OUXI V8 Ultra Max mit zwei Wechselakkus. KI-generiertes Symbolbild · redaktionell geprüft.

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OUXI V8 Ultra Max und Pro Max: Die größten Varianten der V8-Familie im Vergleich

OUXI V8 Ultra Max und V8 Pro Max sind die reichweitenstärksten Ausführungen der V8-Reihe – mit größerem Akku-Aufbau, mehr angegebener Reichweite und eigenem Preis. Die grundsätzliche Rechtsfrage rund um Zertifikate und Gasgriff ist für die ganze Familie identisch und im Grundlagenartikel zur OUXI-V8-Familie ausführlich behandelt. Hier geht es um das, was diese beiden Varianten technisch und für welche Nutzung wirklich voneinander trennt.

⏱ 8 Min. Lesezeit · Stand: September 2026

Kurz gesagt: OUXI V8 Ultra Max und Pro Max liegen bei Reichweite und Antriebsleistung laut Datenblatt gleichauf, unterscheiden sich vor allem im Akku-Aufbau, im Gewicht und im Preis – und tragen wie der Rest der V8-Familie keine erkennbare ABE, EU-Typgenehmigung oder CoC-Nummer.

Was Ultra Max und Pro Max unterscheidet

OUXI führt V8 Ultra Max und V8 Pro Max als die beiden größten Mitglieder der V8-Familie – neben V8 Max, V8 Ultra und V8 Ultra Mini. Eine trennscharfe technische Differenzierung liefern die veröffentlichten Datenblätter zu beiden Varianten allerdings nicht. Bei Höchstgeschwindigkeit, Nennleistung und der beworbenen Reichweite stehen für beide Varianten identische Werte. Der augenfälligste Unterschied liegt woanders: im Akku-Aufbau, im Gewicht und im Preis.

Der Ultra Max wird mit zwei austauschbaren 48-Volt-Akkus zu je 15 Amperestunden beworben, der Pro Max mit einem einzelnen Akku derselben Spannung und Kapazität. Für die Gesamtkapazität geben beide Datenblätter dieselbe Zahl an: 720 Wattstunden. Ein zweiter Akkupack müsste rechnerisch mehr Energie bedeuten, doch die veröffentlichten Zahlen bilden das nicht ab. Dieses Muster – ein Modellname, mehrere Varianten, wenig trennscharfe Datenblätter – kennt der Markt auch bei anderen Elektro-Zweirädern, etwa beim Surron Light Bee.

Was sich dagegen erkennbar unterscheidet, ist die Zielgruppen-Ansprache: Der Ultra Max wird als austauschbares Doppel-Akku-System für längere Tagestouren positioniert, der Pro Max stärker über den Preis. Rechtlich ändert das nichts. Wie bei der Frage, wann ein Antriebssystem aus einem Fahrrad ein Fahrzeug der Klasse L1e-A macht, zählt am Ende die tatsächliche Technik – nicht die Bezeichnung auf dem Datenblatt.

Akku und Reichweite im Vergleich

Beide Varianten führen einen 48-Volt-Akku mit insgesamt 15 Amperestunden Kapazität, macht 720 Wattstunden. Beim Ultra Max steckt diese Kapazität in zwei kleineren, einzeln entnehmbaren Packs, beim Pro Max in einem Block. Für die Reichweite geben beide Datenblätter denselben Spitzenwert an: bis zu 120 Kilometer. Das ist die höchste Reichweitenangabe innerhalb der gesamten V8-Familie – der einfache V8 Ultra kommt laut Hersteller auf 60 bis 80 Kilometer, der V8 Ultra Mini auf 35 bis 40 Kilometer.

Merkmal V8 Ultra Max V8 Pro Max
Motor / Drehmoment 250 W, 80 Nm 250 W (Drehmoment nicht angegeben)
Akku 2× 48 V / 15 Ah, austauschbar 48 V / 15 Ah
Gesamtkapazität 720 Wh 720 Wh
Höchstgeschwindigkeit 25 km/h 25 km/h
Reichweite bis 120 km 120 km
Gewicht ca. 36 kg 40 kg
Zuladung 150 kg nicht angegeben
Ladezeit ca. 6 Std. nicht angegeben

Wie lange der Akku eines Elektrofahrrads hält, hängt stärker von der Ladegewohnheit ab als vom Pack-Aufbau – zum Beispiel davon, ob er regelmäßig nur auf 80 Prozent geladen wird, statt ihn jedes Mal komplett vollzuladen. Auffällig bleibt trotzdem: Der Ultra Max erreicht mit zwei Akkupacks keine höhere Reichweite als der Pro Max mit einem einzelnen.

Was Kauf, Laden und Verschleiß bei einem E-Fatbike über die Nutzungsdauer wirklich kosten, unterscheidet sich zwischen beiden Varianten eher im Anschaffungspreis als im laufenden Betrieb. Der Akku-Aufbau allein macht also noch kein besseres oder schlechteres Rad.

Gewicht, Zuladung und Ladezeit

Beim Gewicht dreht sich das erwartete Bild um: Der Ultra Max mit zwei Akkus wiegt laut Datenblatt rund 36 Kilogramm, der Pro Max mit einem Akku 40 Kilogramm. Ein zusätzlicher Akkupack macht das Rad hier also nicht schwerer, der Ultra Max bleibt sogar leichter als der einfache V8 Ultra, der ebenfalls mit 40 Kilogramm angegeben wird. Für die Zuladung nennt nur eine der beiden Varianten einen Wert: 150 Kilogramm beim Ultra Max. Ob beim Pro Max derselbe oder ein anderer Wert gilt, geht aus den vorliegenden Zahlen nicht hervor.

Bei der Ladezeit liefert ebenfalls nur eine Seite eine Angabe: rund sechs Stunden für den Ultra Max, für den Pro Max fehlt der Wert komplett. Wer vor dem Kauf ohnehin grundsätzliche Fragen zum Fatbike-Segment klären will – Reifenwahl, Bremsen, Sitzposition –, findet dazu eine allgemeine Einordnung unabhängig vom konkreten Modell. Die Datenlücken beim Pro Max zeigen vor allem eines: Die veröffentlichten Zahlen zu beiden Varianten stammen erkennbar nicht aus einem einheitlichen technischen Datenblatt.

Gasgriff und Optik: dieselbe offene Frage wie beim Rest der Familie

Optisch folgen Ultra Max und Pro Max derselben Linie wie die restliche V8-Familie: große Sitzbank, mopedartiger Frontscheinwerfer, breite Fat-Reifen und ein Gasgriff. Diese Mischung aus Fahrrad-Optik und Moped-Funktion sorgt bei anderen Elektro-Zweirädern immer wieder für Verwechslungen zwischen Klasse und Marketing, etwa beim Elektro-Chopper, dessen Bauart ebenfalls zwischen Pedelec-Anmutung und Kraftfahrzeug schwankt. Beim V8 Max, dem internationalen Ausgangspunkt der Baureihe, beschreibt der Hersteller den Gasgriff selbst als „Throttle on demand“ – also als vollwertiges Antriebselement, nicht als reine Anfahrhilfe.

Für Ultra Max und Pro Max fehlt genau diese Angabe. Keine der geprüften Quellen sagt, ob der verbaute Gasgriff softwareseitig auf eine zulässige Anfahrhilfe bis 6 km/h begrenzt ist oder ob er ohne Treten bis zur vollen Geschwindigkeit beschleunigt. Diese Unterscheidung ist keine Formsache: Nur die begrenzte Variante bleibt rechtlich ein Fahrrad. Ähnliche Fälle, in denen eine internationale Werksangabe und die tatsächlich verkaufte deutsche Version auseinanderfallen, zeigen sich auch bei anderen Importmodellen.

Für wen sich Ultra Max und Pro Max eignen

Mit der höchsten Reichweitenangabe der Familie und, beim Ultra Max, einer genannten Zuladung von 150 Kilogramm richten sich beide Varianten erkennbar an Langstreckenfahrer und Pendler mit weiteren Strecken, nicht an Käufer, die vor allem ein kompaktes Rad suchen. Dafür steht die V8 Ultra Mini mit 31 Kilogramm und kurzer Reichweite am anderen Ende der Familie. Für echte gewerbliche Lastenfahrten – etwa im Handwerk oder in der Zustellung – ist das V8-Fatbike trotz der genannten Zuladung kein Ersatz für ein zertifiziertes Lastenrad.

Der Unterschied ist wichtig: Ein Lastenrad wird gezielt für Transportgewicht und Fahrstabilität konstruiert und oft eigens für den gewerblichen Dauereinsatz geprüft. Beim Ultra Max steht die Zuladung dagegen nur als einzelne Datenblattzeile, ohne erkennbare Prüfnorm dahinter. Wer regelmäßig schwer beladen unterwegs sein will, sollte diesen Unterschied vor dem Kauf einkalkulieren – unabhängig davon, welche der beiden V8-Varianten sonst besser passt.

Was vor dem Kauf zu prüfen ist

Vor dem Kauf von Ultra Max oder Pro Max lohnt sich derselbe Papiercheck wie bei jeder anderen V8-Variante. Verlange konkret eine ABE-Nummer, eine EU-Typgenehmigungsnummer oder ein CoC-Dokument – wie du diese Papiere liest und einer Fahrzeugklasse zuordnest, lässt sich unabhängig vom Modell nachvollziehen. Eine allgemeine Aussage wie „legal“ oder „straßenzugelassen“ allein reicht dafür nicht. Frage zusätzlich gezielt nach dem Verhalten des Gasgriffs: Beschleunigt er ohne Treten bis zur vollen Geschwindigkeit, handelt es sich nicht mehr um ein Pedelec.

In diesem Fall greifen unter Umständen Versicherungskennzeichen-, Führerschein- und Zulassungspflichten wie bei jedem anderen motorisierten Zweirad. Ab welcher Antriebsleistung ein Versicherungskennzeichen ohnehin Pflicht wird, lässt sich unabhängig vom konkreten Modell nachlesen. Bleiben Fragen zur Dokumentkette offen, gehört das Fahrzeug bis zur Klärung auf Privatgelände oder in nicht öffentliche Bereiche – nicht auf die Straße.

Rechtslage kurz zusammengefasst

Der rechtliche Grundbefund gilt für die gesamte V8-Familie gleichermaßen und wird hier nicht erneut ausgerollt. Für keine der fünf V8-Varianten – Ultra Max und Pro Max eingeschlossen – ist aus den geprüften Quellen eine Betriebserlaubnis, eine EU-Typgenehmigung oder ein CoC-Zertifikat erkennbar. Der Hersteller selbst weist für die internationale V8-Max-Ausführung ausdrücklich auf fehlende CoC- und ABE-Zertifikate hin und rät zur Prüfung lokaler Vorschriften.

Ausführlicher steht das im Grundlagenartikel zur V8-Familie, samt der unabhängig gemeldeten Sicherheitseinstufung zum V8-Fatbike. Ein Fall aus einem anderen Segment zeigt, wie ähnlich gelagerte Retrofit- und Importmodelle immer wieder zwischen Werksangabe und deutscher Rechtslage auseinanderfallen. Für Ultra Max und Pro Max gilt am Ende dieselbe Linie: ohne vollständige Dokumentkette keine Aussage über die Straßenzulassung.

Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände, Testflächen und nicht öffentlichen Bereichen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet den OUXI V8 Ultra Max technisch vom V8 Pro Max?

Nach den vorliegenden Datenblättern kaum etwas, das sich in Zahlen fassen lässt. Beide fahren mit 250 Watt Nennleistung bis 25 km/h, beide geben bis zu 120 Kilometer Reichweite an, und beide nennen 720 Wattstunden Akkukapazität. Der sichtbare Unterschied liegt im Akku-Aufbau: Der Ultra Max nutzt zwei austauschbare Packs, der Pro Max einen einzelnen. Dazu kommen ein etwas geringeres Gewicht beim Ultra Max und ein niedrigerer Preis beim Pro Max.

Wie groß ist der Akku bei Ultra Max und Pro Max wirklich?

Beide Datenblätter nennen 48 Volt und 15 Amperestunden, macht rechnerisch 720 Wattstunden. Beim Ultra Max verteilt sich diese Kapazität auf zwei kleinere, einzeln entnehmbare Akkus, beim Pro Max steckt sie in einem Block. Eine höhere Gesamtkapazität durch den zweiten Akkupack geben die Zahlen trotz der Aufteilung nicht an.

Wie weit kommt man mit dem Ultra Max oder Pro Max in der Praxis?

Laut Hersteller bis zu 120 Kilometer – das ist die höchste Reichweitenangabe der gesamten V8-Familie. Wie bei jedem Elektrofahrrad hängt der tatsächliche Wert stark von Fahrergewicht, Zuladung, Geländeprofil und Fahrstufe ab. Ein unabhängiger Reichweitentest zu genau diesen beiden Varianten liegt bislang nicht vor, nur die Herstellerangabe selbst.

Welches Gewicht bringen Ultra Max und Pro Max auf die Waage?

Der Ultra Max wiegt laut Datenblatt rund 36 Kilogramm, der Pro Max 40 Kilogramm. Auffällig ist, dass der zweite Akkupack beim Ultra Max das Gewicht nicht erhöht, sondern das Modell sogar leichter bleibt als der einfache V8 Ultra mit ebenfalls 40 Kilogramm. Eine Zuladung von 150 Kilogramm nennt nur die Ultra-Max-Angabe; für den Pro Max fehlt dieser Wert.

Sind Ultra Max und Pro Max für Lastenfahrten geeignet?

Mit der genannten Zuladung von 150 Kilogramm eignet sich zumindest der Ultra Max grundsätzlich für zusätzliches Gewicht, etwa Gepäck oder eine zweite Person. Für regelmäßige gewerbliche Lastenfahrten ersetzt das V8-Fatbike aber kein speziell dafür konstruiertes und geprüftes Lastenrad. Die Zuladungsangabe steht als einzelne Datenblattzeile, ohne erkennbare Prüfnorm im Hintergrund.

Gilt für Ultra Max und Pro Max dieselbe Rechtsunsicherheit wie für die restliche V8-Familie?

Ja. Für keine der geprüften Varianten ist eine Betriebserlaubnis, eine EU-Typgenehmigung oder ein CoC-Zertifikat erkennbar. Auch die Frage, ob der Gasgriff auf eine zulässige Anfahrhilfe bis 6 km/h begrenzt ist, bleibt für Ultra Max und Pro Max ebenso offen wie für die anderen drei Varianten. Details dazu stehen im Grundlagenartikel zur gesamten V8-Familie.

Was kosten OUXI V8 Ultra Max und Pro Max, und wo kann man sie kaufen?

Nach aktuellem Stand bewegen sich die Preise für beide Varianten laut Herstellerangabe zwischen etwa 1.400 und 1.500 Euro, abhängig von Ausstattung und Aktion. Bei roll-werk.com sind Ultra Max und Pro Max bislang nicht gelistet. Ob und in welcher technischen Ausführung sie ins Sortiment kommen, klärt sich erst mit dem Wareneingang.

Einordnung: wo die Regeln stehen

Diese Einordnung fasst zusammen, woher die Zahlen zu Ultra Max und Pro Max in diesem Beitrag stammen. Der ausführliche rechtliche Befund zur gesamten V8-Familie steht im Grundlagenartikel zur OUXI-V8-Familie.

Rechtsquellen
  • § 1 Absatz 3 StVG – Pedelec-Ausnahme vom Kraftfahrzeugbegriff, einschließlich der zulässigen Anfahrhilfe bis 6 km/h; maßgeblich für die Frage, ob der Gasgriff der V8-Familie ein Fahrzeug aus dem Pedelec-Rahmen herausführt. Amtliches Primärrecht. Geprüft am 18.09.2026. Volltext.
Datenquellen zu Ultra Max und Pro Max
  • OUXI V8 Ultra Max, Herstellerdatenblatt (Motor, Drehmoment, Akku, Höchstgeschwindigkeit, Reichweite, Gewicht, Zuladung, Ladezeit, Preis). Herstellerangabe, geprüft am 18.09.2026.
  • OUXI V8 Pro Max, Herstellerdatenblatt (Motor, Akku, Höchstgeschwindigkeit, Reichweite, Gewicht, Preis). Herstellerangabe, geprüft am 18.09.2026.
  • v8fatbike.com, Produktseite OUXI V8 Max: Beschreibung des Gasgriffs als „Throttle on demand“ sowie eigener Hinweis des Herstellers auf fehlende CoC- und ABE-Zertifikate. Herstellerangabe, geprüft am 18.09.2026.
  • Vergleichswerte zu V8 Ultra und V8 Ultra Mini (Gewicht, Reichweite) aus den jeweiligen Herstellerdatenblättern der OUXI-V8-Familie, geprüft am 18.09.2026.

TL Redaktion tuning-lizenz.de – neutrale Einordnung zu Recht, Technik und Nutzung.

Hinweis: Dieser Beitrag liefert allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr (Stand: September 2026).

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