Elektro-Wassersport · Marken-Datencheck
Sublue im Datencheck — Vapor, Navbow und WhiteShark im Modellcheck
Was Sublue als Marke ausmacht und welche Tauchscooter im Programm stehen. Hier bekommst du die Herstellerdaten zu Speed, Tauchtiefe und Laufzeit sauber getrennt und neutral eingeordnet.
Kurz gesagt: Sublue ist ein chinesischer Hersteller von Tauchscootern und schlägt die Brücke zwischen Budget und Premium. Die Marke deckt vom kompakten WhiteShark Mix über die Instrumenten-Modelle Navbow und Navbow+ bis zum schnellen Pump-Jet-Modell Vapor mehrere Klassen ab. Alle Zahlen in diesem Datencheck sind Herstellerangaben mit Datenstand 2026, kein eigener Messwert und kein externer Test. Geschwindigkeit, Tauchtiefe und Laufzeit halten wir bewusst getrennt, weil sie unterschiedliche Dinge beschreiben. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.
Sublue im Kurzüberblick: Marke, Herkunft und Idee
Sublue ist eine Marke für Tauchscooter, im Fachjargon auch Unterwasser-Scooter oder Seascooter genannt. Ein Tauchscooter ist ein handgeführter Antrieb, der dich durchs Wasser zieht. Sublue baut solche Geräte für Schnorchler, Taucher und Wassersportler. Die Marke ist im Consumer-Bereich seit Jahren fest verankert.
Der Reiz von Sublue liegt in der Bandbreite. Es gibt kleine Modelle für den Urlaub und kräftige Geräte für ambitionierte Taucher. Genau darum lohnt ein nüchterner Blick auf die Daten. Dieser Datencheck sortiert die Modelle nach Speed, Tiefe, Laufzeit und Gewicht.
Wichtig vorab: Alle Werte hier sind Herstellerangaben von Sublue mit Datenstand 2026. Wir haben nichts selbst gemessen und beziehen uns nicht auf einen externen Test. Wo Zahlen zwischen Quellen abweichen, kennzeichnen wir das offen. So bekommst du eine Datenbasis, keine Wertung aus zweiter Hand.
Herkunft und Positionierung zwischen Budget und Premium
Sublue ist ein chinesischer Hersteller mit Sitz in Shenzhen. Das Unternehmen hat sich auf elektrische Unterwasser-Antriebe für Endkunden spezialisiert. Damit spielt Sublue in einem Markt, der lange von teuren Spezialgeräten geprägt war. Die Marke bringt Technik in eine bezahlbarere Zone.
Die Positionierung liegt bewusst in der Mitte. Nach oben grenzen sich professionelle Diver-Propulsion-Vehicle-Systeme ab, die deutlich schwerer und teurer sind. Nach unten stehen einfache No-Name-Scooter ohne Instrumente. Sublue setzt dazwischen an, mit OLED-Displays, Wechselakkus und mehreren Gängen je nach Modell.
Diese Budget-Premium-Staffelung zeigt der Vergleich der Unterwasser-Scooter. Der WhiteShark Mix ist der günstige Einstieg, der Vapor die technische Spitze. Dazwischen liegen Navbow und Navbow+ als Instrumenten-Modelle. So bedient eine Marke mehrere Preis- und Anspruchsklassen auf einmal.
Die Modellreihen von Sublue im Überblick
Sublue teilt sein Programm grob in drei Familien. Die WhiteShark-Reihe ist die kompakte Einstiegsklasse, mit Mix, Mix Pro und dem Kinder-Modell Tini. Die Navbow-Reihe ist die Instrumenten-Klasse mit Display und mehr Leistung. Der Vapor steht als schnelles Pump-Jet-Modell für sich.

Jede Reihe folgt einer eigenen Idee. WhiteShark zielt auf Gewicht und Handlichkeit für Reise und Schnorchel-Ausflug. Navbow und Navbow+ setzen auf Daten am Handgelenk und mehr Vortrieb. Vapor bringt eine andere Antriebstechnik und die höchste Herstellergeschwindigkeit im Sublue-Programm.
Diese Trennung hilft dir bei der Tauchscooter-Auswahl. Erst klärst du die Reihe, dann das konkrete Modell. Reise-Schnorchler landen fast immer bei WhiteShark. Wer tiefer und länger unterwegs ist, schaut auf Navbow oder Vapor. Die genauen Zahlen dazu stehen weiter unten in der Spec-Tabelle.
WhiteShark Mix: der kompakte Einstieg
Der WhiteShark Mix ist das bekannteste Sublue-Modell und der günstige Einstieg. Laut Hersteller erreicht er bis zu 1,5 m/s, das sind rund 5,4 km/h. Die maximale Tauchtiefe gibt Sublue mit 40 Metern an. Die Laufzeit liegt bei etwa 30 Minuten im normalen Betrieb.
Das Gewicht ist die eigentliche Stärke. Mit rund 2,6 Kilogramm inklusive Akku ist der Mix leicht und reisetauglich. Der Akku hat 11000 mAh beziehungsweise 122 Wh und lädt in etwa vier Stunden. Ein abnehmbarer Schwimmer sorgt für den passenden Auftrieb an der Oberfläche.
Der Mix arbeitet mit zwei Propellern in einem Doppel-Antrieb. Das gibt spürbaren Vortrieb bei kleinem Bauraum. Eine Halterung für Action-Kameras oder Lampen ist eingebaut. Für Schnorchler und Einsteiger ist der WhiteShark Mix der klassische erste Sublue-Scooter.
WhiteShark Mix Pro und Tini: leichter und für Kinder
Neben dem Mix führt Sublue zwei Ableger in der WhiteShark-Reihe. Der Mix Pro zielt auf mehr Laufzeit bei geringem Gewicht. Der Hersteller nennt bis zu 1,8 m/s Höchstgeschwindigkeit und zwei Gänge. Die Laufzeit steigt auf bis zu 60 Minuten, das Gerät bleibt dabei sehr leicht.
Der Mix Pro bringt zudem eine Warnung bei niedrigem Akkustand mit. Das ist im offenen Wasser ein sinnvolles Detail. Wer den Mix kennt und mehr Ausdauer sucht, findet hier die Weiterentwicklung. Ansonsten bleibt die kompakte Grundidee der WhiteShark-Reihe erhalten.
Der WhiteShark Tini ist das Kinder-Modell im Sublue-Programm. Er ist auf Kinder ab acht Jahren ausgelegt, immer unter Aufsicht. Der Hersteller nennt zwei Stufen mit 1,4 m/s und 1,1 m/s. Die Tauchtiefe ist bewusst auf 20 Meter begrenzt, das Gewicht liegt bei rund 3 Kilogramm.
Beim Tini steht Sicherheit vor Tempo. Die Laufzeit gibt Sublue mit etwa 45 Minuten im normalen Betrieb an. Der 98-Wh-Akku lädt in rund zwei Stunden. Eine Halterung für Smartphone-Case oder Kamera ist dabei, ein optionaler Schwimmbrett-Aufsatz hält Kinder an der Oberfläche.
Navbow und Navbow+: die Instrumenten-Klasse
Der Navbow ist Sublues Instrumenten-Modell mit mehr Leistung. Der Hersteller nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 2 m/s, also rund 7,2 km/h. Dahinter steht ein Doppelmotor mit 420 Watt. Die maximale Tauchtiefe liegt wie bei den meisten Modellen bei 40 Metern.
Der Navbow arbeitet mit drei Gängen. Sublue gibt sie als Free mit 1 m/s, Sport mit 1,5 m/s und Turbo mit 2 m/s an. Die Laufzeit hängt stark vom Gang ab. Im Turbo nennt der Hersteller nur 8 Minuten, im Sport 20 Minuten und im Free bis zu 45 Minuten.
Das OLED-Display ist das Kernmerkmal der Reihe. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Betriebsmodus und Laufzeit direkt am Gerät. Der Akku hat 158 Wh und lässt sich wechseln. Das Gerät wiegt rund 3,4 Kilogramm ohne Akku, mit Akku kommen etwa 1,1 Kilogramm dazu.
Der Navbow+ setzt darauf einen digitalen Kompass. Ein 9-DOF-Sensor liefert Richtungsdaten für die Orientierung unter Wasser. Sonst teilt der Navbow+ die Kerndaten mit dem Navbow, inklusive 40 Meter Tiefe und Wechselakku. Für Taucher, die navigieren wollen, ist das der entscheidende Unterschied.
Vapor: die Pump-Jet-Speerspitze
Der Vapor ist das schnellste Sublue-Modell im aktuellen Programm. Der Hersteller nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h, umgerechnet knapp 2,8 m/s. Statt Propellern nutzt der Vapor einen Pump-Jet-Antrieb. Die maximale Tauchtiefe bleibt bei 40 Metern.
Drei Gänge geben 6, 8 und 10 km/h vor. Die Laufzeit variiert deutlich mit dem Tempo. Sublue nennt 45 Minuten im ersten Gang, 30 Minuten im zweiten und 18 Minuten im dritten. Der Akku hat 384,8 Wh beziehungsweise 13000 mAh und lässt sich herausnehmen.
Die Technik dahinter heißt ALO 2.0, also Active Loop Optimization. Ein sechsblättriges Laufrad und ein zwölfblättriges Leitwerk formen den Wasserstrahl. Den maximalen Schub gibt Sublue mit bis zu 21 Kilogramm an. Mit rund 8,6 Kilogramm Eigengewicht ist der Vapor aber deutlich schwerer als die WhiteShark-Modelle.
Der Vapor zielt klar auf die Premium-Seite der Marke. Eine Action-Kamera-Halterung liegt bei. Das Modell taucht oft im Umfeld von Yacht- und Wassersport-Ausstattung auf. Neben dem Vapor führt Sublue auch eine Pro-Variante, die dieselbe Antriebsidee weiterdreht.
Modell-Spec-Tabelle: alle Daten nebeneinander
Die folgende Tabelle bündelt die wichtigsten Herstellerangaben von Sublue. Sie stellt Geschwindigkeit, Tiefe, Laufzeit und Gewicht je Modell nebeneinander. So siehst du auf einen Blick, welche Klasse zu welchem Anspruch passt. Alle Werte sind Herstellerangaben mit Datenstand 2026.

| Modell | Speed (max.) | Tauchtiefe | Laufzeit | Gewicht | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|---|
| WhiteShark Mix | 1,5 m/s (5,4 km/h) | 40 m | ca. 30 min | ca. 2,6 kg | Schnorchler, Einsteiger |
| WhiteShark Mix Pro | 1,8 m/s (ca. 6,5 km/h) | 40 m (Herstellerangabe prüfen) | bis 60 min | sehr leicht | Reise, längere Ausflüge |
| WhiteShark Tini | 1,4 m/s (ca. 5,0 km/h) | 20 m | ca. 45 min | ca. 3,0 kg | Kinder ab 8 (mit Aufsicht) |
| Navbow | 2,0 m/s (7,2 km/h) | 40 m | bis 60 min (Turbo 8 min) | ca. 3,4 kg + 1,1 kg Akku | ambitionierte Taucher |
| Navbow+ | 2,0 m/s (7,2 km/h) | 40 m | bis 60 min (Turbo 8 min) | ca. 3,4 kg + 1,1 kg Akku | Taucher mit Navigationsbedarf |
| Vapor | 10 km/h (ca. 2,8 m/s) | 40 m | 18–45 min je Gang | ca. 8,6 kg | Premium, Speed, Yacht |
Zwei Dinge fallen sofort auf. Erstens teilt sich das Feld beim Gewicht klar in leichte WhiteShark-Modelle und den schweren Vapor. Zweitens hängt die Laufzeit immer am gewählten Gang, nicht an einer festen Zahl. Diese beiden Punkte behandeln wir weiter unten noch genauer.
Antrieb und Technik: Propeller gegen Pump-Jet
Sublue nutzt zwei grundverschiedene Antriebsarten. Die WhiteShark- und Navbow-Modelle arbeiten mit Propellern in Schutzgittern. Der Vapor setzt dagegen auf einen Pump-Jet. Beide Wege ziehen dich durchs Wasser, verhalten sich aber unterschiedlich.

Propeller-Antriebe sind kompakt und effizient bei moderatem Tempo. Beim WhiteShark drehen zwei Propeller in einem Doppel-Antrieb. Beim Navbow schiebt ein Doppelmotor mit 420 Watt. Das Schutzgitter hält Finger und Ausrüstung vom Rotor fern, ein wichtiges Sicherheitsdetail.
Der Pump-Jet im Vapor arbeitet anders. Ein Laufrad beschleunigt Wasser durch ein Leitwerk und formt einen gebündelten Strahl. Sublue nennt diese Optimierung ALO 2.0. Das Ergebnis ist mehr Schub und die höchste Herstellergeschwindigkeit im Programm, allerdings bei höherem Gewicht.
Für dich heißt das eine einfache Faustregel. Willst du Handlichkeit und Reisegewicht, führt der Weg zum Propeller-Modell. Suchst du maximalen Vortrieb und Tempo, ist der Pump-Jet die Antwort. Die Antriebsart bestimmt am Ende Charakter und Einsatzzweck des Scooters.
Kamera-Halterung und Features
Fast alle Sublue-Modelle bringen eine Kamera-Halterung mit. Beim WhiteShark Mix ist ein Mount für Action-Kameras oder Lampen eingebaut. Der Navbow bietet zwei ¼-Zoll-Gewinde plus einen Action-Cam-Anschluss im GoPro-Standard. So filmst du deine Tauchgänge ohne Zusatzhalterung.
Die Features gehen mit der Klasse nach oben. Der WhiteShark Mix bleibt bewusst schlicht und leicht. Der Navbow legt das OLED-Display drauf, das Speed, Akku, Modus und Laufzeit zeigt. Der Navbow+ ergänzt einen digitalen Kompass für die Orientierung unter Wasser.
Beim Vapor liegt eine Action-Kamera-Halterung bei. Der Fokus dieses Modells liegt aber auf Antrieb und Tempo, nicht auf Instrumenten. So passt zu jeder Sublue-Klasse ein eigenes Feature-Set. Vom nackten Einstieg bis zum Instrumenten-Scooter deckt die Marke die Spanne ab.
Akku, Wechselakku und Laufzeit
Der Akku entscheidet über deine Zeit im Wasser. Die Kapazitäten steigen mit der Klasse deutlich an. Der WhiteShark Mix hat 122 Wh, der Navbow 158 Wh und der Vapor 384,8 Wh. Mehr Kapazität heißt mehr mögliche Laufzeit, aber auch mehr Gewicht.
Der Wechselakku ist ein wichtiges Sublue-Merkmal in den höheren Klassen. Beim Navbow, Navbow+ und Vapor lässt sich der Akku herausnehmen und tauschen. So verlängerst du einen Tauchtag mit einem zweiten Pack. Der WhiteShark Mix nutzt dagegen einen fest verbauten, aufladbaren Akku.
Bei der Laufzeit lohnt ein genauer Blick. Die genannten Maximalwerte gelten im sparsamsten Gang. Im Turbo-Modus des Navbow nennt Sublue nur 8 Minuten, im Free-Modus bis zu 45 Minuten. Plane deshalb immer mit dem realen Fahrprofil, nicht mit der Bestmarke aus dem Datenblatt.
Geschwindigkeit, Tauchtiefe und Laufzeit sauber trennen
Drei Werte werden oft in einen Topf geworfen. Geschwindigkeit, Tauchtiefe und Laufzeit beschreiben aber völlig verschiedene Dinge. Ein schnelles Modell muss nicht tief tauchen. Ein tiefes Modell muss nicht lange laufen. Diese Trennung ist die Grundlage jeder ehrlichen Einordnung.
Die Geschwindigkeit sagt, wie kräftig dich der Scooter zieht. Bei Sublue reicht die Spanne von 1,4 m/s beim Tini bis 10 km/h beim Vapor. Die Tauchtiefe ist eine reine Bauart-Grenze. Fast alle Modelle nennen 40 Meter, der Kinder-Tini bewusst nur 20 Meter.
Die Laufzeit ist der wackeligste Wert von allen. Sie hängt am gewählten Gang, am Fahrstil und an der Temperatur. Kaltes Wasser senkt die nutzbare Kapazität spürbar. Nimm die Herstellerangabe deshalb als Obergrenze, nicht als garantierte Zahl für deinen Tauchgang.
Für wen welches Sublue-Modell passt
Die Modellwahl folgt deinem Einsatz, nicht der teuersten Zahl. Für Urlaub und Schnorcheln reicht der WhiteShark Mix mit seinem geringen Gewicht. Wer etwas mehr Ausdauer will, greift zum Mix Pro. Für Kinder ist der Tini mit seiner begrenzten Tiefe die sichere Wahl.
Ambitionierte Taucher landen bei der Navbow-Reihe. Das OLED-Display liefert Daten direkt am Gerät, der Wechselakku verlängert den Tag. Wer unter Wasser navigieren will, nimmt den Navbow+ mit Kompass. Beide Modelle bieten mehr Vortrieb als die WhiteShark-Klasse.
Der Vapor ist die Wahl für Tempo und Premium-Anspruch. Er zieht am kräftigsten, wiegt aber deutlich mehr und will transportiert werden. Für den kurzen Schnorchel-Trip ist er überdimensioniert. Für schnelle Fahrten und den Yacht-Einsatz spielt er seine Stärke aus.
Verarbeitung und Support in Deutschland
Sublue-Modelle sind in Deutschland über den Fach- und Onlinehandel verfügbar. Tauchshops, Wassersport-Händler und größere Plattformen führen die Marke. Damit ist der Zugang zu Geräten und Zubehör in der Regel gut. Ersatz-Akkus und Halterungen laufen über dieselben Kanäle.
Bei der Verarbeitung setzt Sublue auf robuste Gehäuse und Schutzgitter am Antrieb. Die Modelle sind für Salz- und Süßwasser ausgelegt. Wie bei jedem Wassersport-Gerät entscheidet die Pflege über die Lebensdauer. Spülen mit Süßwasser nach jedem Einsatz gehört zur Pflicht.
Beim Support gilt ein nüchterner Blick. Garantie und Service laufen meist über den Händler oder den offiziellen Vertrieb. Prüfe vor dem Kauf, wer im Fall der Fälle für Reparatur und Ersatzteile zuständig ist. Ein klarer Ansprechpartner in Deutschland ist bei elektrischen Wassersport-Geräten viel wert.
Sublue zwischen Budget und Premium: unser Bewertungsraster
Zum Abschluss ordnen wir die Reihen in einem eigenen Raster ein. Das ist unsere redaktionelle Einschätzung auf Basis der Herstellerdaten, kein externer Test und kein Messwert. Die Skala reicht von Budget bis Premium. Datenstand ist August 2026, spätere Modellpflege kann die Lage verschieben.
| Reihe | Einordnung | Stärke laut Daten | Grenze laut Daten |
|---|---|---|---|
| WhiteShark Mix / Tini | Budget-Einstieg | leicht, reisetauglich, günstiger Zugang | fester Akku beim Mix, moderates Tempo |
| WhiteShark Mix Pro | gehobener Einstieg | lange Laufzeit bei geringem Gewicht | weniger Instrumente als Navbow |
| Navbow / Navbow+ | Mittelklasse mit Instrumenten | OLED-Display, Wechselakku, Kompass (Navbow+) | kurze Turbo-Laufzeit, höheres Gewicht |
| Vapor | Premium-Speerspitze | höchstes Tempo, kräftiger Pump-Jet | hohes Gewicht, kurze Laufzeit im Top-Gang |
Das Raster zeigt die Budget-Premium-Brücke der Marke in einem Bild. Sublue deckt bewusst mehrere Klassen ab, statt nur ein Segment. Welche Zeile für dich zählt, hängt allein an deinem Einsatz. Die Daten liefern die Grundlage, die Entscheidung triffst du nach deinem Bedarf.
Gattung, Kaufberatung und Vergleich: wo du weiterliest
Dieser Beitrag ist ein Marken-Datencheck, keine Kaufberatung und kein Gattungs-Ratgeber. Wer die Technik hinter Tauchscootern grundsätzlich verstehen will, findet das im Gattungs-Artikel zum Thema Unterwasser-Scooter. Dort geht es um Bauarten, Sicherheit und den Umgang im Wasser allgemein.
Für die reine Kaufentscheidung gibt es eine eigene Kaufberatung zu Tauchscootern. Sie führt durch Kriterien wie Einsatzzweck, Tiefe, Laufzeit und Zubehör. Wenn du Sublue gegen andere Marken stellen willst, hilft der übergreifende Marken- und Modellvergleich im Elektro-Wassersport. Diese Verweise nennen wir hier bewusst nur als Klartext, ohne Verkaufsdruck.
Was ist Sublue für eine Marke?
Sublue ist ein chinesischer Hersteller von Tauchscootern mit Sitz in Shenzhen. Die Marke baut elektrische Unterwasser-Antriebe für Schnorchler, Taucher und Wassersportler. Sie schlägt die Brücke zwischen günstigen No-Name-Geräten und teurer Profi-Technik. Bekannte Modelle sind WhiteShark Mix, Navbow und Vapor.
Welches ist das schnellste Sublue-Modell?
Der Vapor ist laut Hersteller das schnellste Sublue-Modell. Sublue nennt bis zu 10 km/h, umgerechnet knapp 2,8 m/s. Er nutzt einen Pump-Jet-Antrieb statt Propellern. Die Navbow-Modelle liegen mit 2 m/s beziehungsweise 7,2 km/h darunter. Alle Werte sind Herstellerangaben mit Datenstand 2026.
Wie tief taucht ein Sublue-Scooter?
Die meisten Sublue-Modelle nennen eine maximale Tauchtiefe von 40 Metern. Das gilt für WhiteShark Mix, Navbow, Navbow+ und Vapor als Herstellerangabe. Der Kinder-Scooter WhiteShark Tini ist bewusst auf 20 Meter begrenzt. Die Tauchtiefe ist eine Bauart-Grenze und sagt nichts über Tempo oder Laufzeit.
Wie lange läuft ein Sublue-Akku?
Die Laufzeit hängt stark vom Modell und vom Gang ab. Der WhiteShark Mix nennt rund 30 Minuten, der Navbow bis zu 60 Minuten. Im Turbo-Gang des Navbow sind es aber nur 8 Minuten. Die Maximalwerte gelten im sparsamsten Modus, plane deshalb mit einem Puffer.
Haben Sublue-Scooter einen Wechselakku?
In den höheren Klassen ja. Navbow, Navbow+ und Vapor haben einen herausnehmbaren, wechselbaren Akku. Mit einem zweiten Pack verlängerst du deinen Tauchtag. Der WhiteShark Mix nutzt dagegen einen fest verbauten, aufladbaren Akku. Die Kapazitäten reichen von 122 Wh bis 384,8 Wh je nach Modell.
Kann ich an einem Sublue eine Kamera montieren?
Ja, fast alle Sublue-Modelle bringen eine Kamera-Halterung mit. Der WhiteShark Mix hat einen eingebauten Mount für Action-Kameras oder Lampen. Der Navbow bietet zwei ¼-Zoll-Gewinde und einen Action-Cam-Anschluss im GoPro-Standard. Beim Vapor liegt eine Action-Kamera-Halterung bei.
Welches Sublue-Modell passt für Kinder?
Für Kinder ist der WhiteShark Tini gedacht, ausgelegt ab acht Jahren und immer unter Aufsicht. Er hat zwei Stufen mit 1,4 m/s und 1,1 m/s und ist auf 20 Meter Tiefe begrenzt. Ein optionaler Schwimmbrett-Aufsatz hält Kinder an der Oberfläche. Das Gewicht liegt bei rund 3 Kilogramm.
Was ist der Unterschied zwischen Navbow und Navbow+?
Beide teilen die Kerndaten mit 2 m/s Höchstgeschwindigkeit, 40 Meter Tiefe und Wechselakku. Der Navbow+ ergänzt einen digitalen Kompass mit 9-DOF-Sensor für die Orientierung unter Wasser. Wer navigieren will, greift zum Navbow+. Sonst bleibt der Navbow mit OLED-Display die reine Instrumenten-Basis.
Ist Sublue eher Budget oder Premium?
Sublue deckt beide Seiten ab und schlägt bewusst eine Brücke. Der WhiteShark Mix ist der günstige Einstieg, der Vapor die technische Spitze mit Pump-Jet. Dazwischen liegen Navbow und Navbow+ als Instrumenten-Modelle. Welche Klasse passt, hängt an deinem Einsatz, nicht am höchsten Preis.
Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Marken-Datencheck auf Basis von Herstellerangaben mit Datenstand August 2026, kein eigener Test und kein externer Messwert. Geschwindigkeit, Tauchtiefe und Laufzeit sind getrennt zu lesen und gelten unter Herstellerbedingungen. Wo Quellen abweichen, kann sich der reale Wert unterscheiden. Nutze einen Tauchscooter nur im Rahmen deiner Ausbildung und der örtlichen Regeln, in Schwimmbädern und an Gewässern gelten eigene Vorgaben. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.
