Elektro-Wassersport · Marken-Datencheck
Aerofoils & das Audi eFoil im Datencheck — Marke, Technik, Hyperfly
Wer hinter dem Audi eFoil steckt, wie eng Audi und Aerofoils wirklich verbunden sind und was der Hyperfly kann. Hier bekommst du die Herstellerdaten neutral aufbereitet, ohne eigenen Fahrtest.
Kurz gesagt: Das Audi eFoil heißt offiziell Audi e-tron foil und wird von der deutschen Firma Aerofoils entwickelt und gebaut. Aerofoils ist ein Spin-off aus dem Jahr 2017, gegründet von einem früheren Audi-Entwickler und einem Flugzeugbau-Ingenieur. Audi hat die Marke lange gestützt, seit 2025 gehört Aerofoils mehrheitlich zur Rosen-Gruppe. Der Antrieb setzt auf einen geschützten Jet statt auf einen offenen Propeller. Zur Palette zählen drei Hardboards sowie zwei aufblasbare Modelle, darunter der Hyperfly mit abnehmbarem Lenker. Dieser Beitrag ist ein Datencheck auf Basis von Herstellerangaben, kein eigener Fahrtest. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.
Aerofoils im Überblick: Marke, Herkunft und Positionierung
Aerofoils ist ein deutscher Hersteller elektrischer Foilboards, kurz eFoils. Ein eFoil hebt bei Fahrt auf einem Tragflügel aus dem Wasser. Die Firma ging 2017 als Spin-off an den Start. Gegründet haben sie Franz Hofmann und Christian Rößler. Hofmann kommt aus der Elektrofahrzeug-Entwicklung von Audi, Rößler aus dem Flugzeugbau.
Der Ursprung liegt noch früher. Ab 2014 bauten die beiden Carbon-Finnen fürs Kitesurfen. Daraus entstand ein erster eFoil-Prototyp, laut eigener Angabe von Hand im Keller gefertigt. Aus dieser Bastelei wurde eine Marke mit klarer Premium-Ansage. Aerofoils positioniert sich über Technik, Sicherheit und Verarbeitung, nicht über den günstigsten Preis.
Wir schauen in diesem Datencheck bewusst nur auf belegbare Herstellerangaben. Ein eigener Praxistest steckt nicht dahinter. Werte zu Tempo, Fahrzeit und Gewicht stammen vom Hersteller oder aus dem Fachhandel. Wir prüfen sie auf Konsistenz und ordnen sie ein. Den größeren Kontext liefert dir der Überblick zum elektrischen Wassersport. Den Wassersport-Hub mit allen Ratgebern findest du hier.
Die Audi-eFoil-Story: wer entwickelt, wer baut, wer lizenziert
Der Name Audi eFoil sorgt oft für Verwirrung. Audi baut das Board nicht selbst. Das Produkt heißt offiziell Audi e-tron foil und stammt von Aerofoils. Audi hat die junge Marke früh gestützt und in das Team investiert. Die Autobauer brachten dabei ihre Qualitäts- und Serienstandards ein.
Belegt ist eine enge Zusammenarbeit, keine reine Namensleihe. Aerofoils gilt als Spin-off aus dem Umfeld von Audi. Der erste Prototyp wurde 2018 in Las Vegas gezeigt. Die Serienversion kam im November 2021, der Marktstart folgte 2022. Damit war das Audi e-tron foil eines der ersten eFoils mit Jet-Antrieb.
Die Rollen lassen sich sauber trennen. Aerofoils entwickelt und baut die Boards, Audi lieferte Design-Input, Kapital und Markenstärke. Der Markenname Audi steht also auf einem Produkt, das ein spezialisierter Partner fertigt. Genau diese Konstruktion solltest du kennen, bevor du von einem reinen Audi-Produkt ausgehst. Sie erklärt auch, warum Technik und Service bei Aerofoils liegen.
Eigentümerwechsel 2025: von Audi zur Rosen-Gruppe
Die Eigentümerlage hat sich zuletzt verschoben. Bis 2025 stand Audi als starker Partner hinter Aerofoils. Im Jahr 2025 wechselte die Mehrheit dann zur Rosen-Gruppe, genauer in das Umfeld von Rosenxt. Das ist ein international tätiger Industrietechnik-Konzern. Die Gründer blieben laut Angaben an Bord.
Dieser Schritt ist mehr als eine Randnotiz. Er verändert, wer langfristig Kapital und Forschung trägt. Rosenxt bringt industrielle Fertigung und Skalierung mit. Für dich als Interessent zählt vor allem eins: Die Marke bleibt bestehen, die Verantwortung für Entwicklung und Produktion wandert unter ein neues Dach. Ob die Marke den Namenszusatz Audi dauerhaft führt, ist eine offene Frage und im Datencheck nicht abschließend belegt.
Solche Wechsel sind im jungen eFoil-Markt normal. Marken werden gekauft, angebunden oder umbenannt. Für Ersatzteile und Service ist die Konzernstärke im Hintergrund eher ein Vorteil. Trotzdem lohnt der Blick auf den aktuellen Stand vor dem Kauf. Frag im Fachhandel nach, unter welcher Firmierung dein Wunschmodell heute läuft. Zum Vergleich lohnen die Fliteboard-Daten.
Die Modellpalette 2026 im Überblick
Aerofoils führt Stand 2026 fünf Grundmodelle. Drei davon sind feste Hardboards, zwei sind aufblasbare Boards. Die Hardboards heißen Adventure, Performance und Competition. Sie unterscheiden sich vor allem über das Volumen und damit über die Zielgruppe. Mehr Volumen bedeutet mehr Auftrieb und mehr Stabilität für Einsteiger.
Das Adventure ist mit 103 Litern das auftriebsstärkste Hardboard. Das Performance liegt bei 83 Litern und gilt als Allrounder. Das Competition ist mit 73 Litern das kleinste und sportlichste Brett. Es richtet sich an geübte Fahrer, die enge Manöver mögen. Alle drei teilen sich denselben Jet-Antrieb und das gleiche Sicherheitskonzept.
Dazu kommen zwei aufblasbare Modelle. Das Airfly ist ein Inflatable-eFoil mit 150 Litern Volumen. Der Hyperfly ist mit 230 Litern das größte Board der Reihe und als eFoil-Scooter ausgelegt. Beide setzen auf Dropstitch-Bauweise und lassen sich klein packen. Für Reise und Schule ist diese Bauart praktisch, wie du auch im Vergleich zum klassischen elektrischen Jetboard siehst.
Modell- und Spec-Tabelle (Herstellerangaben)
Die folgende Übersicht bündelt die zentralen Werte. Alle Angaben sind Hersteller- oder Handelsdaten mit Stand 2026. Die Höchstgeschwindigkeit hängt bei den Hardboards von Fahrergewicht und Flügel ab. Der Hyperfly wird mit bis zu 50 km/h angegeben. Die Akku-Werte beziehen sich auf die jeweils gewählte Batterie.

| Modell | Bauart & Volumen | Tempo (Herstellerangabe) | Akku / Fahrzeit | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Adventure | Hardboard, 103 L | rund 24–40 km/h | ca. 90–120 min je Akku | Einsteiger, schwerere Fahrer |
| Performance | Hardboard, 83 L | rund 24–40 km/h | ca. 90–120 min je Akku | Allrounder |
| Competition | Hardboard, 73 L | rund 24–40 km/h | ca. 90–120 min je Akku | sportliche, geübte Fahrer |
| Airfly | Inflatable eFoil, 150 L | Herstellerangabe prüfen | je nach Akku | Reise, Einsteiger |
| Hyperfly | Inflatable Scooter/eFoil, 230 L | bis 50 km/h | Light 60 min/20 km · Endurance 120 min/40 km | Einsteiger, Schulen, schwere Fahrer |
Ein Wert fehlt bewusst in der Tabelle. Eine klar ausgewiesene Nenndauerleistung des Motors in Kilowatt nennt der Hersteller öffentlich nicht durchgängig. Ohne diesen Wert lässt sich die reine Motorleistung nicht seriös vergleichen. Wir verzichten deshalb auf eine Kilowatt-Zahl und markieren sie als offen. Frag im Fachhandel nach dem konkreten Datenblatt deines Modells.
Antrieb: der geschützte Jet statt offenem Propeller
Der Antrieb ist das technische Herzstück der Marke. Aerofoils setzt auf einen Jet-Antrieb, nicht auf einen frei laufenden Propeller. Das Audi e-tron foil gilt als eines der ersten Serien-eFoils mit dieser Bauart. Beim Jet sitzt der Impeller in einem geschlossenen Gehäuse. Ein Finger oder Zeh kommt so praktisch nicht an das drehende Teil.

Das hat Folgen für das Fahrgefühl. Ein großer, offener Propeller erzeugt beim Lösen des Gases viel Wasserwiderstand. Beim schmalen Jet fällt dieser Effekt geringer aus. Das Board reagiert dadurch weicher auf Gasstöße. Wer den Unterschied zwischen den Antriebsarten vertiefen will, findet ihn im Ratgeber zu Propeller oder Jet beim eFoil.
Der Jet bringt aber auch physikalische Grenzen mit. Ein gekapselter Antrieb kann Wirkungsgrad kosten, weil Wasser durch einen engen Kanal muss. Aerofoils stellt dafür die Sicherheit und das ruhige Fahrverhalten in den Vordergrund. Ob dir der Jet oder ein Propeller besser passt, hängt vom Fahrstil ab. Diese Abwägung ist eine Einordnung, kein Testergebnis.
Leistung, Geschwindigkeit und Akku richtig lesen
Bei eFoils musst du zwei Dinge sauber trennen. Die Geschwindigkeit ist nicht dasselbe wie die Motorleistung. Und die Akku-Kapazität ist nicht dasselbe wie die Fahrzeit. Ein unabhängiger Test nennt für die Hardboards eine Spanne von rund 24 bis 40 km/h. Der Hyperfly wird vom Hersteller mit bis zu 50 km/h angegeben.
Die Fahrzeit hängt stark vom gewählten Akku ab. Beim Hyperfly bietet Aerofoils zwei Batterien an. Der leichte Light-Akku wiegt 8,8 kg und bringt bis zu 60 Minuten oder 20 km. Der Endurance-Akku wiegt 13,0 kg und schafft bis zu 2 Stunden oder 40 km. Die Kapazitäten liegen bei 1,13 kWh und 2,12 kWh.
Diese Werte gelten unter günstigen Bedingungen. Zuladung, Wellen, Wind und Fahrstil ziehen an der realen Reichweite. Auch kaltes Wasser senkt die nutzbare Kapazität. Plane deshalb immer einen Puffer unter dem Katalogwert ein. Wie du Akkus richtig lädst und lagerst, zeigt der Beitrag zu eFoil-Akku laden und lagern.
Der Hyperfly im Detail: Hyperbar und aufblasbare Bauweise
Der Hyperfly ist das jüngste und größte Modell der Reihe. Mit 230 Litern Volumen bietet er sehr viel Auftrieb. Das Board selbst wiegt rund 20,8 kg, das komplette Set etwa 40 kg. Aufgeblasen misst es 215 x 92 x 15 cm. Zusammengelegt passt es in eine Reisetasche von 135 x 75 x 35 cm.

Das Besondere ist der Hyperbar. Das ist ein abnehmbarer Lenker mit integrierter Fernbedienung. Damit fährst du den Hyperfly zuerst wie einen stehenden Wasser-Scooter. Nimmst du den Lenker ab und koppelst die klassische Funk-Fernbedienung, wird daraus ein normales eFoil. Diese Doppelrolle macht ihn besonders für den Einstieg interessant.
Die Bauweise setzt auf Dropstitch-Technik mit verstärkten Materialien. Das Board trägt laut Hersteller bis zu 120 kg Fahrergewicht und ist CE-zertifiziert. Aerofoils bewirbt den Hyperfly als sein einsteigerfreundlichstes Inflatable. Für Schulen, schwerere Fahrer und Reisende ist diese Kombination praktisch. Eine optionale Anti-Breach-Funktion soll unerwartetes Ausbrechen des Flügels abmildern.
Airfly und die Inflatable-Linie
Neben dem Hyperfly gibt es das Airfly. Es ist ein aufblasbares eFoil mit 150 Litern Volumen. Damit liegt es zwischen den Hardboards und dem großen Hyperfly. Die Inflatable-Bauweise erlaubt kleines Packmaß und einfachen Transport. Für Reise und Lagerung ist das ein handfester Vorteil.
Aufblasbare eFoils haben eigene Stärken und Grenzen. Sie sind leichter zu transportieren und verzeihen Stöße besser. Ein festes Carbon-Board fährt dafür oft direkter und steifer. Welche Bauart besser passt, hängt von deinem Einsatz ab. Den grundsätzlichen Vergleich vertieft der Ratgeber zu Hardboard oder Inflatable.
Die genauen Tempo- und Akku-Werte des Airfly solltest du direkt beim Anbieter erfragen. Sie sind öffentlich nicht so klar dokumentiert wie beim Hyperfly. Deshalb steht in unserer Tabelle an dieser Stelle ein Hinweis zur Prüfung. Wir tragen hier keine geschätzten Zahlen ein. Nur belegte Werte gehören in einen sauberen Datencheck.
Sicherheitskonzept: GPS, Gyro und Motor-Sperre
Sicherheit ist das zentrale Verkaufsargument der Marke. Aerofoils bewirbt das Audi e-tron foil als besonders sicheres eFoil. Diese Formulierung ist eine Herstelleraussage, kein neutrales Testurteil. Trotzdem stecken belegte Funktionen dahinter. Der geschützte Jet-Antrieb ist die auffälligste davon.
Dazu kommen elektronische Helfer. Das Board nutzt laut Hersteller GPS und eine Gyro-Stabilisierung. Fällt der Fahrer, löst das System eine automatische Abschaltung aus. Der Motor sperrt außerdem beim Start und nach einem Sturz. Erst über die Fernbedienung wird er wieder freigegeben.
Diese Kette soll das größte eFoil-Risiko entschärfen. Ein Board, das ohne Fahrer weiterfährt, ist gefährlich. Die automatische Sperre begegnet genau diesem Szenario. Solche Systeme ersetzen aber keine Vorsicht und keine Schutzausrüstung. Helm, Prallschutz und Abstand zu anderen bleiben Pflicht, egal wie clever die Elektronik ist.
Design und Verarbeitung: entwickelt in Bayern
Das Design folgt einer klaren, technischen Linie. Die Verbindung zu Audi prägt die Optik und den Premium-Anspruch. Laut Hersteller werden die Boards in Bayern entworfen und montiert. Komponenten kommen aus einem globalen Zuliefernetz. Diese Aufteilung ist bei technischen Produkten üblich.
Ein sichtbares Merkmal ist die Fernbedienung. Sie kommt mit einem großen Farbdisplay und vielen Fahrdaten. Der Carbon-Mast der Hardboards misst rund 80 cm wirksame Länge. Das ist im Vergleichsfeld ein eher langer Mast. Wie Mast und Flügel zusammenspielen, erklärt der Beitrag zu eFoil-Mast und Flügel.
Die Verarbeitung ordnet Aerofoils bewusst im oberen Segment ein. Carbon, gekapselter Antrieb und eine aufwendige Elektronik kosten Aufwand. Das schlägt sich in Anspruch und Materialwahl nieder. Ob die Verarbeitung im Alltag hält, lässt sich nur im echten Betrieb prüfen. Unser Datencheck bewertet hier die Angaben, nicht die Langzeitqualität.
Verfügbarkeit und Service in Deutschland
Für den deutschen Markt ist die Lage vergleichsweise komfortabel. Aerofoils ist ein deutscher Hersteller mit Sitz in Bayern. Kurze Wege bei Service und Ersatzteilen sind damit wahrscheinlicher als bei reinen Importmarken. Der Vertrieb läuft über die eigene Seite und über spezialisierte Fachhändler. Auch größere eFoil-Shops führen die Modelle.
Trotzdem gilt beim Service Vorsicht vor pauschalen Versprechen. Verfügbarkeit von Ersatzteilen kann sich je nach Modelljahr unterscheiden. Der Eigentümerwechsel zur Rosen-Gruppe kann Strukturen verändern. Frag deshalb vor dem Kauf konkret nach Garantie und Ersatzteilversorgung. Lass dir den Service-Weg für dein Modell schriftlich bestätigen.
Preise nennen wir in diesem Datencheck bewusst nicht. Sie ändern sich je nach Modell, Akku und Ausstattung. Den aktuellen Stand prüfst du im Fachhandel. So bleibst du unabhängig von veralteten Zahlen. Für die Kaufentscheidung hilft dir die Kaufberatung zum eFoil mit einer klaren Checkliste.
Einordnung im Datencheck: unser Bewertungsraster
Für die Einordnung nutzen wir ein einfaches, transparentes Raster. Wir bewerten fünf Felder auf Basis der Herstellerdaten. Das sind Sicherheitskonzept, Antrieb, Modellauswahl, Verarbeitung und Service in Deutschland. Es geht um die Datenlage, nicht um ein Fahrurteil. Der Datenstand ist August 2026.
Beim Sicherheitskonzept steht Aerofoils stark da. Geschützter Jet, Motor-Sperre und Sturz-Abschaltung sind belegte Funktionen. Auch die Modellauswahl überzeugt, weil Hardboards und Inflatables abgedeckt sind. Der Antrieb ist eigenständig, bringt aber die bekannten Jet-Grenzen mit. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, ist im Datencheck aber nur über Angaben belegbar.
Zwei Punkte bleiben offen. Erstens fehlt eine klar ausgewiesene Nenndauerleistung in Kilowatt. Zweitens ist die künftige Firmierung rund um den Audi-Namen nicht abschließend geklärt. Beides ziehen wir in der Bewertung nicht als Fehler, sondern als offene Prüfpunkte. Ein seriöser Datencheck markiert Lücken, statt sie zu füllen. So bekommst du eine ehrliche Grundlage.
Für wen sich ein Aerofoils-eFoil eignet
Ein Aerofoils-eFoil passt zu mehreren Fahrertypen. Einsteiger profitieren vom sicheren Jet und der Sturz-Abschaltung. Wer viel reist, greift eher zu Airfly oder Hyperfly mit kleinem Packmaß. Sportliche Fahrer bevorzugen das kleine Competition mit 73 Litern. Schwere Fahrer und Schulen finden im Hyperfly viel Auftrieb. Den direkten Markenvergleich der eFoils gibt es separat.
Weniger passend ist die Marke für reine Schnäppchenjäger. Aerofoils spielt im Premium-Bereich, nicht im Budget-Segment. Auch wer maximale Endgeschwindigkeit sucht, sollte die Jet-Grenzen kennen. Ein offener Propeller kann in Spitzen anders liegen. Diese Abwägung ist eine Einordnung, kein Ranking gegen andere Marken. Ähnlich premium liegt Lift mit dem LIFT5-Programm.
Wichtig ist die ehrliche Selbsteinschätzung. Kläre Gewicht, Erfahrung und Einsatzort vor dem Kauf. Ein großes Inflatable verzeiht Fehler eher als ein kleines Race-Board. Plane auch den Akku passend zur geplanten Fahrzeit. Wer diese Punkte klärt, kauft selten das falsche Board.
Recht und Nutzung: kurzer Klartext
eFoils bewegen sich rechtlich in einem eigenen Rahmen. Wo du fahren darfst, hängt vom Gewässer und von örtlichen Regeln ab. Auf vielen Binnengewässern gelten Verbote oder Genehmigungspflichten. Kläre das immer vorab mit der zuständigen Stelle. Nutze das Board nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist.
Für Tuning und Veränderungen gilt eine klare Linie. Eigene Fahrzeuge veränderst du nur auf Privatgelände, Testflächen und in nicht öffentlichen Bereichen. Eine höhere Geschwindigkeit kann Zulassung, Versicherung und Sicherheit betreffen. Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung. Die verbindlichen Regeln liegen bei den Behörden und Gewässerträgern.
Auch die eigene Sicherheit gehört in diesen Abschnitt. Trage passende Schutzausrüstung und halte Abstand zu Schwimmern. Prüfe Wetter, Wellen und Akku-Stand vor jeder Ausfahrt. So bleibt der Spaß auf dem Wasser kontrollierbar. Details zur Rechtslage findest du im Beitrag, ob ein eFoil in Deutschland erlaubt ist.
Was ist das Audi eFoil?
Das Audi eFoil heißt offiziell Audi e-tron foil. Es ist ein elektrisches Foilboard, das vom deutschen Hersteller Aerofoils entwickelt und gebaut wird. Audi hat die Marke gestützt und das Team unterstützt, baut das Board aber nicht selbst. Es zählt zu den ersten Serien-eFoils mit Jet-Antrieb.
Wer baut das Audi e-tron foil wirklich?
Gebaut und entwickelt wird es von Aerofoils, einem Spin-off aus dem Jahr 2017. Gegründet haben die Firma ein früherer Audi-Entwickler und ein Flugzeugbau-Ingenieur. Audi lieferte Design-Input, Kapital und Markenstärke. Seit 2025 gehört Aerofoils mehrheitlich zur Rosen-Gruppe.
Gehört Aerofoils noch zu Audi?
Nicht mehr mehrheitlich. Bis 2025 war Audi ein starker Partner. Im Jahr 2025 wechselte die Mehrheit zur Rosen-Gruppe aus dem Umfeld von Rosenxt. Die Gründer blieben laut Angaben an Bord. Ob der Namenszusatz Audi dauerhaft bleibt, ist offen und nicht abschließend belegt.
Wie schnell fährt das Aerofoils eFoil?
Das hängt vom Modell ab. Ein unabhängiger Test nennt für die Hardboards eine Spanne von rund 24 bis 40 km/h. Der aufblasbare Hyperfly wird vom Hersteller mit bis zu 50 km/h angegeben. Das reale Tempo hängt von Fahrergewicht, Flügel und Bedingungen ab.
Was kann der Hyperfly von Aerofoils?
Der Hyperfly ist ein aufblasbares eFoil mit 230 Litern Volumen. Er hat einen abnehmbaren Lenker namens Hyperbar mit integrierter Fernbedienung. Damit fährst du ihn als Wasser-Scooter oder als klassisches eFoil. Er trägt bis zu 120 kg und ist auf Einsteiger und Schulen ausgelegt.
Welchen Akku und welche Reichweite hat der Hyperfly?
Aerofoils bietet zwei Batterien an. Der Light-Akku wiegt 8,8 kg und bringt bis zu 60 Minuten oder 20 km bei 1,13 kWh. Der Endurance-Akku wiegt 13,0 kg und schafft bis zu 2 Stunden oder 40 km bei 2,12 kWh. Die Werte gelten unter günstigen Bedingungen.
Warum nutzt Aerofoils einen Jet statt Propeller?
Der Jet-Antrieb sitzt in einem geschlossenen Gehäuse. Ein Finger oder Zeh kommt so kaum an den Impeller. Das erhöht die Sicherheit deutlich. Zudem reagiert das Board weicher auf Gasstöße, weil ein offener Propeller mehr Wasserwiderstand erzeugt. Der Jet kann aber Wirkungsgrad kosten.
Wie viel Leistung hat der Motor des Audi eFoil?
Eine klar ausgewiesene Nenndauerleistung in Kilowatt nennt der Hersteller öffentlich nicht durchgängig. Deshalb tragen wir in diesem Datencheck keine feste Kilowatt-Zahl ein. Für einen seriösen Vergleich braucht es das konkrete Datenblatt. Frag den Wert im Fachhandel für dein Modell nach.
Ist ein Aerofoils eFoil für Einsteiger geeignet?
Ja, gerade die großvolumigen Modelle passen für den Einstieg. Der geschützte Jet, die Sturz-Abschaltung und die Motor-Sperre erhöhen die Sicherheit. Der Hyperfly mit Lenker senkt die Einstiegshürde zusätzlich. Übung, Schutzausrüstung und ein erlaubtes Gewässer bleiben trotzdem Pflicht.
Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Datencheck auf Basis von Hersteller- und Handelsangaben mit Stand August 2026, kein eigener Fahrtest und keine Rechtsberatung. Technische Werte, Modellstand und die aktuelle Firmierung prüfst du vor dem Kauf beim Hersteller und im Fachhandel. eFoils darfst du nur auf ausdrücklich erlaubten Gewässern nutzen. Veränderungen an eigenen Fahrzeugen sind ausschließlich auf Privatgelände, Testflächen und in nicht öffentlichen Bereichen zulässig. Trage passende Schutzausrüstung und halte Abstand zu anderen Wassersportlern.
