Elektrisches Carbon-Foilboard gleitet auf einem Tragflügel über ruhigem Wasser

Elektro-Wassersport · Marken-Datencheck

Hobbywing eFoil im Datencheck: S1, Antrieb, Einordnung

Was ein Hobbywing eFoil technisch mitbringt und warum der Name auch als Antriebs-Zulieferer fällt. Hier bekommst du die Herstellerdaten neutral aufbereitet, ohne eigenen Fahrtest.

⏱ 13 Min. Lesezeit · Stand: August 2026

Kurz gesagt: Ein Hobbywing eFoil ist ein elektrisches Foilboard aus dem Hause Hobbywing, einem chinesischen Elektronik- und Antriebs-Spezialisten. Die Marke hat eine Doppelrolle. Sie liefert als Zulieferer Motoren und Regler für den Markt und baut zugleich eigene eFoils. Das bekannteste Modell ist das S1, dazu kommt das sportlichere S1 Pro. Beide sind Carbon-Boards mit einem 2016-Wh-Akku und einer Herstellerangabe von 35 km/h. Dieser Beitrag ist ein Datencheck auf Basis von Herstellerangaben, kein eigener Fahrtest. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.

Hobbywing im Überblick: Marke, Herkunft und Rolle

Ein Hobbywing eFoil kommt von der Firma Shenzhen Hobbywing Technology. Sie sitzt im chinesischen Shenzhen und ist ein Elektronik-Spezialist. Bekannt wurde Hobbywing nicht mit Wassersport, sondern mit Antriebstechnik. Das Unternehmen baut bürstenlose Motoren und elektronische Regler. Diese Teile stecken in RC-Modellen, Drohnen und leichten Elektrofahrzeugen.

Genau diese Wurzel prägt die eFoil-Boards. Ein eFoil ist ein elektrisches Foilboard, das bei Fahrt auf einem Tragflügel aus dem Wasser hebt. Der Antrieb ist dabei das Herzstück. Ein Hersteller mit langer Motor- und Regler-Erfahrung bringt hier klare Vorteile mit. Hobbywing gibt für sich mehr als zwanzig Jahre Entwicklung an.

Wir schauen in diesem Datencheck nur auf belegbare Herstellerdaten. Ein eigener Praxistest steckt nicht dahinter. Werte zu Tempo, Fahrzeit und Gewicht stammen vom Hersteller oder aus dem Fachhandel. Wir prüfen sie auf Konsistenz und ordnen sie ein. So bekommst du eine neutrale Grundlage statt einer Werbebroschüre. Zum Überblick über den E-Wassersport geht es im Hub.

Antriebs-OEM und eigene eFoils: die Doppelrolle einordnen

Hobbywing hat im eFoil-Umfeld eine Doppelrolle. Zum einen bietet die Firma als Zulieferer OEM- und ODM-Lösungen an. Das heißt, andere Marken können Antriebe unter eigenem Namen einbauen. Zum anderen verkauft Hobbywing seit einigen Jahren eigene eFoils. Diese laufen über eine eigene Sportmarke und eine eigene Webseite.

Diese Doppelrolle ist eine Marktbeschreibung, kein Werturteil. Antriebs-Spezialisten wie Hobbywing liefern gern Motor und Regler als fertiges Paket. Gerade günstige eFoils greifen oft auf solche zugekauften Antriebe zurück. Welche konkrete Marke welchen Antrieb nutzt, ist von außen schwer zu belegen. Diese Zuordnung markieren wir bewusst als offen und zu prüfen.

Wichtig ist die saubere Trennung der beiden Ebenen. Auf der einen Ebene steht Hobbywing als Antriebs-Lieferant im Hintergrund. Auf der anderen Ebene steht Hobbywing als Marke mit eigenen Boards. In diesem Datencheck geht es vor allem um die eigenen Boards. Die OEM-Rolle erklärt nur, warum der Name auch abseits eigener eFoils fällt.

Die eFoil-Modelle: S1 und S1 Pro

Im eigenen Programm führt Hobbywing zwei zentrale eFoils. Das Basismodell heißt schlicht S1. Daneben steht das sportlichere S1 Pro. Beide teilen sich viele Kernwerte und dieselbe Antriebsbasis. Der Unterschied liegt vor allem im Board-Zuschnitt.

Das S1 ist als vielseitiges Einstiegs-eFoil gedacht. Es hat viel Volumen und trägt auch schwerere Fahrer. Das S1 Pro ist etwas kleiner und liegt sportlicher im Wasser. Beide fahren laut Hersteller bis zu 35 km/h. Beide nutzen denselben Akku mit 2016 Wattstunden.

Diese enge Verwandtschaft macht die Auswahl übersichtlich. Du entscheidest im Kern über das Volumen und dein Gewicht. Die schwere Antriebs- und Akkufrage ist bei beiden gleich gelöst. Das ist ein Vorteil gegenüber Marken mit sehr breiter, unübersichtlicher Palette. Für Einsteiger bedeutet weniger Auswahl oft weniger Fehlkauf.

Spec-Tabelle S1 und S1 Pro (Herstellerangaben)

Die folgende Tabelle bündelt die Kernwerte beider Boards. Alle Angaben sind Herstellerangaben von der offiziellen Hobbywing-Sportseite mit Stand 2026. Einzelne Händler nennen abweichende Werte, etwa 6 kW statt 5,5 kW Motorleistung. Solche Zahlen sind Handelsangaben und gehören geprüft. Nutze die Tabelle als Orientierung, nicht als letzte Wahrheit.

Neutrale Vergleichsgrafik der eFoil-Modelle S1 und S1 Pro nach Volumen und Fahrergewicht
Neutrale Vergleichsgrafik der eFoil-Modelle S1 und S1 Pro nach Volumen und Fahrergewicht
Merkmal Hobbywing eFoil S1 Hobbywing eFoil S1 Pro
Board-Material Carbon Carbon
Maße (L×B×H) 160 × 65 × 15 cm 160 × 65 × 15 cm
Board-Volumen ca. 100 L ca. 89 L
Gewicht (ca.) 31,5 kg 31 kg
Motorleistung 5,5 kW (Herstellerangabe) 5,5 kW (Herstellerangabe)
Akku 2016 Wh / 40 Ah 2016 Wh / 40 Ah
Top-Speed bis 35 km/h (Herstellerangabe) bis 35 km/h (Herstellerangabe)
Fahrzeit bis 120 Min. (Herstellerangabe) bis 120 Min. (Herstellerangabe)
Max. Fahrergewicht 110 kg 100 kg
Garantie 24 Monate 24 Monate

Die beiden Boards liegen technisch dicht beieinander. Der klarste Unterschied steckt im Volumen und im freigegebenen Fahrergewicht. Alle Leistungswerte gelten unter günstigen Bedingungen. Wir rechnen aus dem Akku keine feste Reichweite hoch. Solche Hochrechnungen wären unseriös und stehen hier bewusst nicht drin.

Das Board: Carbon-Bauweise, Maße und Volumen

Beide Hobbywing-Boards sind aus Carbon gefertigt. Carbon ist leicht und dabei sehr steif. Diese Bauweise hält das Gewicht des kompletten eFoils in Grenzen. Das S1 wiegt laut Hersteller rund 31,5 kg. Das S1 Pro liegt mit etwa 31 kg minimal darunter.

Die Maße sind bei beiden gleich angegeben. Der Hersteller nennt 160 mal 65 mal 15 Zentimeter. Der große Unterschied steckt im Volumen des Boards. Das S1 bringt rund 100 Liter mit, das S1 Pro nur etwa 89 Liter. Mehr Volumen heißt mehr Auftrieb und mehr Stabilität im Stand.

Für den Einstieg zählt genau dieser Auftrieb. Ein Board mit viel Volumen liegt ruhiger im Wasser. Das erleichtert die ersten Startversuche spürbar. Es trägt auch schwerere Fahrer besser. Genau darum ist das größere S1 die gutmütigere Wahl für Anfänger.

Der Antrieb: Motorleistung als Herstellerangabe

Der Antrieb ist die Kern-Kompetenz von Hobbywing. Für beide eFoils nennt der Hersteller 5,5 kW Motorleistung. Diese Zahl ist eine Herstellerangabe von der offiziellen Seite. Manche Händler schreiben stattdessen 6 kW ins Datenblatt. Diese abweichende Angabe behandeln wir als Handelsangabe und markieren sie zum Prüfen.

Wichtig ist die saubere Trennung der Leistungsarten. Eine einzelne Kilowatt-Zahl sagt nicht, ob sie Dauer- oder Spitzenwert meint. Ein Motor kann kurzzeitig mehr leisten als im Dauerbetrieb. Der Hersteller trennt diese Werte auf der Produktseite nicht klar. Wir übernehmen darum nur die genannte Zahl und rechnen nichts hinzu.

Der Antrieb sitzt am unteren Ende des Mastes. Von dort treibt er den Tragflügel an, auf dem das Board gleitet. Die Steuerung läuft über eine drahtlose Handfernbedienung. Deren Gasgeber dosiert die Leistung fein. Ein eFoil-Antrieb verlangt beim ersten Kontakt Respekt, gerade unter Wasser.

Akku: 2016 Wh und die Fahrzeit-Angabe

Den Strom liefert bei beiden Boards derselbe Akku. Der Hersteller nennt 2016 Wattstunden, das entspricht 40 Amperestunden. Das ist eine ordentliche Kapazität im eFoil-Vergleich. Sie steckt im Board und wird für die Fahrt eingesetzt. Als Fahrzeit gibt Hobbywing bis zu 120 Minuten an.

Schemagrafik von Antriebseinheit am Mast und Akku mit 2016 Wattstunden
Schemagrafik von Antriebseinheit am Mast und Akku mit 2016 Wattstunden

Diese 120 Minuten sind ein Bestwert unter günstigen Bedingungen. In der Praxis ziehen mehrere Faktoren an der Fahrzeit. Ein schwerer Fahrer verbraucht mehr Energie als ein leichter. Auch hohes Tempo und viel Beschleunigen kosten Kapazität. Kaltes Wasser senkt die nutzbare Energie zusätzlich.

Für den Alltag planst du darum mit einem Puffer. Rechne die genannte Fahrzeit nicht als sichere Untergrenze. Eine ruhige Cruise-Fahrt hält länger durch als ständiges Vollgas. Ein zweiter Akku verlängert die Zeit auf dem Wasser. Ob ein Wechsel-Akku angeboten wird, prüfst du im Fachhandel.

Geschwindigkeit: die 35-km/h-Angabe richtig lesen

Beide Hobbywing-Boards nennen als Spitzenwert 35 km/h. Diese Zahl ist eine Herstellerangabe für das schnelle Ende. Sie gilt nicht in jeder Situation und mit jedem Setup. Der reale Wert hängt von Fahrergewicht und Flügel ab. Auch das Können spielt eine große Rolle.

Ein großer, tragender Flügel steigt früh auf und fährt eher langsam. Ein kleiner Speed-Flügel erlaubt mehr Tempo, verlangt aber Übung. Das S1 liegt mit seiner Auslegung im Cruiser-Bereich. Es ist kein reines Race-Board für Bestzeiten. Die 35 km/h stehen damit am oberen Rand, nicht in der Mitte.

Für den Alltag zählt weniger die reine Bestmarke. Wichtiger ist eine ruhige, kontrollierte Gleitgeschwindigkeit. Viele Fahrer cruisen deutlich unter dem Spitzenwert. Genau dort fühlt sich Foilen am angenehmsten an. Wir behandeln die 35 km/h als Datenpunkt, nicht als Alltagsziel.

S1 gegen S1 Pro: der Unterschied im Volumen

Die wichtigste Frage lautet: S1 oder S1 Pro. Beide teilen Antrieb, Akku und Top-Speed. Der Unterschied steckt fast nur im Board selbst. Das S1 hat rund 100 Liter Volumen. Das S1 Pro kommt mit etwa 89 Litern aus.

Mehr Volumen macht das S1 zum stabileren Board. Es liegt ruhiger im Wasser und verzeiht mehr Fehler. Der Hersteller gibt für das S1 ein Fahrergewicht bis 110 kg frei. Das S1 Pro erlaubt bis zu 100 kg. Diese Grenzen sind Garantiewerte des Herstellers, keine harte physikalische Obergrenze.

Das kleinere S1 Pro reagiert dafür direkter. Es dreht enger und fühlt sich sportlicher an. Für erfahrene Fahrer ist das ein Gewinn an Agilität. Für den Einstieg ist es weniger gutmütig als das S1. Wer erst lernt, greift eher zum größeren, ruhigeren Board.

Preis-Einordnung: das Einstiegs-Segment (qualitativ)

eFoils sind insgesamt eine teure Produktgruppe. Innerhalb des Marktes positioniert sich Hobbywing eher preisgünstig. Die Marke gilt als bezahlbarer Einstieg gegenüber europäischen Premium-Namen. Das ist eine qualitative Einordnung des Segments. Konkrete Zahlen nennen wir bewusst nicht. Warum das so ist, erklären die Kostenfaktoren beim eFoil.

Diese Positionierung passt zur Herkunft der Marke. Ein Antriebs-Spezialist mit eigener Fertigung kann günstiger anbieten. Der Zwischenhandel und teures Marketing fallen teils weg. Für Einsteiger senkt das die Einstiegshürde. Ein eFoil bleibt aber auch im günstigen Segment eine große Anschaffung.

Preise nennen wir aus gutem Grund nicht. Sie schwanken je Händler, Aktion und Ausstattung stark. Ein Board mit einem Akku kostet anders als ein Set mit zwei. Prüfe den aktuellen Preis darum immer im Fachhandel. So vergleichst du Äpfel mit Äpfeln statt mit alten Katalogwerten.

Verarbeitung, Garantie und Support

Für die Verarbeitung spricht die Carbon-Bauweise beider Boards. Carbon ist stabil, leicht und salzwasserfest. Der Antrieb kommt vom Elektronik-Spezialisten selbst. Das ist ein Vorteil, weil Motor und Regler aus einer Hand stammen. Bei Antriebs-Fragen liegt die Kompetenz damit im eigenen Haus.

Auf die Boards nennt Hobbywing 24 Monate Garantie. Diese Garantie schließt laut Hersteller auch Verschleiß ein. Das ist eine bemerkenswert breite Zusage im eFoil-Markt. Für unbenutzte Geräte nennt der Anbieter zudem ein Rückgabefenster von 14 Tagen. Die genauen Bedingungen prüfst du vor dem Kauf beim Händler.

Beim Support lohnt ein genauer Blick auf die Nähe. Eine chinesische Marke hat nicht überall ein dichtes Servicenetz. Kläre vor dem Kauf, wer im Schadensfall hilft. Frag nach Ersatzteilen, Reparatur und Bearbeitungszeit. Ein guter lokaler Händler ist bei einem eFoil viel wert.

Stärken und Grenzen im Datencheck: unser Bewertungsraster

Für die Einordnung nutzen wir ein eigenes, sichtbares Raster. Es bewertet die Datenlage, nicht ein Fahrerlebnis. Grundlage sind ausschließlich Hersteller- und Handelsangaben mit Stand August 2026. Die Noten reichen von schwach bis stark. Sie sagen, wie belastbar und breit die Daten je Feld sind.

Balkengrafik des Bewertungsrasters nach Antrieb, Akku, Garantie und Service
Balkengrafik des Bewertungsrasters nach Antrieb, Akku, Garantie und Service
Kriterium Einordnung (Datenbasis) Bewertung
Antriebs-Kompetenz Motor und Regler aus eigenem Haus stark
Akku-Kapazität 2016 Wh, klar ausgewiesen stark
Garantie 24 Monate, laut Hersteller inkl. Verschleiß stark
Einsteiger-Freundlichkeit viel Volumen beim S1, ruhige Lage solide
Leistungs-Transparenz kW-Wert ohne Trennung Dauer/Spitze solide
Service-Nähe in DE chinesische Marke, Netz je Händler offen schwach

Das Raster ersetzt keinen Fahrtest und keine externe Testautorität. Es bewertet allein die Qualität der Datenlage. Stark heißt: klare, belastbare Herstellerwerte. Schwach heißt: wenig belegbare Nähe, etwa beim Service. So bleibt die Einordnung ehrlich und nachvollziehbar.

Als Grenzen bleiben zwei Punkte offen. Zum einen trennt der Hersteller die Leistungsarten nicht sauber. Zum anderen ist die Service-Lage vor Ort schwer zu belegen. Beide Punkte solltest du vor dem Kauf klären. Sie ändern nichts an der grundsätzlich soliden Datenlage der Boards.

Für wen sich ein Hobbywing eFoil eignet

Ein Hobbywing eFoil passt vor allem zu preisbewussten Einsteigern. Wer den eFoil-Sport günstig ausprobieren will, findet hier einen Weg. Das große S1 bietet dafür viel Auftrieb und Stabilität. Der starke Akku hält lange durch. Die breite Garantie senkt zusätzlich das Risiko. Mehr bietet der große Hersteller im Vergleich.

Wer schon foilt, schaut eher auf das S1 Pro. Das kleinere Board reagiert direkter und dreht enger. Für sportliches Fahren ist es die passendere Wahl. Als erstes eFoil ist es aber weniger gutmütig. Erfahrung im Boardsport hilft hier klar weiter.

Weniger passend ist die Marke für zwei Gruppen. Wer maximale Servicenähe und ein dichtes Werkstattnetz braucht, prüft das genau. Und wer die höchsten Topspeed-Werte sucht, schaut auf reine Race-Boards anderer Marken. Für den soliden, bezahlbaren Einstieg bleibt Hobbywing aber ein starker Kandidat. Am Ende entscheidet dein Budget und dein Fahrziel. Als Alternative lohnt Waydoo im Vergleich.

Recht und Nutzung: kurzer Klartext

Ein eFoil ist ein motorisiertes Wasserfahrzeug. Wo du damit fahren darfst, regeln Bund, Länder und Kommunen. Auf vielen Binnengewässern und in Badezonen gelten Verbote oder Auflagen. Diese Regeln sind je Gewässer sehr unterschiedlich. Kläre die Lage darum vor der ersten Fahrt.

Dieser Beitrag ist ein technischer Datencheck, keine Rechtsberatung. Nutze ein Hobbywing eFoil nur dort, wo es erlaubt ist. Prüfe die Vorgaben deines Reviers bei der zuständigen Behörde. Halte Abstand zu Schwimmern und geschützten Zonen. Sicherheit und Rücksicht stehen immer vor Tempo.

Was ist ein Hobbywing eFoil?

Ein Hobbywing eFoil ist ein elektrisches Foilboard der Marke Hobbywing. Es hebt bei Fahrt auf einem Tragflügel aus dem Wasser. Bekannt sind die Modelle S1 und S1 Pro aus Carbon. Beide fahren laut Hersteller bis zu 35 km/h und nutzen einen Akku mit 2016 Wattstunden.

Wer ist Hobbywing?

Hobbywing ist ein chinesischer Elektronik- und Antriebs-Spezialist aus Shenzhen. Die Firma baut bürstenlose Motoren und elektronische Regler für RC-Modelle, Drohnen und Elektrofahrzeuge. Sie liefert diese Technik auch als OEM an andere Marken. Zusätzlich verkauft Hobbywing seit einigen Jahren eigene eFoils.

Baut Hobbywing die Antriebe für andere eFoil-Marken?

Hobbywing bietet Motoren und Regler als OEM- und ODM-Lösung an. Günstige eFoils greifen oft auf solche zugekauften Antriebe zurück. Welche konkrete Marke welchen Antrieb nutzt, ist von außen schwer zu belegen. Diese Zuordnung behandeln wir als Marktbeschreibung und markieren sie als offen und zu prüfen.

Wie schnell fährt das Hobbywing eFoil S1?

Der Hersteller nennt bis zu 35 km/h als Spitzenwert. Diese Zahl gilt unter günstigen Bedingungen und mit passendem Setup. Das reale Tempo hängt von Fahrergewicht, Flügel und Können ab. Viele Fahrer cruisen deutlich unter diesem Wert, weil das angenehmer ist.

Wie lange fährt ein Hobbywing eFoil mit einer Akkuladung?

Hobbywing nennt bis zu 120 Minuten Fahrzeit mit dem 2016-Wh-Akku. Das ist ein Bestwert unter günstigen Bedingungen. Fahrergewicht, Tempo und Wassertemperatur verkürzen die Zeit spürbar. Plane darum immer mit einem Puffer und rechne die Angabe nicht als sichere Untergrenze.

Was ist der Unterschied zwischen S1 und S1 Pro?

Beide teilen Antrieb, Akku und Top-Speed. Der Unterschied steckt im Board-Volumen. Das S1 hat rund 100 Liter und trägt bis 110 kg Fahrergewicht. Das S1 Pro ist mit etwa 89 Litern kleiner, sportlicher und für bis zu 100 kg freigegeben. Das S1 ist die gutmütigere Wahl.

Wie schwer ist das Hobbywing eFoil S1?

Der Hersteller nennt für das S1 rund 31,5 kg Gewicht. Das S1 Pro liegt mit etwa 31 kg minimal darunter. Beide Boards bestehen aus Carbon, das leicht und steif ist. Für Transport und Handling planst du beim eFoil generell mit einem gewissen Gewicht.

Ist ein Hobbywing eFoil für Anfänger geeignet?

Das größere S1 eignet sich gut für den Einstieg. Es hat viel Volumen, liegt ruhig im Wasser und trägt schwerere Fahrer. Das kleinere S1 Pro ist sportlicher und weniger gutmütig. Für die ersten Fahrten ist das volumenstarke S1 die sicherere Wahl.

Welche Garantie gibt Hobbywing auf seine eFoils?

Der Hersteller nennt 24 Monate Garantie auf die Boards. Laut Angabe deckt sie auch Verschleiß mit ab. Für unbenutzte Geräte gibt es zusätzlich ein Rückgabefenster von 14 Tagen. Die genauen Bedingungen und die Abwicklung prüfst du vor dem Kauf beim Händler.

Darf ich ein Hobbywing eFoil überall fahren?

Nein. Ein eFoil ist ein motorisiertes Wasserfahrzeug. Wo du fahren darfst, regeln Bund, Länder und Kommunen je Gewässer. Auf vielen Binnengewässern und in Badezonen gelten Verbote oder Auflagen. Kläre die Regeln deines Reviers vor der Fahrt bei der zuständigen Behörde. Das ist keine Rechtsberatung.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Marken-Datencheck auf Basis von Hersteller- und Handelsangaben mit Stand August 2026, kein eigener Fahrtest und keine Rechtsberatung. Werte zu Tempo, Fahrzeit, Kapazität und Gewicht sind Herstellerangaben und können je Setup und Bedingungen abweichen. Die OEM-Rolle von Hobbywing ist eine Marktbeschreibung, konkrete Marken-Zuordnungen sind zu prüfen. Wir rechnen keine Reichweite aus der Akkukapazität hoch. Wo du ein eFoil fahren darfst, regeln Bund, Länder und Kommunen je Gewässer — kläre das vor der Fahrt bei der zuständigen Behörde. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.

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