Stark VARG Enduro und Supermoto nebeneinander in neutralem Umfeld

E-Enduro · Marken-Überblick

Stark VARG: Modelle, Klassen und Zulassung der VARG-Familie

EX, SM und MX tragen denselben Namen, aber nicht dieselbe Genehmigung. Diese Seite ordnet die ganze VARG-Familie ein und führt dich zu jeder Modell- und Rechtsfrage weiter, mit ehrlichen k.A.-Feldern statt geratener Zahlen.

⏱ 13 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026

Dieser Text ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind Modelljahr, konkrete Ausführung und das jeweilige CoC. Prüfe die Angaben am konkreten Angebot.

Kurz gesagt: Straßentauglich sind nur VARG EX und VARG SM, beide als L3e mit A1 oder B196 laut Hersteller. Die VARG MX ist eine Competition-Maschine ohne Zulassung und bleibt auf Privatgelände. Die Leistung reicht einstellbar von 10 bis 80 PS (Peak) — eine Nenndauerleistung veröffentlicht Stark nicht.

Stark Future & VARG in 60 Sekunden: Marke, Herkunft, Einordnung

Stark Future ist ein spanischer Hersteller aus Barcelona, bekannt geworden mit der Stark VARG, einem elektrischen Motocrosser, der mit hoher Leistung bei niedrigem Gewicht gegen Verbrenner antrat. Die VARG ist dabei kein E-Bike und kein leichter Scooter, sondern ein vollwertiges Elektro-Motorrad mit Motocross-Genen. Deshalb greifen hier Fahrzeugklassen, Kennzeichen und Führerschein genauso wie bei einem Verbrenner-Kraftrad.

Aus dem einen Modell ist längst eine Familie geworden: EX, SM und MX stehen heute für sehr verschiedene Einsätze, und der gleiche Markenname bedeutet nicht die gleiche Genehmigung. Genau diese Verwechslung sortiert diese Seite. Sie ist der Verteiler für alle Stark-VARG-Fragen, keine Kaufberatung — von hier führen Links in die Modell- und Rechtsseiten des Clusters. Was ein Fahrzeug darf, entscheidet dabei immer die konkrete Version samt ihrem Papier, nie ein Modellname oder ein Werbespot.

Wer den ganzen Themenbereich sortieren will, startet oben im E-Enduro-Ratgeber, wo der Überblick über Recht, Technik und Zulassung gebündelt liegt.

Die VARG-Familie im Überblick: EX, SM, MX und Factory

Übersicht VARG EX, SM und MX mit Zulassungsstatus
EX und SM als Straßenversionen, MX als Competition-Gerät — entscheidend sind CoC und konkrete Ausführung.

Stark staffelt die VARG nach Einsatzzweck, nicht nur nach Größe: Die EX ist die straßenzugelassene Enduro, die SM das Supermoto, die MX der reine Wettbewerbs-Crosser. Alle drei teilen dieselbe technische Basis aus Motor, Akku und Rahmenkonzept — der entscheidende Unterschied liegt in Bereifung, Abstimmung und vor allem im Zulassungsstatus. Die folgende Matrix trennt die Versionen sauber nach Klasse, CoC, Einsatz und Vmax; unklare oder nicht publizierte Werte stehen ehrlich als „k.A.“ statt als geratene Zahl.

Version Klasse CoC Vmax Einsatz
VARG EX L3e-A1E (laut Hersteller) ja, im Lieferumfang (am Angebot prüfen) 129 km/h Straße + Gelände
VARG SM L3e (A1, 125er-Klasse) ja, road-homologiert (am Angebot prüfen) bis 154 km/h Straße / Supermoto
VARG MX keine nein k.A. Competition, nur Privatgelände
Factory Edition je nach Basis (EX/SM/MX) je nach Basis k.A. limitiert, 300 Stück weltweit

Das Kernmuster der Marke ist damit sichtbar: Zwei Versionen sind für die Straße gedacht, eine ausdrücklich nicht. Die Spalte CoC ist die wichtigste, denn ohne dieses Papier gibt es keine reguläre Zulassung und das Fahrzeug gehört auf nichtöffentliches Gelände — genau das trennt die MX von EX und SM.

Willst du nur schnell wissen, ob deine Wunsch-VARG überhaupt auf die Straße darf, sortiert der Finder „Was darf auf die Straße“ Fahrzeuge nach Klasse und Zulassung.

VARG EX: die straßenzugelassene Enduro

Die VARG EX ist die Straßen-Enduro der Familie und das Modell mit der klarsten Papierlage. Stark führt sie als L3e-A1E, also als leichtes Kraftrad, und legt das CoC laut Hersteller bei. Ab Werk kommt sie mit Beleuchtung, Bremsanlage und Kennzeichenhalter; die Höchstgeschwindigkeit gibt Stark mit 129 km/h an. Alle belegten Daten und die Papierlage bündelt die Detailseite zur VARG EX.

Den formalen Amtsbeleg — Genehmigungsnummer und CoC-Auszug — solltest du trotzdem am konkreten Angebot prüfen, denn die Herstellerangabe „CoC dabei“ ersetzt diese Prüfung nicht vollständig. Zulassungsseitig ist die EX eng mit der SM verwandt, aber auf Gelände abgestimmt: Sie fährt Enduro-Reifen und eine längere Federung, und im Straßenbetrieb gelten dieselben Grundpflichten wie bei jedem Kraftrad.

Die volle Modell-Tiefe zur EX behandeln wir separat, damit dieser Hub schlank bleibt. Wie eine E-Enduro überhaupt auf die Straße kommt, zeigt der Ratgeber zur Straßenzulassung einer E-Enduro mit dem kompletten Ablauf.

VARG SM: das Elektro-Supermoto

Die VARG SM ist die Supermoto-Variante: Straßenreifen auf kleineren Rädern, ganz auf Asphalt zugeschnitten. Stark führt sie als L3e in der 125er-Klasse mit A1-Bezug, road-homologiert und schneller ausgelegt als die EX. Als Vmax nennt Stark bis zu 154 km/h — ein Wert für die volle Leistungsstufe, nicht für den A1-Modus.

Für die Klassenlogik gilt bei der SM dasselbe wie bei der EX: Die A1-Zuordnung hängt an der Nenndauerleistung, nicht an der einstellbaren Spitze, und diesen Zusammenhang lösen wir weiter unten auf. Die technischen Details und Spezialfragen zur SM liegen bewusst nicht hier, sondern im Überblick zu Elektro-Supermotos, wo sich die VARG SM neben andere Modelle einordnet.

VARG MX: Competition ohne Zulassung — was das bedeutet

Die VARG MX ist die reine Wettbewerbsmaschine, ein Elektro-Motocrosser ohne Beleuchtung und ohne Straßenausstattung, für den es kein CoC und keine Zulassung gibt. Das ist keine Lücke, sondern Absicht: Die MX ist für Rennstrecke, Trainingsgelände und Motocross-Sport gebaut und hat auf öffentlichen Straßen nichts zu suchen.

Wichtig ist die Folge daraus. Auch mit nachgerüsteter Beleuchtung wird eine MX nicht automatisch straßentauglich — ohne passendes CoC bleibt eine reguläre Zulassung nicht darstellbar. Eine Einzelabnahme wäre nur mit vollständigen technischen Nachweisen im Einzelfall denkbar, ist aber aufwendig und selten der realistische Weg; für die Straße sind EX oder SM gedacht, nicht die MX.

Wie Motocross- und Wettbewerbsmaschinen rechtlich einzuordnen sind, zeigt der Ratgeber zum Elektro-Motocross-Recht auf Privatgelände, der sauber zwischen Sport und öffentlichem Verkehr trennt.

Factory Editions kurz eingeordnet

Neben den Serienversionen gibt es limitierte Factory Editions, auf 300 Stück weltweit begrenzt und mit hochwertigeren Komponenten ausgerüstet — darunter ein KYB-A-Kit für das Fahrwerk. Die Leistung liegt bei der vollen Stufe von 80 PS (Peak). Es geht also um Ausstattung und Exklusivität, nicht um eine neue Fahrzeugklasse.

An der Grundlogik ändert die Factory Edition nichts: Eine Factory auf EX- oder SM-Basis bleibt ein L3e-Straßenmodell, eine Factory auf MX-Basis bleibt eine Competition-Maschine ohne Zulassung. Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich ändern und von Version und Händler abhängen — prüfe den aktuellen Stand direkt im Handel.

„A1 mit 80 PS?“ — warum der Peak nicht über die Klasse entscheidet

Peak-Leistung 80 PS gegenüber nicht publizierter Nenndauerleistung
Der A1-Status hängt an der Nenndauerleistung im CoC — nicht am Peak von bis zu 60 kW.

Die häufigste Frage zur VARG lautet: Wie kann ein 80-PS-Motorrad A1 sein? Die Antwort steckt im Unterschied zwischen Peak und Nenndauerleistung, die eben nicht dasselbe meinen. Der Peak ist die kurzzeitige Spitzenleistung — Stark gibt die VARG mit bis zu 80 PS an, das entspricht etwa 60 kW, während die Standardstufe bei 44 kW liegt, also rund 60 PS.

Beide Zahlen, 44 kW und 60 kW, sind Peak-Werte, und die Leistung ist zwischen 10 und 80 PS einstellbar — über die dauerhaft gehaltene Leistung sagt diese Spitze aber nichts. Für die Fahrzeugklasse zählt allein die Nenndauerleistung: A1 verlangt höchstens 11 kW und höchstens 0,1 kW pro Kilogramm, Grundlage ist die VO 168/2013. Das ganze Prinzip erklärt der Ratgeber dazu, warum die Nenndauerleistung über die Klasse entscheidet.

Genau hier ist Stark zurückhaltend und veröffentlicht keine Nenndauerleistung für die VARG. Deshalb behaupten wir hier keine feste kW-Dauerzahl und raten dir dasselbe. Die A1-Konformität führt Stark selbst an — belastbar ist sie damit nur als Herstellerangabe, der formale Beleg bleibt offen.

Warum die Dauerleistung über die ganze Klasse entscheidet, vertieft der Überblick zu den Fahrzeugklassen.

Leistung, Akku und Drehmoment richtig lesen

Rund um die VARG kursieren beeindruckende Zahlen, und damit sie nicht in die Irre führen, ordnen wir Leistung, Akku und Drehmoment kurz ein. Die Leistung ist per App in Stufen von 10 bis 80 PS einstellbar — alles Spitzenleistungen. Fürs Fahrgefühl zählt die gewählte Stufe, für die Fahrzeugklasse die nicht publizierte Nenndauerleistung.

Beim Akku nennt Stark aktuell 7,2 kWh, während ältere Angaben zur EX teils 6,5 kWh führten. Wir benennen beide Werte ehrlich, statt einen als endgültig auszugeben.

Das Drehmoment sorgt oft für Staunen: Stark nennt bis zu rund 1036 Nm bei der EX und rund 914 Nm bei der SM. Diese Werte sind am Rad gemessen, nicht an der Motorwelle — ein Radmoment enthält die gesamte Übersetzung und wirkt deshalb sehr hoch. Vergleiche es nie direkt mit dem Motorwellen-Drehmoment eines Verbrenners: Peak und Radmoment beschreiben das Fahrgefühl, für Papiere und Klasse zählt allein, was im CoC des konkreten Fahrzeugs steht.

Straßenzulassung & CoC bei Stark: L3e und der Belegstand

Ob eine VARG auf die Straße darf, hängt an drei Dingen: dem CoC, der Fahrzeugklasse und der tatsächlichen Ausführung. Fehlt das CoC, ist keine Zulassung darstellbar. Das CoC ist die Übereinstimmungsbescheinigung zur EU-Typgenehmigung und beschreibt, als was das Fahrzeug homologiert wurde — für EX und SM legt Stark es laut Hersteller bei.

Die Klasse L3e steht für echte Krafträder, die Unterklasse L3e-A1E für leichte elektrische Krafträder in der 125er-Logik; EX und SM fallen laut Hersteller in diesen Bereich. Beim Belegstand bleiben wir ehrlich: Die L3e-Einordnung und das beiliegende CoC sind Herstellerangaben, Genehmigungsnummer und CoC-Auszug solltest du am konkreten Angebot verifizieren.

Worauf du im CoC selbst achten musst, zeigt der Ratgeber zu CoC und Fahrzeugpapieren — lies Klasse und Leistungsangaben immer dort nach, nicht in der Anzeige.

Ein CoC ist übrigens ein Dokument und erlischt nicht. Wird das Fahrzeug aber leistungsseitig verändert, entspricht es womöglich nicht mehr der bescheinigten Ausführung, und die Betriebserlaubnis kann nach § 19 Abs. 2 StVZO erlöschen — konditional, nicht automatisch.

Welcher Führerschein für die VARG-Familie

Bei der VARG entscheidet die Version über die Fahrerlaubnis — und bei der MX ist die Frage ohnehin hinfällig, weil sie nicht auf die Straße darf. Für EX und SM als L3e-A1-Modelle greift die Klasse A1, die in Deutschland ab 16 Jahren gilt und leichte Krafträder in der 125er-Logik abdeckt.

Alternativ öffnet die Schlüsselzahl B196 die Klasse B für solche Krafträder, mit der Kernbedingung: mindestens 25 Jahre, fünf Jahre Klasse B, eine praktische Schulung, gültig aber nur im Inland. Welche Fahrerlaubnis eine straßenzugelassene VARG genau verlangt, ordnet der Ratgeber zum Führerschein fürs E-Motorrad mit A1, A2 und A modellnah ein.

Die große Übersicht über alle E-Fahrzeuge liefert die Führerschein-Matrix für E-Fahrzeuge, wo du siehst, welche Klasse zu welchem Fahrzeug gehört.

Kennzeichen und Versicherung für die VARG

Als L3e-Kraftrad braucht eine straßenzugelassene EX oder SM ein reguläres Kraftrad-Kennzeichen, das eine ordentliche Zulassung mit CoC voraussetzt und sich nach § 52 FZV richtet. Eine MX ohne Zulassung bekommt dagegen gar kein Kennzeichen.

Dazu gehört die passende Kfz-Haftpflicht, ohne die der Betrieb im öffentlichen Verkehr nicht zulässig ist (§ 3 und § 6 PflVG). Welche Police zu einem L3e-Kraftrad wie der VARG passt, zeigt der Ratgeber zur Versicherung für E-Enduros — kläre den Schutz vor der ersten Fahrt im öffentlichen Raum.

Welche Dokumente du sonst brauchst, ordnet der Überblick zu Fahrzeugpapieren bei E-Fahrzeugen; bewahre CoC, Zulassung und Versicherungsnachweis sorgfältig auf.

Privatgelände richtig verstehen

Gerade bei der MX ist der Begriff Privatgelände entscheidend, denn er ist enger, als er klingt — nicht jeder Feldweg ist privat. Fahre ein nicht straßenzugelassenes oder verändertes Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehrsraum: Privatgelände ist nur dann nichtöffentlich, wenn es der Allgemeinheit tatsächlich nicht zugänglich ist. Für Motorsportveranstaltungen und Trainings können zusätzliche Versicherungsanforderungen gelten (§ 3/§ 6 PflVG).

Ein frei zugänglicher Waldweg gilt damit oft als öffentlich; entscheidend ist die tatsächliche Zugänglichkeit, nicht der Eigentümer, und ein Schild allein macht eine Fläche nicht rechtssicher privat. Für die VARG MX ist genau das die zentrale Frage: Sie gehört ausschließlich auf solche nichtöffentlichen Flächen, ohne CoC gibt es dazu keine Alternative.

Wie du eine geeignete Fläche findest und absicherst, erklärt der Ratgeber zu Elektro-Dirtbikes und Pitbikes auf Privatgelände, der zeigt, wann eine Fläche wirklich nichtöffentlich ist.

Für wen welche VARG passt

Die Wahl hängt vor allem am Einsatz: Willst du auf der Straße fahren, kommen nur EX und SM infrage, für reinen Sport auf der Strecke ist die MX gebaut. Die EX passt, wenn du Gelände und Straße verbinden willst — die Enduro mit CoC und Straßenausstattung; für den Asphalt-Fokus mit kleinen Rädern ist die SM die Antwort.

Die MX ist die kompromissloseste Version: leicht, stark, ohne Straßenballast — dafür auf nichtöffentliches Gelände beschränkt.

Wie sich die VARG gegen andere Marken wie Sur-Ron oder Talaria schlägt, zeigt der E-Enduro-Modellvergleich, wo sich die Modelle nach Klasse und Einsatz einordnen. Am Ende gilt für jede VARG dieselbe Prüflinie: Frage gezielt nach EX, SM oder MX und lass dir Klasse und Zulassungsstatus am CoC belegen, nicht nur in der Anzeige zusichern.

Häufige Fragen zur Stark VARG

Welche Stark VARG darf auf die Straße?

Auf die Straße dürfen die VARG EX und die VARG SM. Beide führt Stark als L3e-Kraftrad mit CoC, fahrbar mit A1 oder über B196. Die VARG MX ist eine Competition-Maschine ohne CoC und ohne Zulassung. Prüfe jede CoC-Angabe am konkreten Angebot.

Wie kann eine 80-PS-VARG A1-konform sein?

Die 80 PS sind ein Peak-Wert, also die kurzzeitige Spitzenleistung. Für die A1-Klasse zählt aber die Nenndauerleistung, höchstens 11 kW und höchstens 0,1 kW pro Kilogramm (VO 168/2013). Stark veröffentlicht keine Nenndauerleistung. Die A1-Konformität ist damit eine Herstellerangabe, deren formaler Beleg offen bleibt.

Welchen Führerschein und welches Alter braucht die VARG?

Für EX und SM als L3e-A1-Modelle gilt die Klasse A1 ab 16 Jahren. Alternativ geht die Schlüsselzahl B196 ab 25 Jahren mit fünf Jahren Klasse B und einer Schulung, aber nur im Inland. Auf Privatgelände greifen Fahrerlaubnisklassen nicht. Die MX ist nicht für die Straße gedacht.

Was ist der Unterschied zwischen VARG EX, SM und MX?

Die EX ist die straßenzugelassene Enduro mit Geländeabstimmung. Die SM ist das Supermoto mit Straßenreifen und Asphalt-Fokus, road-homologiert bis 154 km/h. Die MX ist der reine Wettbewerbs-Crosser ohne CoC und ohne Zulassung. Alle drei teilen die technische Basis, unterscheiden sich aber im Einsatz und im Papierstatus.

Kann ich eine VARG MX nachträglich zulassen?

Nicht automatisch. Die MX hat kein CoC und keine Straßenausstattung ab Werk. Ein Lichtset macht sie nicht straßentauglich. Eine Einzelabnahme wäre nur mit vollständigen technischen Nachweisen im Einzelfall denkbar und in der Praxis selten realistisch. Für die Straße sind EX oder SM der vorgesehene Weg.

Wie schnell ist die Stark VARG?

Stark nennt für die VARG EX eine Höchstgeschwindigkeit von 129 km/h. Die VARG SM ist auf bis zu 154 km/h ausgelegt. Diese Werte gelten für die volle Leistungsstufe, nicht für einen gedrosselten A1-Modus. Zur MX macht Stark keine für die Straße relevante Vmax-Angabe.

Was kostet die Stark VARG?

Preise nennen wir hier bewusst nicht. Sie hängen von Version, Ausstattung und Händler ab und ändern sich. EX, SM, MX und die limitierten Factory Editions liegen unterschiedlich. Prüfe den aktuellen Preis direkt im Handel.

Bekomme ich bei der VARG ein CoC?

Für die VARG EX und die VARG SM liegt laut Hersteller ein CoC im Lieferumfang bei. Es ist die Übereinstimmungsbescheinigung zur EU-Typgenehmigung und Grundlage der Zulassung. Die VARG MX hat kein CoC, weil sie eine Competition-Maschine ist. Verifiziere Genehmigungsnummer und CoC-Auszug am konkreten Angebot.

Welche Nenndauerleistung hat die Stark VARG?

Stark veröffentlicht keine Nenndauerleistung für die VARG. Bekannt sind nur die einstellbaren Peak-Werte von 10 bis 80 PS, also bis rund 60 kW. Eine feste kW-Dauerzahl lässt sich daraus nicht ableiten. Die Nenndauerleistung ist aber genau der Wert, der über die A1-Zuordnung entscheidet.

Sind die hohen Drehmomentwerte der VARG mit einem Verbrenner vergleichbar?

Nein, nicht direkt. Stark nennt bis zu rund 1036 Nm bei der EX und rund 914 Nm bei der SM. Diese Werte sind am Rad gemessen und enthalten die gesamte Übersetzung. Das Motorwellen-Drehmoment eines Verbrenners wird anders ermittelt und liegt deutlich niedriger.

TL Redaktion tuning-lizenz.de – neutrale Einordnung zu Recht, Technik und Zulassung rund um E-Enduros und E-Scooter.

Rechtshinweis: allgemeine Information, keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Angaben ohne Gewähr, Stand Juli 2026. Maßgeblich sind Modelljahr, konkrete Ausführung und das jeweilige CoC. Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände, Testflächen und in nicht öffentlichen Bereichen.

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