79Bike Falcon Pro Elektro-Enduro im Gelände

E-Enduro · Modell

79Bike Falcon Pro: L1e-Klasse, CoC und was auf die Straße darf

Die 79Bike Falcon Pro tritt als leichte L1e-B-Road-Edition mit CoC und 45 km/h an, während die Falcon-GT-Reihe reines Offroad-Gerät bleibt. Hier bekommst du die Ausführungen sauber getrennt, mit belegter Nenndauerleistung statt Marketing-Peak.

⏱ 11 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026

Dieser Text ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind Modelljahr, konkrete Ausführung und das jeweilige CoC. Prüfe die Angaben am konkreten Angebot.

Kurz gesagt: Ob die 79Bike Falcon Pro auf die Straße darf, hängt an der Ausführung. Die Road Edition wird als L1e-B mit CoC geführt, werkseitig auf 45 km/h gedrosselt und läuft mit Versicherungskennzeichen. Fahren darfst du sie mit der Klasse AM, die in Deutschland ab 15 Jahren gilt, oder mit Klasse B. Die Falcon-GT-Reihe ist reines Offroad-Gerät ohne Zulassung.

Die 79Bike Falcon Pro in 60 Sekunden

Die 79Bike Falcon Pro ist eine leichte Elektro-Enduro der Marke 79Bike und wird in Deutschland als Straßenmodell der Falcon-Reihe geführt. Sie steht damit anders da als viele Wettbewerber, denn ihre Road Edition kommt mit CoC und einer Werksdrosselung auf 45 Kilometer pro Stunde. Genau das macht sie zur Kleinkraftrad-Kandidatin und nicht zum reinen Sportgerät. Wichtig ist von Anfang an die Trennung: Die Falcon Pro ist die zugelassene Ausführung, während die Falcon-GT-Reihe rein fürs Gelände gebaut ist.

Technisch bleibt die Falcon Pro bewusst schmal und leicht. Das Leergewicht liegt bei rund 59 Kilogramm, die Zuladung ist mit maximal 120 Kilogramm angegeben. Damit ist sie eher ein aufgewertetes Elektro-Dirtbike mit Zulassungspapieren als ein schweres Motorrad. Rund um das Modell kursieren allerdings unterschiedliche Leistungszahlen, und die gehören sauber getrennt, bevor man über die Klasse redet.

Denn für die Fahrzeugklasse zählt allein die Nenndauerleistung, und die ist bei der Falcon Pro mit 4 Kilowatt belegt. Der oft genannte Wert von 10 Kilowatt ist die Spitzenleistung, also ein Peak-Wert ohne Aussage über die Klasse. Wer die Marke im Ganzen einordnen will, findet die Vergleichsbasis im E-Enduro-Modellvergleich, wo sich auch andere leichte L1e-Modelle wiederfinden.

Die Falcon-Reihe sauber getrennt

79Bike Falcon Pro, GT, Lite und Lynx mit Tempo, Klasse, CoC und Kennzeichen im Vergleich
Nur die konkrete Falcon Pro Road Edition mit passendem CoC gehört in den Straßenast.

Der Name Falcon steht bei 79Bike für mehrere Fahrzeuge, und nur eines davon ist in Deutschland als Straßenmodell belegt. Die folgende Tabelle trennt die Ausführungen und markiert unklare Punkte ehrlich als „Status unklar“, statt sie zu einer glatten Übersicht zu glätten.

Modell Ausrichtung Klasse Straße / CoC
Falcon Pro (Road Edition) Straße, gedrosselt 45 km/h L1e-B ja, mit CoC – am Angebot prüfen
Falcon GT Offroad keine nein, kein CoC, nur Privatgelände
Falcon Lite Status unklar k.A. – PRÜFEN DE-Vertrieb nicht belegt
Falcon Lynx Status unklar k.A. – PRÜFEN DE-Vertrieb nicht belegt

Die Tabelle zeigt den Kern: Für die Straße kommt in Deutschland allein die Falcon Pro als Road Edition infrage, die mit CoC als L1e-B geführt wird. Die Falcon GT ist ein reines Offroad-Modell ohne Zulassung. Zu Lite und Lynx liegt kein belegter DE-Vertrieb vor, deshalb steht hier bewusst „Status unklar“ statt einer Klassenbehauptung. Wer eine dieser Nebenversionen angeboten bekommt, sollte die Ausführung genau am konkreten Papier prüfen und sich nicht auf den Modellnamen verlassen.

Falcon Pro als L1e-B: CoC, 45 km/h und Kennzeichen

Die Falcon Pro Road Edition wird als L1e-B geführt, also als Kleinkraftrad bis 45 Kilometer pro Stunde. Diese Klasse ist in der EU-Verordnung 168/2013 klar umrissen: bauartbedingt höchstens 45 km/h und höchstens 4 Kilowatt Nenndauerleistung. Beide Grenzen passen zur Falcon Pro, denn sie ist werkseitig auf 45 km/h gedrosselt und mit 4 Kilowatt Nenndauerleistung angegeben. Damit trägt sie den L1e-B-Rahmen technisch sauber.

Zur Klasse gehört ein Dokument, und das ist das CoC. Händler führen die Road Edition mit CoC-Papieren, doch dieser Punkt ist der wichtigste vor dem Kauf: Lass dir das CoC am konkreten Angebot zeigen und verlasse dich nicht auf die Produktüberschrift eines Shops. Das CoC ist der Beleg, mit dem du das Versicherungskennzeichen bekommst und das Fahrzeug im öffentlichen Verkehr bewegen darfst.

Erst dieses Zusammenspiel macht die Falcon Pro zur Straßenmaschine: die Werksdrosselung auf 45 km/h, die 4 Kilowatt Nenndauerleistung und das passende CoC. Fehlt eines davon, ist die Einordnung als L1e-B nicht gesichert. Was in diesen Papieren steht und worauf du achten musst, erklärt der Ratgeber zu CoC und Fahrzeugpapieren.

Was die Road Edition ausmacht

Die Road Edition unterscheidet sich äußerlich kaum von einer reinen Offroad-Falcon, denn die Basis ist baugleich. Der Unterschied steckt in den Details, die eine Zulassung überhaupt möglich machen: Blinker, Spiegel und ein Kennzeichenhalter kommen dazu, und die Elektronik ist auf 45 Kilometer pro Stunde gedrosselt. Genau diese Ausstattung trennt die zugelassene von der nicht zugelassenen Fassung.

Das führt oft zu Verwirrung, weil zwei fast identische Fahrzeuge nebeneinanderstehen. Optisch erkennst du die Straßenversion an den Anbauteilen, rechtlich zählt aber nur das CoC. Ein Anbieter kann ein Offroad-Gerät mit nachträglichem Lichtset zeigen, ohne dass daraus eine Road Edition wird. Deshalb ist die Frage nach dem CoC beim Kauf entscheidender als jedes Foto.

Für den Alltag ist die Road Edition die realistische Wahl der Falcon-Reihe. Sie bringt Beleuchtung, Drossel und Papiere mit und lässt sich mit Versicherungskennzeichen anmelden. Die Basis bleibt aber ein leichtes Enduro-Fahrwerk, kein komfortables Straßenmotorrad – das solltest du bei den Erwartungen an Sitzposition und Federung im Kopf behalten.

4 kW Nenndauerleistung vs. 10 kW Peak

4 kW Nenndauerleistung der Falcon Pro Road Edition gegen 10 kW Peak
L1e-B gilt nur mit 45 km/h, 4 kW Nenndauerleistung und passendem CoC, nicht mit der Peak-Zahl.

Rund um die Falcon Pro stehen zwei Leistungszahlen im Raum, und ihre Unterscheidung ist der Schlüssel zur Klasse. Belegt ist eine Nenndauerleistung von 4 Kilowatt, und genau dieser Wert trägt den L1e-B-Rahmen, denn die Klasse erlaubt höchstens 4 Kilowatt Dauerleistung. Die zweite Zahl, 10 Kilowatt, ist die Spitzenleistung. Sie beschreibt, was der Motor kurz liefert, und ist kein Beleg für die Fahrzeugklasse.

Für die Homologation zählt nur die Nenndauerleistung, also die Leistung, die der Motor dauerhaft halten kann. Der Peak ist eine Momentaufnahme unter Volllast und darf höher liegen, ohne die Klasse zu verändern. Lies eine hohe kW-Zahl deshalb nie automatisch als Klassenwert. Bei der Falcon Pro sind die 10 Kilowatt ausdrücklich ein Peak, während die 4 Kilowatt der belegte Dauerwert bleiben. Wie sich Nenn- und Spitzenwert grundsätzlich trennen, zeigt der Grundlagenartikel zur Nenndauerleistung beim E-Moto.

Diese Trennung ist kein Spitzfindigkeit, sondern entscheidet über die ganze Zulassung. Wären es dauerhaft mehr als 4 Kilowatt, passte die Klasse L1e-B nicht mehr. Solange aber die 4 Kilowatt Nenndauerleistung und die 45-km/h-Drossel gelten, bleibt der Rahmen stimmig. Warum die Dauerleistung über die Klasse entscheidet, vertieft der Überblick zu den Fahrzeugklassen.

Führerschein: AM ab 15 oder B

Als L1e-B fällt die Falcon Pro unter die Fahrerlaubnisklasse AM, die in Deutschland ab 15 Jahren gilt. Das ist der wichtige Punkt: Für dieses Kleinkraftrad brauchst du keinen Motorradführerschein, sondern die Mopedklasse. Wer bereits die Klasse B besitzt, ist automatisch abgedeckt, denn Klasse B schließt AM ein. Ein Zusatzschein ist dann nicht nötig.

Das macht die Falcon Pro auch für junge Fahrer interessant, weil der Einstieg früh möglich ist. Ab 15 Jahren kann man die Klasse AM erwerben und ein L1e-B-Fahrzeug damit im öffentlichen Verkehr bewegen. Wichtig bleibt, dass die Werksdrosselung erhalten ist, denn die Klasse hängt an den 45 Kilometer pro Stunde und den 4 Kilowatt Nenndauerleistung.

Sobald das Fahrzeug schneller oder stärker gemacht wird, passt die Klasse nicht mehr, und damit stimmt auch der Führerschein nicht länger. Welche Klasse zu welchem Fahrzeug gehört, ordnet die Führerschein-Matrix für E-Fahrzeuge systematisch ein. Wer über die reine Mopedklasse hinausdenkt, findet die größeren Klassen im Ratgeber zum Führerschein fürs E-Motorrad.

Kennzeichen und Versicherung

Als L1e-Fahrzeug bekommt die Falcon Pro ein Versicherungskennzeichen, also das kleine Mopedkennzeichen nach § 52 FZV. Der Vorteil daran ist der einfache Weg: Du bekommst es direkt bei der Versicherung und nicht über die Zulassungsstelle. Damit entfällt die klassische Anmeldung, wie sie für ein größeres Kraftrad nötig wäre.

Das Versicherungskennzeichen ist zugleich der Nachweis, dass eine Haftpflicht besteht. Ohne diesen Schutz ist der Betrieb im öffentlichen Verkehr nicht zulässig, denn die Pflichtversicherung folgt aus § 3 und § 6 des Pflichtversicherungsgesetzes. Das Kennzeichen wechselt jedes Jahr die Farbe, und mit dem Versicherungsjahr im Frühjahr brauchst du ein neues Schild.

Kläre den Versicherungsschutz immer vor der ersten Fahrt und passe ihn an, wenn du am Fahrzeug etwas veränderst. Welche Police zu einem L1e-Modell passt und was bei Umbauten gilt, zeigt der Ratgeber zur Versicherung für E-Enduros. Der kleine Schein ersetzt keine saubere Prüfung der Deckung, gerade wenn das Fahrzeug jung am Markt ist.

Akku, Reichweite und Laden

Die Falcon Pro fährt auf einer 72-Volt-Plattform mit einem Akku von 35 Amperestunden. Das ist für ein Fahrzeug dieser Größe ein solides Paket, ohne in die Regionen schwerer E-Motorräder zu reichen. Die Reichweite ist mit bis zu 100 Kilometern angegeben, und wie immer gilt dieser Wert unter günstigen Bedingungen.

Im Alltag hängt die tatsächliche Reichweite stark am Einsatz. Viel Volllast, Steigungen und niedrige Temperaturen senken die Kilometer deutlich, während gleichmäßiges Fahren im mittleren Tempo dem angegebenen Wert näherkommt. Plane deine Strecken deshalb mit Reserve und rechne nicht mit dem Bestwert als Alltagsnorm.

Beim Laden nennen Händler mit einem 10-Ampere-Schnelllader rund drei bis vier Stunden für eine Ladung. Für die Haltbarkeit der Zellen zählt der Umgang: extreme Kälte und Hitze belasten den Akku, und dauerhaft voll geladen mag er es ebenso wenig. Lagere ihn kühl, trocken und mit mittlerem Ladestand, wenn das Fahrzeug länger steht.

Bremsen, Federung und Gewicht

Beim Fahrwerk zeigt die Falcon Pro ihre Enduro-Herkunft. Vorn arbeitet die Federung mit rund 200 Millimetern Weg, hinten sind es etwa 80 Millimeter. Das ist ein deutlich vorderlastiges Setup, das im leichten Gelände Sinn ergibt, auf der Straße aber eher sportlich-straff bleibt. Verzögert wird über hydraulische Scheibenbremsen an beiden Rädern.

Das Gewicht bleibt der große Vorteil dieses Modells. Mit rund 59 Kilogramm Leergewicht ist die Falcon Pro leicht zu handhaben, und die Zuladung ist mit maximal 120 Kilogramm angegeben. Das zulässige Gesamtgewicht ist in den vorliegenden Daten allerdings nicht belegt, deshalb steht dazu ehrlich „k.A.“ – prüfe diesen Wert bei Bedarf am konkreten Datenblatt.

Auch bei Sitzhöhe und Radgrößen liegen keine gesicherten Angaben vor, sodass hier bewusst nichts behauptet wird. Für ein leichtes Enduro-Konzept sind das keine Nebensächlichkeiten, denn Sitzhöhe und Reifenmaß entscheiden über die Alltagstauglichkeit. Wer die Falcon Pro ernsthaft kauft, sollte diese Punkte vor Ort am Fahrzeug klären.

Falcon GT und Co.: reine Offroad-Modelle

Neben der zugelassenen Falcon Pro gibt es die Falcon GT, und die ist ein reines Offroad-Gerät ohne Zulassung. Sie kommt ohne CoC, ist nicht auf 45 Kilometer pro Stunde gedrosselt und gehört damit nicht in den öffentlichen Verkehr. Für Lite, Lynx und ähnliche Bezeichnungen ist der Vertrieb in Deutschland nicht belegt, weshalb ihr Status offenbleibt.

Für die Offroad-Nutzung gilt eine klare Linie. Fahre ein nicht straßenzugelassenes oder verändertes Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Privatgelände ist nur nichtöffentlich, wenn es der Allgemeinheit tatsächlich nicht zugänglich ist. Für Motorsportveranstaltungen und Trainings können zusätzliche Versicherungsanforderungen gelten (§ 3/§ 6 PflVG).

Ein häufiger Irrtum betrifft das nachträgliche Zulassen einer Offroad-Falcon. Ein Lichtset macht das Gerät nicht straßentauglich, denn ohne passendes CoC ist keine Anmeldung darstellbar. Wo Elektro-Dirtbikes fahren dürfen und wo nicht, ordnet der Ratgeber zu Dirtbikes auf Privatgelände ein. Ob dein konkretes Fahrzeug überhaupt auf die Straße darf, sortiert der Finder „Was darf auf die Straße“.

Kauf und Service in Deutschland

Import und Service der Falcon Pro laufen über einen kleinen Kreis von Anbietern. Als offizielle DE-Seite tritt 79-bike.de auf, dahinter steht die Moviba GmbH aus Lindlar, und verkauft wird unter anderem über moviba.shop, emotoworld und den Zweiradmeister. Die Garantie wird mit einem Jahr angegeben, teils bewerben Händler auch zwei Jahre – kläre diesen Punkt vor dem Kauf.

Weil 79Bike eine Nischenmarke ist, zählt beim Kauf ein Anbieter mit Werkstatt und Ersatzteilversorgung mehr als der kleinste Preis. Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich ändern und von Händler und Ausführung abhängen – prüfe den aktuellen Stand direkt im Handel. Frag außerdem gezielt nach, ob dir eine Road Edition oder eine Offroad-Falcon angeboten wird.

Der wichtigste Punkt beim Kauf bleibt das CoC. Lass dir die Papiere zur konkreten Falcon Pro zeigen, nicht nur eine allgemeine Zusicherung in der Anzeige. Wie sich die Falcon Pro in die Modellwelt einordnet und welche Themen rundherum wichtig sind, zeigt der E-Enduro-Ratgeber mit dem ganzen Cluster zu Recht, Technik und Zulassung.

Entdrosseln, Umbau und Betriebserlaubnis

Viele wollen aus der gedrosselten Falcon Pro mehr Tempo holen, und genau hier wird es heikel. Die Klasse L1e-B hängt an der 45-km/h-Drossel und an den 4 Kilowatt Nenndauerleistung. Wird die Drossel entfernt oder die Leistung angehoben, entspricht das Fahrzeug nicht mehr der bescheinigten Ausführung, und die Betriebserlaubnis kann nach § 19 Abs. 2 StVZO erlöschen.

Das ist konditional und kein Automatismus, denn es hängt vom konkreten Eingriff ab. Das CoC selbst ist ein Dokument und erlischt nicht, doch nach einem Umbau passt es nicht mehr zum realen Zustand des Fahrzeugs. Behörden achten bei einer Kontrolle genau auf diesen Abgleich zwischen Papier und tatsächlicher Leistung.

Auf öffentlichen Straßen bleibt deshalb nur die genehmigte Werksausführung sinnvoll, denn mit ihr stimmen Klasse, Kennzeichen und Führerschein zusammen. Auf Privatgelände ist der Spielraum größer, dort zählt vor allem die Sicherheit deines Aufbaus. Wie eine spätere Zulassung veränderter Fahrzeuge überhaupt aussehen kann, behandelt der Ratgeber zur Straßenzulassung einer E-Enduro.

Häufige Fragen zur 79Bike Falcon Pro

Ist die 79Bike Falcon Pro straßenzugelassen?

Die Road Edition der Falcon Pro wird als L1e-B mit CoC geführt, werkseitig auf 45 km/h gedrosselt und mit Versicherungskennzeichen. Damit ist sie als Kleinkraftrad für den öffentlichen Verkehr vorgesehen. Prüfe das CoC am konkreten Angebot. Die Falcon-GT-Reihe ist reines Offroad-Gerät ohne Zulassung.

Welchen Führerschein brauche ich für die Falcon Pro?

Als L1e-B fällt die Falcon Pro unter die Klasse AM, die in Deutschland ab 15 Jahren gilt. Wer die Klasse B besitzt, ist automatisch abgedeckt, denn Klasse B schließt AM ein. Ein Motorradführerschein ist für die gedrosselte Version nicht nötig, solange die Werksdrosselung erhalten bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Falcon Pro und Falcon GT?

Die Falcon Pro Road Edition ist die zugelassene Ausführung mit CoC, 45-km/h-Drossel und L1e-B-Einordnung. Die Falcon GT ist ein reines Offroad-Modell ohne CoC und ohne Zulassung, sie gehört nur auf Privatgelände. Optisch ähneln sich beide, entscheidend ist immer das CoC des konkreten Fahrzeugs.

Wie schnell ist die 79Bike Falcon Pro?

Die Road Edition ist werkseitig auf 45 Kilometer pro Stunde gedrosselt, was der L1e-B-Grenze entspricht. Diese Drossel ist Voraussetzung für die Klasse und das Versicherungskennzeichen. Die Offroad-Falcon ist nicht gedrosselt, hat aber auch keine Zulassung für den öffentlichen Verkehr.

Was bedeuten 4 kW Nenndauerleistung und 10 kW Peak?

4 Kilowatt sind die belegte Nenndauerleistung, also die dauerhaft gehaltene Leistung, und genau dieser Wert trägt den L1e-B-Rahmen. 10 Kilowatt sind ein Peak-Wert, also die kurzzeitige Spitzenleistung. Der Peak ist kein Beleg für die Fahrzeugklasse; für die Homologation zählt allein die Nenndauerleistung.

Welches Kennzeichen braucht die Falcon Pro?

Als L1e-Fahrzeug bekommt die Falcon Pro ein Versicherungskennzeichen nach § 52 FZV, also das kleine Mopedkennzeichen. Du bekommst es direkt bei der Versicherung und nicht über die Zulassungsstelle. Eine passende Kfz-Haftpflicht nach PflVG ist Pflicht, bevor du im öffentlichen Verkehr fährst.

Kann ich die Offroad-Falcon nachträglich zulassen?

Nicht einfach so. Ein Lichtset macht eine Offroad-Falcon nicht straßentauglich, denn ohne passendes CoC ist eine Anmeldung nicht darstellbar. In der Praxis ist die ab Werk als L1e-B geführte Road Edition der realistische Weg auf die Straße. Eine Einzelabnahme wäre nur mit vollständigen Nachweisen im Einzelfall denkbar.

Wer importiert und wartet die 79Bike Falcon Pro in Deutschland?

Als offizielle DE-Seite tritt 79-bike.de auf, dahinter steht die Moviba GmbH aus Lindlar. Verkauft und betreut wird die Falcon Pro unter anderem über moviba.shop, emotoworld und den Zweiradmeister. Die Garantie wird mit einem Jahr angegeben, teils bewerben Händler auch zwei Jahre. Kläre Service und Ersatzteile vor dem Kauf.

TL Redaktion tuning-lizenz.de – neutrale Einordnung zu Recht, Technik und Zulassung rund um E-Enduros und E-Scooter.

Rechtshinweis: allgemeine Information, keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Angaben ohne Gewähr, Stand Juli 2026. Maßgeblich sind Modelljahr, konkrete Ausführung und das jeweilige CoC. Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände, Testflächen und in nicht öffentlichen Bereichen.

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