Trinity Jupiter GT Elektroroller mit Straßenzulassung in Seitenansicht

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Trinity Jupiter GT, Saturn GT und Uranus — die deutsche E-Roller-Marke im Deep-Dive

Wer steckt hinter Trinity, wie schnell fahren die Modelle wirklich und welcher Führerschein zählt? Hier bekommst du die Herstellerclaims sauber eingeordnet.

⏱ 12 Min. Lesezeit · Stand: August 2026

Kurz gesagt: Trinity ist eine deutsche E-Roller-Marke aus Meinersen bei Braunschweig. Der Trinity Jupiter GT fährt laut Hersteller bis 125 km/h und wird mit 7 kW Nenndauerleistung und 17 kW Spitzenleistung angegeben. Für den Führerschein zählt allein die Nenndauerleistung, nicht der Peak. Reichweiten wie 300 km sind Herstellerangaben aus dem Prüfstand, keine garantierten Alltagswerte. Darüber, darunter und daneben stehen Saturn GT als schnellerer Großroller und Uranus als kompakter Roller mit Wechselakku. Diese Seite ordnet die Marke im Ressort rund um E-Moto und leichte Elektrofahrzeuge ein.

Wer ist Trinity — deutsche Marke, Herkunft und Vertriebsweg

Trinity ist keine anonyme Importmarke, sondern ein deutsches Unternehmen. Hinter den Rollern steht die Trinity Electric Vehicles GmbH mit Sitz im Felde 6 in 38536 Meinersen. Der Ort liegt bei Braunschweig in Niedersachsen. Im Handelsregister ist die Firma unter HRB 203577 beim Amtsgericht Hildesheim eingetragen.

Die Marke ist seit 2013 aktiv und hat sich auf Elektroroller spezialisiert. Der Vertrieb läuft überwiegend direkt über den Hersteller-Shop. Das heißt: Du kaufst oft nicht im klassischen Fachhandel, sondern bestellst beim Anbieter selbst. Reseller und Fachhändler ergänzen diesen Weg, sind aber nicht der Regelfall.

Für dich als Käufer hat das zwei Seiten. Der Direktvertrieb hält die Struktur schlank und die Marke nah am Kunden. Dafür fehlt oft das dichte Werkstattnetz großer Roller-Hersteller. Prüfe deshalb vor dem Kauf, wie Service, Ersatzteile und Garantie in deiner Region geregelt sind.

Die Modellpalette 2026 im Überblick

Trinity fährt 2026 mit drei Baureihen, die sich klar nach Tempo und Größe sortieren. Ganz oben steht der Jupiter GT als großer Tourenroller mit hoher Reichweite. Der Saturn GT setzt darüber an, mit mehr Leistung und höherem Topspeed. Der Uranus ist der kompakte Stadtroller mit dem Wechselakku-Konzept.

Trinity Modellpalette: Jupiter GT, Saturn GT und Uranus im Vergleich
Trinity Modellpalette: Jupiter GT, Saturn GT und Uranus im Vergleich

Die folgende Tabelle bündelt die zentralen Herstellerangaben. Alle Werte sind Angaben von Trinity oder aus der Fachpresse, kein eigener Messwert. Peak- und Nenndauerleistung stehen bewusst getrennt, weil sie unterschiedliche Dinge beschreiben. Reichweiten sind durchweg Herstellerclaims aus dem Prüfstand.

Modell Nenndauer / Peak Vmax (Claim) Akku Reichweite (Claim) Klasse
Jupiter GT 300 7 kW / 17 kW 120–125 km/h 72 V, 156 Ah (~11,2 kWh) bis 300 km L3e, A1-tauglich
Jupiter GT 200 7 kW / 17 kW 120–125 km/h 72 V, 117 Ah bis 200 km L3e, A1-tauglich
Saturn GT 300 11 kW / 22 kW bis 140 km/h ~13,3 kWh NMC bis ~310 km L3e, A1-Obergrenze
Uranus R 3 kW / 6 kW bis 80 km/h 1–2 entnehmbare Akkus ~50 km (1) / ~100 km (2) L3e
Uranus RS ~7 kW / 11 kW bis 110 km/h 2× 72 V / 32 Ah entnehmbar ~100 km real L3e, A1/B196

Die Tabelle zeigt das Muster gut. Jupiter und Saturn sind die großen Touren-Maschinen, der Uranus ist der wendige Stadt-Roller. Beim Uranus RS trennt Trinity im Datenblatt sauber zwischen beiden Werten. Der Hersteller weist eine Nenndauerleistung von rund 7 kW aus, die Spitzenleistung liegt bei 11 kW. Für die Führerscheinfrage zählt allein die Nenndauerleistung, und die liegt hier klar unter der A1-Grenze.

Trinity Jupiter GT: Technik, Leistung und die 300-km-Frage

Der Jupiter GT ist das Aushängeschild der Marke. Trinity gibt ihn mit 7 kW Nenndauerleistung und 17 kW Spitzenleistung an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 120 km/h in der Basis. Mit einer sogenannten P-Line sind bis zu 125 km/h angegeben, ebenfalls als Herstellerclaim.

Beim Akku setzt Trinity auf ein 72-Volt-Lithium-System. Der Jupiter GT 300 fährt mit 156 Ah, das entspricht rund 11,2 kWh. Der Jupiter GT 200 kommt mit kleinerer Kapazität von 117 Ah. Aus diesen Zahlen leiten sich die beworbenen Reichweiten ab.

Genau hier lohnt der kühle Blick. Die 300 km sind eine Herstellerangabe aus dem Prüfstand, kein garantierter Alltagswert. Auf der Landstraße, bei Tempo, Kälte und Zuladung, fällt die reale Reichweite spürbar niedriger aus. Die Zahl beschreibt das Beste, was das System unter günstigen Bedingungen leisten kann. Sie ist ein Orientierungspunkt, keine Zusage.

Trinity Saturn GT: der schnellere Großroller

Der Saturn GT ist der schnellere und stärkere Bruder des Jupiter. Trinity nennt für den Saturn GT 300 eine Nenndauerleistung von 11 kW. Die Spitzenleistung liegt bei 22 kW. Damit sind laut Hersteller bis zu 140 km/h möglich.

Beim Akku setzt der Saturn auf NMC-Zellen mit rund 13,3 kWh Kapazität. Die beworbene Reichweite reicht bis etwa 310 km. Auch das ist ein Herstellerclaim und kein Alltagsversprechen. Das genaue Serien-Datenblatt solltest du vor einer Kaufentscheidung beim Hersteller abgleichen.

Für die Einordnung ist die 11-kW-Nenndauerleistung der entscheidende Punkt. Sie liegt genau an der oberen Grenze der Führerscheinklasse A1. Für A1 zählt zusätzlich das Leistungsgewicht, das höchstens 0,1 kW pro Kilogramm betragen darf. Trinity gibt den Saturn GT 300 mit rund 221 Kilogramm an, das macht bei 11 kW etwa 0,05 kW pro Kilogramm. Damit bleibt der Saturn bei beiden A1-Kriterien im Rahmen, an der Leistungsgrenze und klar unter dem Gewichtslimit.

Trinity Uranus R und RS: kompakt mit Wechselakku

Der Uranus ist der kompakte Stadtroller im Trinity-Programm. Er setzt auf entnehmbare Akkus statt auf einen fest verbauten Block. Damit trifft er ein anderes Bedürfnis als die großen Tourer. Statt maximaler Reichweite steht hier die einfache Handhabung im Vordergrund. Im kompakten Stadtsegment lohnt daneben ein Blick auf den wendigen Segway E300SE.

Der Uranus R fährt laut Hersteller bis 80 km/h. Trinity nennt hier 3 kW Nenndauerleistung und 6 kW Spitzenleistung. Mit einem Akku sind rund 50 km Reichweite genannt, mit zwei Akkus etwa 100 km. Der Uranus RS legt eine Schippe drauf. Er kommt auf 11 kW Spitzenleistung und fährt bis zu 110 km/h.

Der RS nutzt zwei entnehmbare Akkus mit je 72 Volt und 32 Ah. Die reale Reichweite gibt Trinity mit rund 100 km an. Für dieses Modell nennt der Hersteller A1, A2 und B196 als nutzbare Fahrerlaubnis. Die Nenndauerleistung weist Trinity im Datenblatt mit rund 7 kW aus, klar unter der 11-kW-Grenze der Klasse A1. Der oft zitierte 11-kW-Wert ist die Spitzenleistung, nicht die Dauerleistung.

Peak gegen Nenndauerleistung — warum die Datenblatt-Zahl entscheidet

Kein Wert wird bei E-Rollern so oft verwechselt wie die Leistung. Hersteller werben gern mit der großen Zahl, dem Peak. Der Peak ist die kurzzeitige Spitzenleistung beim Beschleunigen. Beim Jupiter GT sind das 17 kW, beim Saturn GT sogar 22 kW. Diese Leistung liegt aber nur für Sekunden an.

Peak- gegenüber Nenndauerleistung am Beispiel Trinity Jupiter GT
Peak- gegenüber Nenndauerleistung am Beispiel Trinity Jupiter GT

Die Nenndauerleistung ist die kleinere, ehrlichere Zahl. Sie beschreibt, was der Motor dauerhaft ohne Überhitzen leisten kann. Beim Jupiter GT sind das 7 kW, beim Saturn GT 11 kW. Genau dieser Wert steht im Fahrzeugschein und zählt für die Fahrzeugklasse. Der Peak spielt für die rechtliche Einordnung keine Rolle.

Für dich heißt das: Lass dich von der Peak-Zahl nicht in die falsche Klasse locken. Ein Roller mit 17 kW Peak ist trotzdem ein 7-kW-Fahrzeug im Sinne des Führerscheins. Wie diese beiden Werte technisch zusammenhängen, erklärt der Ratgeber zu Nenndauer- und Spitzenleistung bei E-Motorrädern im Detail. Wer beide Begriffe trennt, liest jedes Datenblatt richtig.

Fahrzeugklasse und Führerschein bei Trinity

Trinity-Roller mit mindestens 45 km/h sind Kraftfahrzeuge der EU-Klasse L3e nach Verordnung 168/2013. Die passende Führerscheinklasse hängt allein an der Nenndauerleistung. Sie hängt nicht am Peak und auch nicht am Topspeed allein. Diese Trennung ist der Kern jeder korrekten Einordnung.

Für die Klasse A1 gelten zwei Bedingungen zusammen. Die Nenndauerleistung darf höchstens 11 kW betragen. Zusätzlich darf das Leistungsgewicht 0,1 kW pro Kilogramm nicht überschreiten, geregelt in Paragraf 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung. Der Jupiter GT liegt mit 7 kW klar darunter. Der Saturn GT sitzt mit 11 kW genau an der oberen A1-Grenze; bei rund 221 Kilogramm bleibt sein Leistungsgewicht mit etwa 0,05 kW pro Kilogramm aber klar unter dem Limit.

Mit dem Eintrag B196 dürfen Inhaber der Klasse B im Inland A1-Fahrzeuge fahren. Die volle A1-Prüfung entfällt dabei, eine Schulung ist aber nötig. Welche Klasse für welches Modell gilt, klärt der Ratgeber zum Führerschein für E-Motorräder und schnelle E-Roller. Das hier ist eine redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung.

Reichweite, Akku und Laden ehrlich eingeordnet

Reichweite ist bei E-Rollern das umkämpfteste Marketing-Feld. Trinity nennt für den Jupiter GT 300 bis zu 300 km. Diese Zahl gilt unter Prüfstandsbedingungen, also bei moderatem Tempo und guten Temperaturen. Im echten Alltag mit Autobahntempo und Zuladung liegt der Wert deutlich darunter.

Der Grund ist einfach: Luftwiderstand und Rekuperationsverluste steigen mit dem Tempo stark an. Wer viel schnell fährt, verbraucht überproportional mehr Strom. Kälte drückt die nutzbare Kapazität zusätzlich, teils spürbar unter dem Gefrierpunkt. Rechne im Winter mit einem klaren Abschlag gegenüber dem Sommerwert.

Beim Laden nennt Trinity für den Jupiter GT eine Dauer von rund 5 bis 9 Stunden. Der genaue Wert hängt von Ladegerät und Akkugröße ab. Das ist typisch für Roller mit fest verbautem Lithium-Akku dieser Klasse. Plane den Ladevorgang also über Nacht ein, nicht als kurze Pause zwischendurch.

Wechselakku-Konzept und Alltag

Der große Unterschied im Programm ist die Akku-Bauweise. Jupiter und Saturn tragen ihre Energie fest im Rahmen. Der Uranus dagegen setzt auf entnehmbare Akkus. Du ziehst den Akku heraus und lädst ihn dort, wo eine Steckdose ist. Das entkoppelt das Laden vom Stellplatz.

Wechselakku-Konzept des Trinity Uranus mit zwei entnehmbaren Akkus
Wechselakku-Konzept des Trinity Uranus mit zwei entnehmbaren Akkus

Für Stadtbewohner ohne Garage ist das ein echter Vorteil. Wer im dritten Stock wohnt, trägt den Akku mit hoch statt ein Kabel aus dem Fenster zu hängen. Beim Uranus RS stecken zwei Akkus mit je 72 Volt und 32 Ah im Fahrzeug. Zwei Akkus bedeuten mehr Reichweite und die Option, unterwegs zu tauschen.

Ganz ohne Nachteil ist das Konzept nicht. Entnehmbare Akkus wiegen einzeln mehrere Kilogramm und wollen getragen werden. Auch die maximale Reichweite bleibt hinter den großen Tourern zurück. Für den Stadtverkehr ist das meist kein Problem. Für lange Überlandfahrten sind Jupiter und Saturn die passendere Wahl.

Marktstatus: bestellbar, Vormerkung oder lieferbar?

Beim Marktstatus lohnt sich Genauigkeit, damit keine falsche Erwartung entsteht. Die neue Generation des Jupiter GT ist für 2026 als Vorbestellung angelegt. Trinity hat dafür eine Frühbucher-Phase kommuniziert. Diese Aktion lief mit einem Zeitfenster bis in den Februar 2026 hinein.

Vorbestellung heißt: Du merkst dich vor oder reservierst, statt sofort ein lieferbares Fahrzeug abzuholen. Der genaue Auslieferungszeitpunkt hängt vom jeweiligen Modell und Produktionsstand ab. Prüfe deshalb den aktuellen Verfügbarkeitsstatus immer direkt beim Hersteller. Ein hier genannter Stand kann bis zu deinem Besuch schon überholt sein.

Preise nennen wir bewusst nicht, denn sie ändern sich und hängen von Aktionen ab. Den aktuellen Preis prüfst du im Hersteller-Shop oder beim Fachhändler. Wichtig ist nur die ehrliche Linie: Vormerkung ist keine sofortige Lieferzusage. Wer heute bestellt, sollte den kommunizierten Liefertermin schriftlich bestätigt bekommen.

Trinity im Vergleich zum restlichen Maxi-Roller-Angebot

Trinity ist nicht allein im Feld der schnellen E-Roller. Rund um die Marke tummeln sich weitere Anbieter mit 125-km/h-Maschinen und A1-Fahrzeugen. Ein direkter Rivale ist etwa ZEEHO mit seinen sportlichen A1-Rollern. Was Trinity abhebt, ist die Kombination aus deutscher Herkunft, hoher beworbener Reichweite und Direktvertrieb. Ob das für dich passt, zeigt erst der direkte Abgleich mehrerer Marken.

Genau diesen markenübergreifenden Abgleich liefert dir der große Maxi-Roller-Vergleich. Dort stellst du Trinity direkt gegen andere schnelle E-Roller. Diese Seite hier bleibt bewusst beim Marken-Deep-Dive. Sie erklärt Trinity im Detail, ohne die Vergleichstabelle anderer Marken zu duplizieren.

Für die Kaufentscheidung ist beides sinnvoll. Erst verstehst du die Marke selbst, also Technik, Reichweite und Klasse. Dann stellst du sie neben die Alternativen und wägst Preis, Service und Verfügbarkeit ab. Ein naheliegender Quervergleich ist der NIU NQiX aus dem etablierten Roller-Lager. Wer nur eine Marke kennt, kauft leicht am Bedarf vorbei.

Kaufkriterien und häufige Irrtümer

Vor dem Kauf lohnt eine kurze, ehrliche Prüfung der wichtigsten Punkte. Beginne bei der Nenndauerleistung, nicht beim Peak. Sie entscheidet über deine Führerscheinklasse und ist die einzige rechtlich relevante Leistungszahl. Ein Blick ins Datenblatt spart hier später Ärger.

Danach kommt die Reichweite mit realistischem Abschlag. Rechne die Herstellerangabe nie eins zu eins, sondern kalkuliere Tempo, Kälte und Zuladung ein. Prüfe außerdem die Akku-Bauweise: fest verbaut bei Jupiter und Saturn, entnehmbar beim Uranus. Kläre zuletzt Verfügbarkeit, Liefertermin und Service in deiner Region.

Der häufigste Irrtum ist die Peak-Falle. Viele lesen 17 oder 22 kW und denken an eine höhere Fahrzeugklasse. Ein zweiter Irrtum ist die Reichweite als feste Zusage statt als Prüfstandswert. Ein dritter ist die Annahme, ein vorbestellbares Modell sei sofort lieferbar. Wer diese drei Punkte kennt, entscheidet ruhiger und kauft passender.

Leitplanke zur Nutzung: Fahre ein nicht straßenzugelassenes oder verändertes Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Privatgelände ist nur dann nichtöffentlich, wenn es der Allgemeinheit tatsächlich nicht zugänglich ist. Wer ein Trinity-Fahrzeug technisch verändert oder ungenehmigt betreibt, riskiert je nach Fall das Erlöschen der Betriebserlaubnis nach Paragraf 19 Absatz 2 StVZO sowie Folgen für den Versicherungsschutz. Der Serienzustand mit gültiger Zulassung bleibt davon unberührt.

Ist Trinity eine deutsche Marke?

Ja. Hinter den Rollern steht die Trinity Electric Vehicles GmbH aus Meinersen bei Braunschweig. Die Firma ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim eingetragen und seit 2013 aktiv. Der Vertrieb läuft überwiegend direkt über den Hersteller-Shop.

Wie schnell fährt der Trinity Jupiter GT?

Laut Hersteller fährt der Jupiter GT bis zu 120 km/h in der Basis. Mit der sogenannten P-Line sind bis zu 125 km/h angegeben. Beide Werte sind Herstellerclaims. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von Zuladung, Strecke und Akkustand ab.

Welchen Führerschein braucht man für den Jupiter GT?

Der Jupiter GT liegt mit 7 kW Nenndauerleistung unter der A1-Grenze von 11 kW. Damit ist er grundsätzlich A1-tauglich, sofern auch das Leistungsgewicht passt. Mit dem Eintrag B196 dürfen Inhaber der Klasse B ihn im Inland fahren. Das ist eine redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung.

Stimmen die 300 km Reichweite beim Jupiter GT?

Die 300 km sind eine Herstellerangabe aus dem Prüfstand, kein garantierter Alltagswert. Sie gelten bei moderatem Tempo und guten Bedingungen. Bei hohem Tempo, Kälte und Zuladung liegt die reale Reichweite spürbar niedriger. Rechne die Zahl also als Bestwert, nicht als Zusage.

Was ist der Unterschied zwischen Jupiter GT und Saturn GT?

Der Saturn GT ist stärker und schneller. Er hat 11 kW Nenndauerleistung und 22 kW Peak, der Jupiter GT hat 7 kW und 17 kW. Der Saturn fährt bis 140 km/h, der Jupiter bis 125 km/h. Der Saturn sitzt damit an der oberen A1-Grenze, der Jupiter klar darunter.

Hat Trinity einen Wechselakku?

Ja, aber nur beim Uranus. Der Uranus R und RS nutzen entnehmbare Akkus, die du außerhalb des Fahrzeugs laden kannst. Der Uranus RS trägt zwei Akkus mit je 72 Volt und 32 Ah. Jupiter GT und Saturn GT haben dagegen fest verbaute Akkus.

Was bedeutet 7 kW Nenndauer und 17 kW Peak?

Die Nenndauerleistung ist das, was der Motor dauerhaft leisten kann, hier 7 kW. Der Peak ist die kurzzeitige Spitzenleistung beim Beschleunigen, hier 17 kW. Für die Fahrzeugklasse und den Führerschein zählt allein die Nenndauerleistung. Der Peak spielt rechtlich keine Rolle.

Ist der Trinity Uranus schon lieferbar?

Der Verfügbarkeitsstatus wechselt je nach Modell und Produktionsstand. Teile der Palette laufen 2026 als Vorbestellung, nicht als sofort lieferbare Ware. Prüfe den aktuellen Stand deshalb immer direkt beim Hersteller. Eine Vormerkung ist keine sofortige Lieferzusage.

Wo kann man einen Trinity kaufen?

Der Vertrieb läuft überwiegend direkt über den Hersteller-Shop von Trinity. Ergänzend gibt es einzelne Reseller und Fachhändler. Preise nennen wir bewusst nicht, sie ändern sich und hängen von Aktionen ab. Den aktuellen Preis und Liefertermin prüfst du direkt beim Hersteller oder Fachhandel.

Hinweis: Dieser Beitrag liefert eine redaktionelle Einordnung zur Marke Trinity und ihren Modellen, keine Rechtsberatung. Alle Leistungs- und Reichweitenwerte sind Herstellerangaben und vor dem Kauf an der Original-Produktseite zu prüfen. Verfügbarkeit, Liefertermin und Preise klärst du direkt beim Hersteller oder Fachhändler. Fahre nur mit gültiger Zulassung und passender Fahrerlaubnis im öffentlichen Verkehrsraum.

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