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NIU Elektroroller — NQi, MQi und UQi: Modelle, Klassen und Reichweite im Überblick
Welche NIU-Baureihe fährt 45 km/h, welche ist ein 125er und welchen Führerschein brauchst du? Der klare Marken-Überblick.
Kurz gesagt: NIU ist eine Marke für vernetzte Elektroroller mit drei Baureihen. Die NQi ist das Topmodell und reicht bis in die 125er-Klasse. Die MQi ist der kompakte Stadtroller, die UQi der leichte Einstieg. Entscheidend ist die Fahrzeugklasse: 45-km/h-Modelle laufen als L1e-B und brauchen nur die Klasse AM ab 15. Schnellere NQi-Varianten sind Leichtkrafträder der Klasse L3e-A1 und verlangen A1 oder B196. Die Akkus sind herausnehmbar, die reale Reichweite hängt stark von Tempo, Zuladung und Kälte ab.
NIU im Überblick — Marke, Baureihen und Positionierung
NIU baut vernetzte Elektroroller für die Stadt. Die Marke stammt aus China und ist in Deutschland seit Jahren fest im Handel. Kennzeichen der Roller sind herausnehmbare Akkus, eine App-Anbindung und ein aufgeräumtes Design. Statt vieler Einzelmodelle setzt NIU auf drei klare Baureihen: NQi, MQi und UQi. Einen Markenvergleich mit Super Soco findest du separat.
Diese Seite ordnet die Marke ein, ohne dir eine Kaufentscheidung abzunehmen. Sie erklärt, welche Baureihe zu welcher Fahrzeugklasse gehört. Sie trennt die 45-km/h-Modelle sauber von den schnellen 125er-Varianten. Und sie zeigt, welchen Führerschein du je nach Klasse brauchst. NIU-Roller sind zugelassene, homologierte Fahrzeuge. Es geht hier also nicht um Tuning, sondern um die richtige Wahl der Baureihe.
NQi, MQi, UQi — die drei NIU-Baureihen sauber getrennt
Die drei Buchstabenkürzel wirken ähnlich, meinen aber sehr verschiedene Fahrzeuge. Die NQi ist die Oberklasse mit dem stärksten Antrieb und der größten Reichweite. Sie deckt sowohl schnelle 45-km/h-Modelle als auch echte Leichtkrafträder ab. Die MQi liegt in der Mitte und ist als kompakter Stadtroller ausgelegt. Auch hier gibt es je nach Modell 45-km/h- und schnellere Varianten.
Die UQi ist der leichte Einstieg. Sie ist kleiner, leichter und auf kurze Wege im Stadtverkehr getrimmt. Wichtig ist: Der Name allein sagt dir nicht das Tempo. Erst das konkrete Modell und sein Modelljahr legen Höchstgeschwindigkeit und Fahrzeugklasse fest. Deshalb lohnt der Blick auf jede Baureihe im Detail.

NQi-Serie: GT, GTS und Sport
Die NQi ist die Spitze im NIU-Programm. Innerhalb der Serie trennst du am besten nach Modellvariante. Die NQi Sport fährt bauartbedingt 45 km/h und läuft als L1e-B. Damit reicht die Klasse AM oder ein vorhandener Pkw-Führerschein. Sie ist das klassische Stadtmodell für den täglichen Weg.
Die NQi GTS spielt in einer anderen Liga. Sie erreicht laut Herstellerangaben je nach Baujahr rund 70 bis 80 km/h. Damit ist sie ein Leichtkraftrad der Klasse L3e-A1 und verlangt A1 oder B196. Ihr Antrieb leistet 3.100 W Dauerleistung, in der Spitze nennt der Hersteller 4.600 W. Diese beiden Zahlen sind nicht dasselbe und dürfen nie vermischt werden. Die GTS ist damit eher ein vollwertiger 125er-Ersatz als ein Stadtflitzer.
MQi-Serie: der kompakte Stadtroller
Die MQi ist der wendige Mittelklasse-Roller von NIU. Auch hier hängt alles vom konkreten Modell ab. Die MQi+ Sport fährt 45 km/h und läuft als L1e-B, hier genügt die Klasse AM. Der Motor leistet in dieser Variante 1.400 W. Das reicht für den Stadtverkehr und für kurze Pendelstrecken.
Die MQi GT ist die schnelle Variante der Reihe. Der Hersteller nennt 3.000 W Nennleistung und 3.100 W Maximalleistung sowie rund 70 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Fahrzeugklasse ist hier modelljahrabhängig. Ältere Baujahre laufen teils als L1e, neuere als L3e. Prüfe deshalb bei der MQi GT immer das Modelljahr und den eingetragenen L-Code. Davon hängt ab, welchen Führerschein du brauchst.
UQi-Serie: der leichte Einstieg
Die UQi ist die leichteste NIU-Baureihe. Sie richtet sich an alle, die einen schlanken Kleinstroller für kurze Strecken suchen. In der Praxis ordnet sich die UQi im 45-km/h-Segment ein und läuft als L1e-B. Damit gehört sie zu den Modellen, die mit der Klasse AM ab 15 fahrbar sind.
Konkrete Leistungs- und Reichweitenwerte der UQi variieren nach Modell und Baujahr. Belastbare Einzelwerte prüfst du am besten direkt beim Hersteller oder im Fachhandel. Verlass dich nicht auf grobe Faustzahlen. Als Einordnung gilt: Die UQi ist der leichte, günstige Einstieg in die NIU-Welt und weniger auf große Reichweite ausgelegt.
Nenn- gegen Peakleistung bei NIU — welche Zahl zählt
Bei Elektrorollern kursieren oft zwei sehr unterschiedliche Leistungsangaben. Die Nennleistung ist die dauerhaft abrufbare Leistung. Sie ist für die rechtliche Einordnung entscheidend. Die Peak- oder Maximalleistung ist ein kurzer Spitzenwert, etwa beim Beschleunigen. Sie wirkt größer, sagt aber wenig über die Fahrzeugklasse aus.
Bei NIU sind beide Werte nur bei einzelnen Modellen sauber getrennt belegt. Die NQi GTS nennt 3.100 W Dauer und 4.600 W Spitze. Die NQi Cargo nennt 1,8 kW Nenn und 2,4 kW Peak. Die MQi GT nennt 3.000 W Nenn und 3.100 W maximal. Wo eine Quelle nur eine einzige Zahl liefert, solltest du sie als reine Herstellerangabe lesen. Behaupte dann nie, es sei die Nennleistung. Fürs Fahrgefühl zählt der Spitzenwert, für die Klasse zählt die Nennleistung.
Fahrzeugklasse: L1e-B (45 km/h) gegen L3e-A1 (125er)
Die wichtigste Weiche bei jedem NIU ist die Fahrzeugklasse. Ein L1e-B ist ein zweirädriges Kleinkraftrad. Es fährt bauartbedingt maximal 45 km/h und leistet höchstens 4 kW. Solche Modelle brauchen ein Versicherungskennzeichen, aber keine Zulassung. Zu dieser Klasse zählen NQi Sport, MQi+ Sport, NQi Cargo und die UQi-Modelle. Die Grundfrage E-Moped oder E-Roller? klärt diese Einordnung.
Ein L3e-A1 ist dagegen ein echtes Leichtkraftrad. Es entspricht der 125er-Klasse mit bis zu 11 kW und fährt schneller als 45 km/h. Dazu zählen die NQi GTS und modelljahrabhängig die MQi GT. Diese Roller brauchen eine Zulassung und ein reguläres Kennzeichen. Merke dir: NIU ist keine reine 45-km/h-Marke und auch kein reiner 125er-Hersteller. Erst Modell und Modelljahr entscheiden.

Führerschein: AM ab 15, A1 und B196
Der passende Führerschein folgt direkt aus der Fahrzeugklasse. Für ein L1e-B-Modell mit 45 km/h brauchst du die Klasse AM. Diese gilt bundesweit ab 15 Jahren. Wer schon einen Pkw-Führerschein der Klasse B besitzt, hat AM automatisch enthalten. Du darfst einen 45-km/h-NIU dann ohne Zusatzprüfung fahren.
Für ein L3e-A1-Modell wie die NQi GTS reicht AM nicht. Hier brauchst du die Klasse A1 ab 16 Jahren oder die Erweiterung B196. Die B196 ist eine Aufschulung auf einen bestehenden B-Führerschein. Sie setzt Klasse B seit mindestens fünf Jahren und ein Mindestalter von 25 voraus. Nötig sind vier Theorie- und fünf Praxiseinheiten, aber keine Prüfung. Wichtig: Die B196 gilt nur in Deutschland und nur für A1-Leichtkrafträder.
Ein 45-km/h-NIU braucht also keine B196. Die AM genügt und steckt bereits in der Klasse B. Die B196 wird erst bei den schnellen NQi-125er-Varianten relevant. Prüfe vor jeder Aussage den L-Code deines konkreten Modells.
Reichweite und Akku — Herstellerwert gegen Alltag
NIU wirbt wie alle Hersteller mit Bestwerten. Die NQi GTS nennt zum Beispiel 61 km mit Standardakku und bis zu 88 km mit dem größeren Akku. Diese Zahlen entstehen unter günstigen Bedingungen. Im echten Stadtverkehr fährst du mit weniger. Zuladung, häufiges Beschleunigen, hohes Tempo und Kälte senken die Reichweite spürbar.
Die Akkus sind ein Kernmerkmal der Marke. Bei der NQi GTS sind es zwei herausnehmbare Akkus mit rund 12 kg Gewicht. Sie arbeiten mit 60 V und je nach Ausstattung 26 oder 35 Ah. Geladen sind sie in etwa 5,5 Stunden mit dem Standardakku und rund 7 Stunden mit der größeren Variante. Der große Vorteil: Du kannst die Akkus mit in die Wohnung nehmen und dort laden. Das ist ideal, wenn du keine Steckdose am Stellplatz hast. Rechne im Winter mit deutlich weniger Reichweite als im Sommer.
NIU-Modelle im Überblick (Hersteller-Angaben)
Die folgende Tabelle fasst belegte Herstellerwerte zusammen. Nenn- und Peakleistung stehen getrennt. Wo ein Wert nicht sauber belegt ist, steht „k. A.“ Die Reichweiten sind Hersteller-Bestwerte und im Alltag niedriger. Prüfe konkrete Werte immer am aktuellen Modell und Modelljahr.
| Modell | Nennleistung | Peak/Max | Speed | Klasse | Reichweite (Herstellerwert) |
|---|---|---|---|---|---|
| NQi GTS | 3.100 W | 4.600 W | 70–80 km/h | L3e-A1 (A1/B196) | 61 km (Std) · 88 km (Ext) |
| NQi Sport | k. A. | k. A. | 45 km/h | L1e-B (AM) | k. A. |
| NQi Cargo | 1,8 kW | 2,4 kW | 45 km/h | L1e-B (AM) | k. A. |
| MQi GT | 3.000 W | 3.100 W | 70 km/h | L3e-A1 (bei 70 km/h; ältere, auf 45 km/h begrenzte Variante ggf. L1e-B — L-Code prüfen) | k. A. |
| MQi+ Sport | 1.400 W | k. A. | 45 km/h | L1e-B (AM) | k. A. |
| UQi (Serie) | k. A. | k. A. | 45 km/h (Segment) | L1e-B (AM) | k. A. |
Die Tabelle zeigt gut, warum pauschale Aussagen zu NIU nicht funktionieren. Die Spanne reicht vom leichten 45-km/h-Roller bis zum schnellen Leichtkraftrad. Nutze die Werte als Orientierung, nicht als letzte Wahrheit.
Für wen lohnt welche NIU-Baureihe?
Die Wahl der Baureihe hängt vor allem an deiner Strecke und deinem Führerschein. Suchst du einen einfachen Stadtroller und hast nur den Pkw-Führerschein? Dann passt ein 45-km/h-Modell aus der NQi-, MQi- oder UQi-Reihe. Es fährt mit der in Klasse B enthaltenen AM und braucht nur ein Versicherungskennzeichen.
Willst du mit dem Verkehr mitschwimmen und auch mal auf Landstraßen fahren? Dann lohnt die NQi GTS als Leichtkraftrad. Dafür brauchst du A1 oder B196. Wer nur kurze Wege im Zentrum zurücklegt, ist mit der leichten UQi oft am günstigsten unterwegs. Und wer Lasten transportiert, schaut sich die NQi Cargo an. So findest du die Baureihe, die zu deinem Alltag passt.
NIU im Lieferbetrieb: die NQi Cargo
Für gewerbliche Fahrten gibt es die NQi Cargo. Sie ist auf Zuladung ausgelegt und läuft als L1e-B mit 45 km/h. Der Antrieb leistet 1,8 kW Nennleistung und 2,4 kW in der Spitze. Damit ist sie ein typischer Kandidat für Kurier- und Lieferdienste in der Stadt.
Der direkte Vergleich mehrerer Lieferroller verschiedener Marken gehört nicht auf diese Seite. Hier geht es allein um die Marke NIU und ihre Baureihen. Wenn du mehrere Lieferroller gegeneinander abwägen willst, ist die Fahrzeugwahl für den Lieferbetrieb das passende Thema. Auf dieser Marken-Seite bleibt die NQi Cargo ein Baustein der L1e-B-Familie.
KQi und XQi3 — weitere NIU-Produktlinien
NIU baut nicht nur klassische Elektroroller. Zur Marke gehören zwei weitere eigene Produktlinien, die andere Fahrzeugtypen abdecken. Die KQi-Reihe ist eine E-Scooter-Linie mit Straßenzulassung. Sie zielt auf kurze Wege und den letzten Kilometer, nicht auf den Sitzroller-Markt. Die XQi3 ist dagegen eine E-Enduro und spielt im Motorrad-nahen Segment.
Diese Produktlinien haben eigene Fahrzeugklassen und eigene Regeln. Ein KQi-E-Scooter fällt unter die eKFV, nicht unter die Rollerklassen L1e oder L3e. Die XQi3 ist wiederum ein eigenes Kapitel mit eigener Zulassung. Für Details zu diesen Linien gibt es auf tuning-lizenz.de jeweils eigene Seiten. Auf dieser Marken-Seite bleibt der Fokus auf den NQi-, MQi- und UQi-Rollern.
NIU kaufen in Deutschland — Verfügbarkeit, Händler, App
NIU ist in Deutschland gut verfügbar. Du findest die Roller im stationären Fachhandel und bei spezialisierten Online-Händlern. Der Hersteller selbst betreibt eine deutschsprachige Präsenz mit Modellübersicht. Achte beim Kauf vor allem auf das Modelljahr. Es entscheidet über Fahrzeugklasse, Führerschein und teils über die Ausstattung.
Die App-Anbindung gehört fest zur Marke. Über die NIU-App siehst du Ladestand, Standort und Fahrdaten. Preise nennen wir hier bewusst nicht. Sie schwanken je nach Modell, Baujahr und Händler. Prüfe den aktuellen Preis direkt im Fachhandel oder beim Hersteller. So vergleichst du auf einer belastbaren Grundlage.
Kaufkriterien-Checkliste für den NIU-Kauf
Bevor du dich festlegst, hilft eine kurze Prüfliste. Sie hält die wichtigsten Punkte zusammen und schützt vor Fehlkäufen. Geh die Punkte am konkreten Modell durch, nicht nur an der Baureihe.
- Fahrzeugklasse: Ist es ein L1e-B (45 km/h) oder ein L3e-A1 (125er)?
- Führerschein: Reicht deine AM in Klasse B, oder brauchst du A1 beziehungsweise B196?
- Modelljahr: Bei der MQi GT entscheidet es über die Klasse — L-Code prüfen.
- Reichweite: Passt der reale Wert zu deiner Strecke, nicht nur der Herstellerwert?
- Akku: Kannst du die herausnehmbaren Akkus dort laden, wo du wohnst?
- Nennleistung: Steht sie sauber getrennt von der Peakleistung in den Daten?
- Verwendung: Stadtroller, Landstraße oder Lastentransport?
Wenn du diese Punkte klärst, triff du eine informierte Wahl. Die passende Baureihe ergibt sich fast von allein.
Häufige Fragen zu NIU
Welche NIU-Modelle gibt es?
NIU führt drei Roller-Baureihen: NQi als Topmodell, MQi als kompakten Stadtroller und UQi als leichten Einstieg. Innerhalb der NQi gibt es unter anderem Sport, GT und GTS. Dazu kommen die eigenen Produktlinien KQi (E-Scooter) und XQi3 (E-Enduro).
Ist ein NIU-Roller 45 km/h oder schneller?
Das hängt vom Modell ab. NQi Sport, MQi+ Sport, NQi Cargo und die UQi-Modelle fahren 45 km/h als L1e-B. Die NQi GTS erreicht je nach Baujahr 70 bis 80 km/h und ist ein Leichtkraftrad. Pauschal ist NIU also weder reine 45-km/h- noch reine 125er-Marke.
Welchen Führerschein braucht ein NIU?
Für ein 45-km/h-Modell (L1e-B) brauchst du die Klasse AM ab 15. Sie ist in der Klasse B automatisch enthalten. Für ein schnelles Leichtkraftrad wie die NQi GTS (L3e-A1) brauchst du A1 ab 16 oder die Erweiterung B196.
Was ist der Unterschied zwischen NQi, MQi und UQi?
Die NQi ist die Oberklasse mit dem stärksten Antrieb und der größten Reichweite. Die MQi ist der kompakte Mittelklasse-Stadtroller. Die UQi ist die leichte, kleine Einstiegsbaureihe für kurze Wege. Der Name allein sagt nicht das Tempo, das legt das konkrete Modell fest.
Wie weit fährt ein NIU mit einer Akkuladung?
Die NQi GTS nennt als Herstellerwert 61 km mit Standardakku und bis zu 88 km mit dem größeren Akku. Das sind Bestwerte. Im echten Stadtverkehr fährst du mit weniger. Zuladung, Tempo und Kälte senken die Reichweite deutlich.
Sind die NIU-Akkus herausnehmbar?
Ja, das ist ein Kernmerkmal der Marke. Die NQi GTS hat zum Beispiel zwei herausnehmbare Akkus mit rund 12 kg Gewicht. Du kannst sie mit in die Wohnung nehmen und dort laden. Das hilft, wenn am Stellplatz keine Steckdose vorhanden ist.
Was heißt L1e-B und L3e-A1 bei NIU?
L1e-B ist ein Kleinkraftrad mit maximal 45 km/h und höchstens 4 kW, mit Versicherungskennzeichen und Klasse AM. L3e-A1 ist ein Leichtkraftrad der 125er-Klasse mit bis zu 11 kW, schneller als 45 km/h, mit Zulassung und Führerschein A1 oder B196.
Braucht man für einen NIU die B196?
Nur für die schnellen Varianten. Ein 45-km/h-NIU (L1e-B) braucht keine B196, dort genügt die in Klasse B enthaltene AM. Erst die NQi GTS und andere L3e-A1-Modelle machen A1 oder B196 nötig. Die B196 gilt außerdem nur in Deutschland.
Gibt es NIU als Lieferroller?
Ja, die NQi Cargo ist auf Zuladung ausgelegt. Sie fährt 45 km/h als L1e-B und leistet 1,8 kW Nennleistung sowie 2,4 kW in der Spitze. Damit eignet sie sich für Kurier- und Lieferdienste in der Stadt.
Wie viel Reichweite verliert ein NIU im Winter?
Ein genauer Wert lässt sich nicht pauschal nennen. Kälte senkt die nutzbare Akkukapazität aber spürbar. Rechne im Winter mit deutlich weniger als dem Herstellerwert. Das Laden der herausnehmbaren Akkus in einem warmen Raum hilft, den Verlust zu begrenzen.
Hinweis: Dieser Artikel ist eine allgemeine Marken-Information zu NIU und keine Rechts- oder Kaufberatung. Fahrzeugklasse, Führerschein und Ausstattung hängen vom konkreten Modell und Modelljahr ab — prüfe die Angaben vor dem Kauf beim Hersteller oder Fachhandel. Der Privatgelände-Passus entfällt hier, da keine Tuning- oder Entdrosselungs-Aussage getroffen wird: NIU-Roller sind zugelassene, homologierte Fahrzeuge und werden zulassungskonform im öffentlichen Verkehr genutzt. Kein Tuning-Thema.
