Elektro-Wassersport · Modell-Datencheck
Seabob F5, F5 S und F9 — die Modelle im Datencheck
Der Seabob F9 ist die leichte Top-Reihe, der F5 der Einstieg. Hier bekommst du Speed über und unter Wasser, Schub, Gewicht und Akku als reine Herstellerdaten — sauber getrennt und ohne Verkaufsdruck.
Kurz gesagt: Die Marke Seabob kommt von der CAYAGO AG und teilt sich in die F5-Reihe und die neuere F9-Reihe. Der F5 ist der Einstieg mit 14 km/h über Wasser, der F5 S und F5 SR legen bei Schub und Tempo nach. Der Seabob F9 ist die leichte Spitze der Reihe und wiegt deutlich weniger als jeder F5. Alle Zahlen hier sind Herstellerangaben, teils über Fachhändler belegt. Speed über und unter Wasser trennen wir strikt, weil beide Werte auseinandergehen. Preise nennen wir nicht, die prüfst du im Fachhandel.
Die Seabob-Reihe im Überblick: F5, F5 S, F5 SR und F9
Seabob ist die Marke der CAYAGO AG für elektrische Wasserschlitten. Ein Seabob zieht dich an der Oberfläche entlang und taucht mit dir ab. Angetrieben wird er von einem E-Jet, nicht von einer Schraube. Die Reihe teilt sich sauber in zwei Generationen. Auf der einen Seite steht die etablierte F5-Familie, auf der anderen die neuere F9-Reihe. Wo die Marke im elektrischen Wassersport steht, zeigt der Überblick.
Die F5-Familie hat drei Stufen. Der F5 ist der Einstieg, der F5 S die stärkere Mitte und der F5 SR die Spitze dieser Baureihe. Alle drei teilen dieselbe Grundform und ähnliche Maße. Sie unterscheiden sich vor allem bei Schub, Tempo und Ausstattung. Damit deckt die F5-Reihe eine breite Spanne vom ruhigen Schnorchler bis zum sportlichen Fahrer ab. Was die Sea-Scooter-Gattung ausmacht, klärt der Grundlagen-Beitrag.
Der Seabob F9 startet die nächste Generation. Er ist spürbar leichter als jeder F5 und wurde neu gestaltet. Das Design stammt vom Studio F. A. Porsche, so die Herstellerangabe. Neben dem F9 gibt es auch einen stärkeren F9 S. Diese neue Reihe setzt auf ein besseres Verhältnis von Kraft zu Gewicht statt auf reine Höchstwerte.
Seabob F5: der Einstieg in die Reihe
Der Seabob F5 ist das Einstiegsmodell der Marke. Laut Hersteller erreicht er bis zu 14 km/h über Wasser. Unter Wasser sind es bis zu 13 km/h. Der maximale Schub liegt bei 480 Newton. Der Antrieb wird mit 2,5 kW angegeben, das ist eine Hersteller- und Händlerangabe.
Das Gerät wiegt rund 29 kg und misst etwa 115 mal 51 mal 37 Zentimeter. Der Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit 48 Volt und 22 Amperestunden, also rund 1.056 Wattstunden. Die Betriebsdauer nennt der Hersteller mit bis zu 50 Minuten. Diese Zeit hängt stark vom Fahrergewicht und vom Wellengang ab. Vier Leistungsstufen steuern den Vortrieb.
Für den Einstieg ist der F5 bewusst ruhig ausgelegt. Er reicht zum entspannten Gleiten und für erste Tauchgänge an der Oberfläche. Das maximale Fahrergewicht gibt der Hersteller mit 120 kg an. Der Auftrieb liegt bei etwa 14 kg, das Gerät sinkt also nicht ab. Wer selten und ruhig fährt, findet hier das schlichteste Modell der Reihe.
Seabob F5 S: mehr Schub, mehr Tempo
Der Seabob F5 S ist die stärkere Stufe über dem F5. Laut Hersteller schafft er bis zu 20 km/h über Wasser. Unter Wasser sind es bis zu 18 km/h. Der maximale Schub steigt auf 680 Newton. Der Antrieb wird mit 4 kW angegeben, ebenfalls als Hersteller- und Händlerangabe.
Mit rund 34 kg ist der F5 S schwerer als der F5. Der größere Akku bringt 48 Volt und 36 Amperestunden, also rund 1.728 Wattstunden. Die Betriebsdauer nennt der Hersteller mit bis zu 60 Minuten. Sechs Leistungsstufen erweitern die Feinsteuerung gegenüber dem F5. Das maximale Fahrergewicht bleibt bei 120 kg.
Der Sprung vom F5 zum F5 S ist deutlich spürbar. Mehr Schub bedeutet schnelleres Anfahren und stärkeren Zug beim Abtauchen. Genau das schätzen sportlichere Fahrer und Taucher mit Ausrüstung. Der höhere Zug kostet aber auch mehr Energie pro Fahrminute. Wer Kraftreserven will, findet sie hier ohne den Aufwand der SR-Ausstattung.
Seabob F5 SR: die stärkste F5-Variante
Der Seabob F5 SR ist die Spitze der F5-Familie. Laut Hersteller erreicht er bis zu 22 km/h über Wasser. Unter Wasser sind es bis zu 20 km/h. Der maximale Schub steigt auf 745 Newton. Die Antriebsangabe liegt bei 4,5 kW, wieder als Hersteller- und Händlerwert.
Das Gerät wiegt rund 35 kg und nutzt den 48-Volt-Akku mit 36 Amperestunden. Die Betriebsdauer nennt der Hersteller mit bis zu 70 Minuten. Sieben Leistungsstufen bieten die feinste Abstufung der Reihe. Der SR kommt zudem mit erweiterter Ausstattung. Dazu zählen ein Chrome-Paket, zwei Heckfinnen und ein Kamerasystem.
Der F5 SR richtet sich an ambitionierte Fahrer und den Charter-Einsatz. Die Heckfinnen sollen die Spur bei höherem Tempo stabilisieren. Das Kamerasystem hält Fahrten fest, ohne Zusatzhalterung. Diese Extras heben den SR klar vom F5 S ab. Wer das Maximum der klassischen Reihe sucht, landet bei diesem Modell.
Seabob F9: die leichte Top-Reihe
Der Seabob F9 eröffnet die neue Generation der Marke. Sein größter Unterschied ist das Gewicht. Mit rund 22,9 kg ist er deutlich leichter als jeder F5. Mit der optionalen Battery Capacity Plus steigt das Gewicht auf etwa 24,8 kg. Damit ist der F9 der handlichste Seabob der aktuellen Reihe.
Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit bis zu 20 km/h an. Den Schub führt Seabob beim F9 in der eigenen Thrust-Performance-Skala mit dem Wert 60. Diese Skala ist nicht direkt mit den Newton-Angaben der F5-Reihe vergleichbar. Der Antrieb wird mit 2,6 kW angegeben, das ist eine direkte Herstellerangabe. Der Standard-Akku bringt 48 Volt und 18 Amperestunden, also rund 864 Wattstunden.
Die Betriebsdauer nennt der Hersteller mit bis zu 40 Minuten im Standard. Mit dem größeren 27-Amperestunden-Akku sind es bis zu 60 Minuten. Die Ladezeit liegt bei rund vier Stunden, mit großem Akku bei rund sechs Stunden. Über dem F9 steht der F9 S mit stärkerem Antrieb. Für den F9 S nennt Seabob 3,6 kW und den Thrust-Wert 84 bei rund 25,9 kg Gewicht.
Modell-Datencheck: die Spezifikationen im direkten Vergleich
Die folgende Tabelle stellt die drei Kernmodelle nebeneinander. Alle Werte sind Herstellerangaben, teils über Fachhändler belegt. Speed über und unter Wasser stehen getrennt, weil sie auseinandergehen. Beim Schub gilt eine Warnung: Die F5-Reihe nennt Newton, die F9-Reihe eine eigene Skala. Diese beiden Schub-Angaben sind nicht direkt vergleichbar.

| Modell | Speed über / unter Wasser | Max. Schub (Herstellerangabe) | Gewicht | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Seabob F5 | 14 / 13 km/h | 480 N | ca. 29 kg | Einsteiger, ruhige Fahrer |
| Seabob F5 S | 20 / 18 km/h | 680 N | ca. 34 kg | sportliche Fahrer, Taucher |
| Seabob F5 SR | 22 / 20 km/h | 745 N | ca. 35 kg | Spitze der F5-Reihe, Charter |
| Seabob F9 | bis 20 km/h* | Thrust-Wert 60 (eigene Skala) | ca. 22,9 kg | leichtes Top-Modell, Handling |
Der Blick auf die Tabelle zeigt die Logik der Reihe. Innerhalb der F5-Familie steigen Tempo und Schub gleichmäßig an. Der F9 bricht mit diesem Muster über das Gewicht. Er ist leichter als der Einstiegs-F5 und setzt auf Handling statt reine Zahlen. Genau darum lohnt der Vergleich der Kategorien einzeln, nicht nur eine Rangfolge nach Tempo.
*Für den F9 nennt der Hersteller bis zu 20 km/h als Spitze. Eine getrennte Angabe für Speed unter Wasser haben wir für den F9 nicht sicher belegt. Diesen Punkt solltest du beim Händler nachfragen. Ebenso die genaue Bedeutung des Thrust-Werts gegenüber Newton. Beide Angaben gehören vor dem Kauf sauber geklärt.
Speed über und unter Wasser richtig lesen
Ein Seabob nennt immer zwei Geschwindigkeiten. Der eine Wert gilt an der Oberfläche, der andere beim Tauchen. Über Wasser fährt das Gerät schneller, weil weniger Widerstand bremst. Unter Wasser sinkt das Tempo um ein bis zwei km/h. Diese Trennung ist keine Nebensache, sondern zentral für die Einordnung.

Beim F5 stehen 14 km/h über und 13 km/h unter Wasser. Beim F5 S sind es 20 zu 18 km/h. Der F5 SR liegt bei 22 zu 20 km/h. Wer nur die höhere Zahl liest, überschätzt das Tauchtempo. Für den Vergleich zählt darum immer das passende Paar aus beiden Werten.
Die realen Werte hängen zusätzlich vom Fahrer ab. Körpergewicht, Haltung und Strömung verändern das Tempo spürbar. Auch die gewählte Leistungsstufe steuert die Geschwindigkeit direkt. Die Herstellerwerte gelten unter günstigen Bedingungen. Plane deshalb im Alltag mit etwas Abstand zur Bestmarke.
Schub, Gewicht und das Kraft-Gewicht-Verhältnis
Der Schub beschreibt, wie kräftig das Gerät dich zieht. Innerhalb der F5-Reihe steigt er klar an. Der F5 liegt bei 480 Newton, der F5 S bei 680 Newton. Der F5 SR erreicht 745 Newton. Grob umgerechnet entspricht das etwa 49, 69 und 76 Kilogramm Zugkraft, gerundet und als Anhaltspunkt.
Beim F9 wird der Vergleich schwieriger. Seabob nennt den Schub hier in einer eigenen Thrust-Performance-Skala mit dem Wert 60. Diese Zahl lässt sich nicht sauber in Newton übersetzen. Ein direkter Schub-Vergleich zwischen F5-Reihe und F9 ist darum nicht seriös möglich. Kläre die Bedeutung dieses Werts vor dem Kauf beim Händler.
Neben dem reinen Schub zählt das Gewicht. Ein leichtes Gerät beschleunigt bei gleicher Kraft leichter und ist im Wasser wendiger. Genau hier setzt der F9 an, denn mit rund 22,9 kg unterbietet er jeden F5. Der schwere F5 SR bringt mehr absoluten Schub, ist aber deutlich schwerer. Für Handling zählt das Verhältnis aus Kraft und Gewicht, nicht die Einzelzahl.
Akku, Ladezeit und Betriebsdauer
Alle Modelle nutzen Lithium-Ionen-Akkus mit 48 Volt. Die Kapazität steigt mit der Modellstufe. Der F5 bringt 22 Amperestunden, also rund 1.056 Wattstunden. F5 S und F5 SR liegen bei 36 Amperestunden, also rund 1.728 Wattstunden. Der F9 startet mit 18 Amperestunden im Standard, optional sind 27 Amperestunden möglich.

Die Betriebsdauer folgt aus Kapazität und Verbrauch. Der Hersteller nennt beim F5 bis zu 50 Minuten. Der F5 S kommt auf bis zu 60 Minuten, der F5 SR auf bis zu 70 Minuten. Der F9 liegt im Standard bei bis zu 40 Minuten und mit großem Akku bei bis zu 60 Minuten. Diese Zeiten gelten unter günstigen Bedingungen.
Beim Laden trennen sich die Generationen. Der F5 lädt in rund acht Stunden, F5 S und F5 SR in rund sieben Stunden. Ein Schnellladegerät verkürzt das bei der F5-Reihe auf rund 1,5 Stunden. Der F9 lädt im Standard in rund vier Stunden, mit großem Akku in rund sechs Stunden. Rechne die Ladezeit immer gegen deinen Tagesablauf am Wasser.
Bedienung: Modi, Sicherheitsschaltung und Handling
Gesteuert wird ein Seabob über einen Daumen-Regler. Er arbeitet stufenlos und dosiert die Leistung fein. Die F9-Reihe bietet zusätzlich drei Fahrmodi. Der Hersteller nennt sie Normal, Dive und Sport. Damit passt du den Charakter an ruhiges Gleiten oder sportliches Fahren an.
Ein wichtiger Punkt ist die Tauchtiefe. Die F5-Reihe erlaubt technisch bis zu 40 Meter, der F9 bis zu 25 Meter. Ab Werk sind die Geräte aber begrenzt. Die F5-Modelle sind auf 2,5 Meter limitiert, der F9 auf 3 Meter. Diese Sicherheitsgrenze schützt Einsteiger vor zu schnellem Abtauchen.
Die F9-Reihe bringt ein Driving Stability System mit Flügel-System mit. Es soll die Lage im Wasser ruhiger halten. Das Handling profitiert zusätzlich vom geringen Gewicht. Ein leichter Seabob lässt sich einfacher aus dem Wasser heben und verstauen. Für Fahrten von Boot oder Steg ist das ein echter Vorteil.
Ausstattung, Farben und Sicherheit
Die Ausstattung wächst mit der Modellstufe. Der F5 ist bewusst schlicht gehalten. Der F5 SR bringt Chrome-Paket, zwei Heckfinnen und ein Kamerasystem mit. Die F9-Reihe setzt auf hochwertige Werkstoffe. Der Hersteller nennt Titan, Magnesium und Keramikbeschichtungen.
Bei den Farben ist die Auswahl groß. Die F5-Reihe startet mit Standardfarben wie Gelb, Orange und Rot. Dazu kommen Special-Colors-, Bright-Colors- und Bicolor-Pakete. Der F9 bietet Töne wie Carex Yellow, Signum Red und Star White. Ergänzt wird das um Titanium, Meteo Silver und Lio Orange.
Zur Sicherheit gehört mehr als die Tiefenbegrenzung. Jeder Seabob hat Auftrieb und sinkt nicht ab, wenn du loslässt. Der F5 nennt rund 14 kg Auftrieb, der F9 rund 10 kg. Das maximale Fahrergewicht liegt modellübergreifend bei 120 kg. Diese Grenzen solltest du ernst nehmen, gerade bei stärkeren Modellen.
Zubehör rund um die Seabob-Reihe
Rund um die Geräte gibt es passendes Zubehör. Ein Schnellladegerät verkürzt die Ladezeit der F5-Reihe deutlich. Wechsel- oder Zusatzakkus verlängern die Zeit am Wasser. Beim F9 übernimmt die Battery Capacity Plus diese Rolle. Transportboxen und Taschen schützen das Gerät bei Fahrten und Lagerung.
Für den Bootseinsatz gibt es Halterungen und Docks. Sie fixieren den Seabob an Bord und erleichtern das Einwassern. Ein Kamerasystem wie beim F5 SR hält Fahrten ohne Extra-Halterung fest. Auch Ersatzteile wie Finnen oder Abdeckungen gehören ins Programm. Welches Zubehör dein Modell erlaubt, klärst du beim Fachhändler.
Nicht jedes Zubehör passt an jedes Modell. Die F5-Reihe und die F9-Reihe unterscheiden sich in Bauform und Akku. Ein Akku des F5 passt nicht in den F9. Prüfe darum vor dem Kauf die Freigabe für dein konkretes Gerät. So vermeidest du Fehlkäufe bei Ladegerät oder Batterie.
Einsatz in Deutschland: Recht und Gewässer im Klartext
Ein Seabob ist ein motorbetriebenes Wassersportgerät. Wo du damit fahren darfst, regeln die jeweiligen Gewässer. Auf vielen Binnenseen und in Badezonen gelten Fahrverbote für Motorgeräte. An der Küste greifen zusätzlich Regeln für Schifffahrt und Badebereiche. Kläre die Lage darum immer für das konkrete Gewässer vorab.
Verantwortlich ist die jeweilige Behörde oder der Betreiber. Das können Kommunen, Wasser- und Schifffahrtsämter oder private Eigentümer sein. Manche Reviere erlauben Motorgeräte nur mit Genehmigung. Andere schließen sie in Schutzzonen ganz aus. Ein Blick in die örtliche Befahrensregelung erspart dir Ärger.
Fahre einen Seabob nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Halte Abstand zu Badenden, Schwimmern und Booten. Auf privaten Gewässern oder freigegebenen Flächen bist du auf der sicheren Seite. Dieser Beitrag liefert allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Die verbindliche Auskunft holst du bei der zuständigen Stelle ein.
Welches Modell für wen? Kaufkriterien
Die Modellwahl folgt deinem Einsatz, nicht der höchsten Zahl. Für ruhiges Gleiten und erste Tauchgänge reicht der F5. Wer sportlich fährt oder mit Ausrüstung taucht, greift zum F5 S. Der F5 SR lohnt sich für maximale Kraft und den Charter-Einsatz. Der F9 ist die Wahl, wenn Gewicht und Handling im Vordergrund stehen. Allgemeine Auswahlhilfe gibt die Tauchscooter-Kaufberatung.
Neben dem Zweck zählt die Praxis am Wasser. Wie oft hebst du das Gerät aus dem Wasser oder aufs Boot? Ein leichter F9 spart hier bei jedem Handgriff Kraft. Wie lange willst du am Stück fahren? Dann entscheiden Akkugröße und Ladezeit über den passenden Kandidaten.
Kläre vor dem Kauf die offenen technischen Punkte. Dazu zählt der Schub-Wert des F9 gegenüber den Newton der F5-Reihe. Auch die Speed-Angabe unter Wasser beim F9 gehört bestätigt. Frag nach Akku-Optionen, Ladegerät und Zubehör-Freigaben. Preise nennen wir nicht, die prüfst du direkt im Fachhandel.
Einordnung: Bewertungsraster und Datenstand
Diese Einordnung ist ein eigenes redaktionelles Raster, kein externer Test. Wir bewerten entlang von vier Feldern. Erstens Tempo, getrennt nach über und unter Wasser. Zweitens Schub, mit dem Vorbehalt der unterschiedlichen Skalen. Drittens Gewicht und Handling, viertens Akku und Betriebsdauer.
Auf Basis dieses Rasters ergibt sich ein klares Bild. Der F5 SR führt bei Tempo und absolutem Schub innerhalb der F5-Reihe. Der F9 gewinnt beim Gewicht und damit beim Handling. Der F5 S ist der ausgewogene Mittelweg. Der F5 bleibt der schlichte Einstieg. Keines der Modelle ist pauschal das beste, es kommt auf deinen Einsatz an. Budget gegen Premium stellt der Unterwasser-Scooter-Vergleich gegenüber.
Der Datenstand dieses Checks ist August 2026. Alle Werte sind Herstellerangaben, teils über Fachhändler wie Ausstellungs- und Vertriebspartner belegt. Hersteller können Spezifikationen ohne Vorankündigung ändern. Prüfe die aktuellen Zahlen darum vor dem Kauf auf der Herstellerseite. Bei Abweichungen gilt immer die offizielle Angabe des Herstellers.
Was ist der Unterschied zwischen Seabob F5 und F9?
Der F5 gehört zur älteren Reihe, der Seabob F9 zur neuen Generation. Der größte Unterschied ist das Gewicht: Der F9 wiegt rund 22,9 kg und ist damit leichter als jeder F5. Der F5 SR bietet mehr absoluten Schub und Tempo, der F9 punktet beim Handling. Die Schub-Werte beider Reihen sind aber nicht direkt vergleichbar.
Wie schnell fährt ein Seabob F9?
Der Hersteller gibt für den Seabob F9 bis zu 20 km/h als Höchstgeschwindigkeit an. Eine getrennte, sicher belegte Angabe für das Tempo unter Wasser liegt uns nicht vor. Frag diesen Wert vor dem Kauf beim Händler nach. Die realen Werte hängen von Fahrergewicht, Strömung und gewählter Leistung ab.
Warum ist die Geschwindigkeit über und unter Wasser verschieden?
Über Wasser bremst weniger Widerstand, darum fährt der Seabob dort schneller. Unter Wasser sinkt das Tempo meist um ein bis zwei km/h. Beim F5 sind es 14 zu 13 km/h, beim F5 S 20 zu 18 km/h und beim F5 SR 22 zu 20 km/h. Für den Vergleich zählt immer das passende Wertepaar.
Wie viel Schub hat die Seabob-Reihe?
Der F5 liegt bei 480 Newton, der F5 S bei 680 Newton und der F5 SR bei 745 Newton. Der F9 nennt den Schub in einer eigenen Thrust-Performance-Skala mit dem Wert 60. Diese Skala lässt sich nicht sauber in Newton übersetzen. Ein direkter Schub-Vergleich zwischen F5-Reihe und F9 ist darum nicht seriös möglich.
Welches Seabob-Modell ist das leichteste?
Der Seabob F9 ist mit rund 22,9 kg das leichteste Modell der aktuellen Reihe. Mit der optionalen Battery Capacity Plus steigt sein Gewicht auf etwa 24,8 kg. Zum Vergleich wiegt der F5 rund 29 kg und der F5 SR rund 35 kg. Das geringe Gewicht macht den F9 im Handling besonders angenehm.
Wie lange hält der Akku und wie lange lädt er?
Der F5 fährt bis zu 50 Minuten, F5 S bis zu 60 und F5 SR bis zu 70 Minuten. Der F9 kommt im Standard auf bis zu 40 Minuten, mit großem Akku auf bis zu 60. Die F5-Reihe lädt in rund sieben bis acht Stunden, mit Schnelllader in rund 1,5 Stunden. Der F9 lädt im Standard in rund vier Stunden.
Wie tief darf ich mit einem Seabob tauchen?
Technisch erlaubt die F5-Reihe bis zu 40 Meter und der F9 bis zu 25 Meter. Ab Werk sind die Geräte aber begrenzt: die F5-Modelle auf 2,5 Meter und der F9 auf 3 Meter. Diese Sicherheitsgrenze schützt vor zu schnellem Abtauchen. Eine Freischaltung solltest du nur mit passender Taucherfahrung erwägen.
Darf ich einen Seabob in Deutschland überall fahren?
Nein. Ein Seabob ist ein Motorgerät, und viele Seen und Badezonen verbieten solche Geräte. Zuständig sind Kommunen, Wasser- und Schifffahrtsämter oder private Eigentümer. Kläre die Regeln immer für das konkrete Gewässer vorab. Auf freigegebenen oder privaten Flächen bist du auf der sicheren Seite.
Welches Seabob-Modell passt zu mir?
Für ruhiges Gleiten und erste Tauchgänge reicht der F5. Sportliche Fahrer und Taucher mit Ausrüstung greifen zum F5 S. Der F5 SR bietet maximale Kraft der klassischen Reihe. Der F9 ist die Wahl, wenn Gewicht und Handling zählen. Entscheidend ist dein Einsatz, nicht die höchste Einzelzahl.
Hinweis: Dieser Beitrag liefert allgemeine Informationen zu den Seabob-Modellen F5, F5 S, F5 SR und F9, keine Rechtsberatung. Alle technischen Werte sind Herstellerangaben mit Stand August 2026, teils über Fachhändler belegt; Hersteller können Spezifikationen ohne Vorankündigung ändern. Ob und wo du ein motorisiertes Wassersportgerät fahren darfst, hängt vom jeweiligen Gewässer und der zuständigen Behörde ab — kläre das vor jeder Fahrt vor Ort. Nutze solche Geräte nur auf freigegebenen oder nichtöffentlichen Gewässern und halte Abstand zu Badenden und Booten.
