fahrwerk können Fahrzeuggewicht, Achslast und Auflagen andere Zeilen auslösen.
Eine Radfreigabe wird nicht nur nach Dimension gewählt. Besonders bei geänderter Bremse sind Speichenkontur, Einpresstiefe, Befestigung, Tragfähigkeit, Reifen und dynamischer Freigang entscheidend. Distanzscheiben schaffen möglicherweise Platz am Sattel, verändern aber zugleich Spurweite und Freigang nach außen. Damit entsteht eine neue Kombination, deren Unterlagen gemeinsam gelesen werden müssen.
Für Leistungsprojekte wird die Zielgeschwindigkeit mitgedacht. Höhere Leistung, geänderte Vmax, Räder, Reifen, Bremse, Kühlung und Fahrwerk können sich gegenseitig bedingen. Das bedeutet nicht, dass jede Änderung automatisch unzulässig wäre; es bedeutet, dass ein reines Motordiagramm den Fahrzeugzustand nicht vollständig beschreibt. Die technische Stelle muss vorab wissen, welches Gesamtpaket tatsächlich gebaut werden soll.
Beim Abgas sind N55 und S55 strikt getrennt. Downpipe, Katalysator, OPF- beziehungsweise Serienstand, Mittelsektion, Endschalldämpfer und Software werden als Kette dokumentiert. Ein einzelnes Bauteil mit Kennzeichnung deckt keine freie Zusammenstellung. Entfernte Einsätze, geänderte Klappensteuerung oder eine vom Genehmigungsumfang abweichende Software werden nicht durch den Rest der Anlage legitimiert.
Das AC-Schnitzer-F87-Programm dient in der Recherche als Produktquelle, nicht als fertige Freigabeliste. Für jedes interessante Teil müssen N55-/S55-Zuordnung, Artikelnummer, Dokumentausgabe und Auflagen beschafft werden. Motorsportteile werden separat behandelt; eine bekannte Marke oder hochwertige Fertigung ändert ihre ausgewiesene Nutzungsgrenze nicht.
Nach Montage und technischer Prüfung bleibt die Konfiguration versioniert. Dazu gehören Software, Abgas-Hardware, Fahrwerkshöhe, Rad-Reifen-Satz und Bremse. Wer zwischen Straßen- und Track-Zustand wechselt, braucht eindeutige Checklisten und eine vollständige Rückrüstung. Eine Strecke kann eigene Regeln haben; ihre Abnahme ersetzt nicht die Zulässigkeit im öffentlichen Verkehr.
Beim Gebrauchtkauf eines M2 wird die Modellakte rückwärts aufgebaut. Seriennummern und Kennzeichnungen an Fahrwerk, Bremse und Abgas werden fotografiert; Softwarehistorie, Rechnungen und frühere Prüfberichte werden zeitlich geordnet. Ein Prüfbericht für einen N55-Zustand belegt keinen späteren S55-Umbau und umgekehrt. Ebenso kann ein ehemals geprüfter Radsatz inzwischen durch eine andere Dimension ersetzt worden sein. Den Weg dorthin beschreibt Sitzbank, Rahmenheck und Einsitzer-Umbau am Motorrad.
Carbon- und Aerodynamikteile erhalten eine eigene Befestigungsprüfung. Sichtbare Materialqualität oder ein Herstellerlogo ersetzen weder Fahrzeugbezug noch Montageauflagen. Bei Motorsportteilen ist die ausgewiesene Nutzung ausschlaggebend. Ein Teil wird nicht durch eine einzelne Materialprüfung oder bekannte Verwendung auf der Rennstrecke automatisch für den öffentlichen Verkehr geeignet.
Für hohe thermische Belastung werden Kühlung und Betriebsbedingungen im Projektgespräch erfasst, ohne universelle Grenzwerte zu behaupten. Wer Leistung, Abgas und Software verändert, muss erklären können, wie die Konfiguration gemessen, überwacht und gewartet wird. Diese technische Plausibilität ersetzt die Zulassungsnachweise nicht, verhindert aber, dass das Projekt nur über eine Spitzenzahl definiert wird. Eingebettet ist das alles in Auto-Tuning legal.
Beim Wechsel zwischen Straßen- und Track-Radsatz werden Tragfähigkeit, Reifen, Bremse und Freigang für beide Zustände getrennt dokumentiert. Eine Rennstreckenfreigabe des Veranstalters ist keine Aussage zum Straßenbetrieb. Vor der Heimfahrt wird der vollständige Straßenzustand einschließlich Software- und Abgaskonfiguration hergestellt.
Versicherung und Fahrzeugwert werden nicht erst nach Abschluss betrachtet. Leistungs- und hochwertige Brems-, Rad- oder Carbonumbauten können für Vertrag und Entschädigungswert relevant sein. Die Meldung enthält konkrete Komponenten und Leistungsdaten. Eine schriftliche Reaktion wird mit Prüfberichten und Rechnungen archiviert. Ausführlich behandelt das Airride im Straßenauto.
Bei einer späteren Rückrüstung bleiben Prüfberichte historisch erhalten, werden aber nicht als Beschreibung des neuen Serienzustands verwendet. Ausgebaute Teile, Kalibrierungen und notwendige Papieränderungen werden nachvollziehbar behandelt. So verhindert die Akte widersprüchliche Zustände beim Verkauf. Was dabei zu beachten ist, steht in Frontsplitter, Diffusor und Stoßfänger.
Ein Fahrwerksservice wird gegen den dokumentierten Höhen- und Teilezustand geprüft. Andere Federn, Domlager oder ein veränderter Verstellbereich können die frühere Beurteilung berühren. Die Werkstatt erhält die relevanten Auflagen und dokumentiert Artikelnummern, Einstellungen und Achsvermessung. Ein gutes Fahrgefühl allein bestätigt den Prüfzustand nicht. Wie das im Einzelnen läuft, zeigt Änderungsabnahme nicht bestanden.
Beim Verkauf werden Basis-M2, Competition und CS im Dokumentenordner nicht vermischt. Jede Komponente bleibt der konkreten Motor-, Brems- und Modellvariante zugeordnet. Offene Race-Teile oder nicht bestätigte Recherchehinweise werden ausdrücklich getrennt übergeben. Mehr dazu steht in Das Tuning-Änderungsdossier.
FAQ zum BMW M2 F87
Gilt ein Teil für Basis-M2 und Competition?
Nur wenn das Dokument beide Fahrzeug- und Motorstände erfasst. N55 und S55 dürfen nicht aus der gemeinsamen F87-Bezeichnung gleichgesetzt werden.
Ist der M2 G87 eingeschlossen?
Nein. Der G87 ist eine andere Generation. F87-Unterlagen werden nicht auf G87, M3 oder M4 übertragen.
Reicht ein M-Performance-Logo als Nachweis?
Nein. Auch Original- oder Zubehörteile brauchen genaue Teilenummer, Fahrzeugzuordnung, Montagezustand und gegebenenfalls eine Genehmigungsunterlage.
Ist ein Race-Fahrwerk auf der Straße eintragbar?
Nicht pauschal. Ein möglicher Prüfweg hängt von technischen Unterlagen und Endzustand ab. Motorsportmarketing ist keine Eintragungszusage.
Muss bei mehr Leistung immer die Competition-Bremse montiert werden?
Eine universelle Schwelle gibt es nicht. Bremse, Reifen, Masse, Höchstgeschwindigkeit und Leistung müssen als konkreter Endzustand bewertet werden.
Gibt der Artikel bereits konkrete Produkte frei?
Nein. AC Schnitzer und weitere Quellen sind Leads. Ohne vollständige Produkt- und Dokumentketten bleibt jede Empfehlung gesperrt.
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag liefert allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung. Ob eine Änderung an deinem Fahrzeug zulässig ist, entscheidet die Prüfung an genau diesem Fahrzeug. Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände beziehungsweise im Rahmen der jeweils zulässigen Nutzung durchführen.
Quellen und Stand: Rechts- und Quellenstand 4. September 2026. Alle Quellen an diesem Tag abgerufen und im Volltext gelesen.
- BMW Group – BMW M2 Competition (Herstellerangabe)
- AC Schnitzer – BMW M2 F87 (Herstellerangabe)
- § 19 StVZO – Änderungen
- § 19 Absatz 3 StVZO – die Betriebserlaubnis erlischt beim Ein- oder Anbau von Teilen nicht, wenn für das Teil „eine Betriebserlaubnis nach § 22 oder eine Bauartgenehmigung nach § 22a erteilt worden ist“ (Nummer 1 Buchstabe a), „der nachträgliche Ein- oder Anbau im Rahmen einer Betriebserlaubnis oder eines Nachtrags dazu für das Fahrzeug nach § 20 oder § 21 genehmigt worden ist“ (Nummer 1 Buchstabe b), eine EG-Typgenehmigung oder eine ECE-Genehmigung vorliegt (Nummer 2) oder „die Abnahme unverzüglich durchgeführt und nach § 22 Absatz 1 Satz 5, auch in Verbindung mit § 22a Absatz 1a, bestätigt worden ist“ (Nummer 3). Nummer 4 trägt im geltenden Text nur noch das Wort „(weggefallen)“. Satz 2 stellt klar: „Werden bei Teilen nach Nummer 1 oder 2 in der Betriebserlaubnis, der Bauartgenehmigung oder der Genehmigung aufgeführte Einschränkungen oder Einbauanweisungen nicht eingehalten, erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.“
- § 72 Absatz 2 StVZO – Teilegutachten durften „bis einschließlich 19. Juni 2025 erweitert oder neu erstellt werden“ und dürfen „nur bis einschließlich 19. Juni 2028 für die Zwecke des Einbaus oder des Anbaus von Teilen verwendet werden“. Ein Teilegutachten ist damit kein regulärer Weg mehr, sondern eine auslaufende Übergangslage.
- KBA – Teiletypgenehmigung
Hinweis: Dieser Text ist keine Teilefreigabe oder Eintragungszusage. Maßgeblich sind die genaue F87-Variante, das konkrete Produkt, seine Unterlagen und der dokumentierte Gesamtzustand.
Weiter bei Tuning-Lizenz: Prüfe leistungsbezogene Änderungen mit Chiptuning: Nachweise, Abgas und Risiken.
Text und Struktur entstehen mit KI-Unterstützung und werden von der Redaktion gegengelesen, fachlich geprüft und freigegeben. Näheres in unserer KI-Transparenz.
