Dunkelgrauer E-Scooter mit Federung vorn und hinten steht bei Sonnenaufgang auf einer städtischen Uferpromenade. KI-generiertes Symbolbild · redaktionell geprüft.

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Trittbrett Fritz und Fritz 2.0: Baujahr, Akku, Controller und das fehlende Papier

Der Modellname sagt beim Fritz weniger aus als das Baujahr auf dem Fabrikschild. Und die schnelle Ausführung unterscheidet sich von der langsamen nicht nur im Tempo, sondern in einem Dokument, das der Hersteller in seiner eigenen Packliste ausdrücklich ausnimmt.

⏱ 15 Min. Lesezeit · Stand: September 2026

Kurz gesagt: Beim Trittbrett Fritz entscheidet das Baujahr über Akku, Motor, Controller und Ersatzteil, und die Geschwindigkeitsvariante entscheidet darüber, ob dem Scooter eine Datenbestätigung beiliegt. Ohne dieses Blatt fehlt genau das Papier, das die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung für die Inbetriebnahme verlangt.

Ein Bremsbelag ist durch, der Scooter steht in der Werkstatt, und die erste Frage der Werkstatt gilt dem Baujahr. Beim Trittbrett Fritz ist das keine Höflichkeitsfloskel. Trittbrett führt für denselben Modellnamen zwei Motoren, zwei Controller und zwei Platinen, jeweils getrennt nach Baujahr 2023 und Baujahr 2024. Wer das Falsche bestellt, bekommt ein Teil mit den richtigen Daten und der falschen Herkunft.

Dazu kommt eine zweite Trennung, die im Laden kaum auffällt, bei einer Verkehrskontrolle aber sehr wohl. Der Fritz wird in einer 20-km/h- und einer schnelleren Ausführung verkauft, und in der Packliste der Betriebsanleitung steht schwarz auf weiß, was die schnelle Variante nicht bekommt. Beides gehört zusammen: die Generationen der Plattform und der Dokumentenstand, der an der Geschwindigkeit hängt.

Warum der Trittbrett Fritz kein einzelnes Modell ist

Im Handel und in Anzeigen taucht regelmäßig die Bezeichnung Fritz 2.0 auf, manchmal auch schlicht „der neue Fritz“. Ein eigenes Datenblatt mit diesem Namen gibt es beim Hersteller nicht. Was es gibt, ist eine Modellreihe, die seit mehreren Jahren läuft und in dieser Zeit an mehreren Stellen überarbeitet wurde, ohne den Namen zu wechseln.

Sichtbar wird das im Ersatzteilbestand. Für den Fritz stehen dort knapp hundert Positionen, und viele tragen eine Jahreszahl im Beschreibungstext: Akku „ab Baujahr 2023“, Motor einmal für 2023 und einmal für 2024, Controller ebenso, dazu ein Ständer in einer „neuen Version“ für 2024 und ein Lenkkopflager, das ausdrücklich als erste Version von 2023 geführt wird. Beim Bremshebel für die Motorbremse sind es sogar drei Ausführungen.

Das ist kein Beleg für ein komplett neues Fahrzeug in jedem Jahr. Es ist der Beleg dafür, dass der Hersteller selbst nach Baujahren sortiert, und damit die Antwort auf die Frage, ob Fritz und Fritz 2.0 verschiedene Scooter sind. Sie sind Stationen derselben Plattform, und als Kennung taugt allein die Jahreszahl. Fehlen die Unterlagen, hilft dieselbe Systematik weiter, mit der sich auch sonst klären lässt, welchen E-Scooter man überhaupt vor sich hat.

Das Blatt, das der schnellen Ausführung fehlt

In der Originalbetriebsanleitung des Fritz steht unter dem Lieferumfang eine Zeile, die auf den ersten Blick nach Verpackungsdetail aussieht. Wörtlich heißt es dort: „1x Datenbestätigung (nicht enthalten bei Fahrzeugen mit 25 km/h)“. Dieselbe Klammer steht in den Anleitungen von Sultan und Paul, bei der Hilde in der Fassung „nicht enthalten bei Fahrzeugen mit 25 oder mehr km/h“.

Der Hersteller sagt damit selbst, dass die schnellere Ausführung ein Papier nicht bekommt, das der langsamen beiliegt. Das ist die belastbarste Aussage zum Thema, die sich zu diesem Fahrzeug finden lässt, und sie kommt nicht aus einem Forum, sondern aus dem Dokument, das jedem Scooter beiliegt.

Passend dazu führt Trittbrett im eigenen Shop beim Fritz zwei Geschwindigkeiten zur Auswahl, und die schnellere trägt einen Stern hinter der Zahl. Bei den anderen Modellen steht die Auswahl ohne diesen Zusatz. Was in der Anleitung als Klammer auftaucht, ist in der Bestellstrecke also eine Fußnote, und beides zeigt in dieselbe Richtung.

Mehr lässt sich aus den Handbüchern nicht ableiten, und mehr soll hier auch nicht stehen. Die Wörter Betriebserlaubnis, ABE und Straßenverkehrsordnung kommen in keiner der Trittbrett-Anleitungen vor. Belegt ist die Klausel zur Datenbestätigung, und die reicht völlig.

Warum ausgerechnet dieses Blatt in der Verordnung steht

Die Datenbestätigung ist kein Beipackzettel, sondern ein in der Verordnung benanntes Dokument. § 2 Absatz 1 Satz 2 der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung sagt wörtlich, dass die Datenbestätigung nach § 20 Absatz 3a Satz 1 bis 3 StVZO oder die Bescheinigung über die Einzelbetriebserlaubnis „für eine Inbetriebnahme aufbewahrt und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung ausgehändigt werden“ muss.

Was auf diesem Blatt steht, regelt § 20 Absatz 3a StVZO. Der Inhaber der Allgemeinen Betriebserlaubnis trägt dort die Angaben zur Beschaffenheit des Fahrzeugs ein und bescheinigt mit Datum, dass das Fahrzeug mit dem genehmigten Typ übereinstimmt. Das Blatt verbindet also ein konkretes Fahrzeug mit einer Typgenehmigung, und genau diese Verbindung fehlt, wenn es nicht existiert.

Der Rest der Kette hängt daran. Die Anleitung selbst beschreibt den Ablauf: Mit dem beiliegenden Datenbestätigungsblatt schließt du die Versicherung ab, klebst die Plakette hinten unter das Licht, und erst danach darf gefahren werden. § 56 FZV bestätigt, dass die Versicherungsplakette der Nachweis der Haftpflichtversicherung für ein Elektrokleinstfahrzeug ist. Betriebserlaubnis, Datenbestätigung und Plakette greifen also ineinander, und keiner der drei Bausteine ersetzt die beiden anderen. Die vollständige Kette steht in der Übersicht zur Straßenzulassung beim E-Scooter.

Für die schnelle Ausführung heißt das schlicht: Sie ist ein Fahrzeug für abgesperrtes Gelände. Tuning ausschließlich für eigene Fahrzeuge auf Privatgelände, Testflächen und nicht öffentlichen Bereichen. Wo genau dabei die Grenze zwischen Privatgelände und öffentlichem Verkehrsraum verläuft, ist im Zweifel eine Frage der tatsächlichen Nutzung und nicht des Grundbuchs.

Wo Baujahr und Höchstgeschwindigkeit wirklich stehen

Die eine Angabe, die über fast jede dieser Fragen entscheidet, steht weder im Prospekt noch in der App: das Baujahr deines Fahrzeugs. Du musst sie nicht schätzen, denn die Verordnung schreibt vor, wo sie zu finden ist. Nach § 2 Absatz 1 Nummer 3 der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung muss jedes Fahrzeug eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer und ein Fabrikschild tragen.

Anlage 1 zu dieser Vorschrift zählt auf, was auf dem Schild steht, und die Liste ist kurz und abschließend formuliert. Sechs Angaben in fester Reihenfolge, weitere Angaben sind ausdrücklich unzulässig.

Zeile Angabe
a Hersteller
b Fahrzeugtyp „Elektrokleinstfahrzeug“
c Baujahr
d FIN
e bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit
f Genehmigungsnummer

Das Schild sitzt nach Anlage 1 Nummer 2.1 gut sichtbar und leicht zugänglich auf der rechten Fahrzeugseite, an einem Teil, das bei Wartung und Reparatur voraussichtlich nicht getauscht wird. Damit beantwortet ein einziger Blick gleich drei Fragen: aus welchem Jahr der Scooter stammt, welche bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit genehmigt ist und ob überhaupt eine Genehmigungsnummer eingetragen wurde.

13,5 Ah gegen 18 Ah

Der Fritz fährt mit einem 48-Volt-System und Zellen der Bauform INR21700. Die Betriebsanleitung nennt als Kapazität 13,5 Ah und die Modellvariante mit 18 Ah, und beide Akkus führt Trittbrett bis heute als Ersatzteil, jeweils mit dem Zusatz „ab Baujahr 2023“. Aus Spannung und Kapazität ergibt sich ein rechnerischer Energieinhalt, der den Unterschied greifbar macht.

Akku Rechnerisch Reichweite
48 V / 13,5 Ah 648 Wh 60 km
48 V / 18 Ah 864 Wh keine Angabe
48 V / 19,6 Ah 941 Wh 80 km

Die Wattstunden in der mittleren Spalte sind eine Multiplikation aus Spannung und Kapazität und keine Herstellerangabe. Sie sagen nichts über die nutzbare Energie, weil Spannungslage unter Last, Temperatur und die Abschaltschwellen des Batteriemanagements darin nicht stecken. Als Größenordnung taugen sie trotzdem, und die Rechnung zeigt, dass zwischen der kleinen und der großen Ausführung rund ein Drittel mehr Energie liegt.

Die dritte Zeile ist kein Tippfehler, sie steht so in der Betriebsanleitung, und dazu gleich mehr. Wichtiger für den Alltag ist ohnehin die Fußnote unter der Tabelle: Gemessen wurde bei 75 Kilogramm Fahrergewicht, und Gewicht, Geschwindigkeit, Straßenzustand und Temperatur verändern das Ergebnis. Zwischen Datenblattwert und tatsächlicher Reichweite auf der Straße liegen bei jedem Fahrzeug dieser Bauart mehrere Kilometer.

Beim Akku selbst gilt das Übliche für Lithium-Ionen-Zellen, unabhängig von der Marke. Die Betriebsanleitung warnt davor, einen bereits vollen Akku erneut ans Ladegerät zu hängen, weil das auf Dauer Kapazität kostet. Die größere Rolle spielen im Winter ohnehin Ladestand und Temperatur am Stellplatz, also die Lagerung des Akkus über längere Standzeiten.

Wenn zwei Herstellerangaben nicht zusammenpassen

Beim Zusammentragen der Daten fallen drei Stellen auf, an denen zwei Quellen desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen. Das ist kein Vorwurf, sondern der Normalfall bei einer Modellreihe, die mehrere Jahre läuft und deren Datenblätter nicht gleichzeitig gepflegt werden. Nur glattbügeln sollte man es nicht, weil bei einem Gebrauchtkauf genau diese Differenzen den Unterschied machen.

Die Betriebsanleitung aus dem Jahr 2024 nennt eine maximale Zusatzlast von 140 Kilogramm. Die Antwortsammlung auf der Herstellerseite gibt für Paul und Fritz dagegen ein maximales Belastungsgewicht von bis zu 150 Kilogramm an. Die beiden Begriffe sind nicht identisch, und welche Zahl für dein Fahrzeug gilt, hängt an dessen Unterlagen.

Beim Gewicht steht in der Anleitung 26 Kilogramm für die Ausführung mit 13,5 Ah und 27 Kilogramm für die mit 18 Ah. Und bei der Reichweite nennt dieselbe Tabelle 60 Kilometer sowie 80 Kilometer für eine Modellvariante mit 19,6 Ah, während im Shop die Ausführung mit 18 Ah als aktuelle große Variante geführt wird. Beide Angaben existieren, sie stammen aus verschiedenen Ständen, und die Antwort für ein konkretes Fahrzeug liefert das Typenschild.

500 Watt sind keine Zufallszahl

Der Fritz hat einen Heckmotor mit 500 Watt an 48 Volt. Diese Zahl wirkt beliebig, bis man in § 1 Absatz 1 Nummer 3 der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung liest, dass ein Elektrokleinstfahrzeug eine Nenndauerleistung von nicht mehr als 500 Watt haben darf. Der Motor sitzt also exakt auf der Obergrenze, die die Vorschrift für diese Fahrzeugart zieht.

Die Verordnung misst noch an anderen Stellen, und auch dort lohnt der Abgleich mit dem Datenblatt. Erlaubt sind höchstens 700 Millimeter Breite, 1.400 Millimeter Höhe und 2.000 Millimeter Länge, dazu eine Fahrzeugmasse ohne Fahrer von höchstens 55 Kilogramm. Der Fritz misst aufgeklappt 130 mal 64 mal 120 Zentimeter und wiegt 26 bis 27 Kilogramm, liegt also überall darunter.

Interessant ist, wie unterschiedlich groß die Reserven ausfallen. Bei der Länge bleiben 70 Zentimeter Luft, beim Gewicht mehr als die Hälfte, bei der Breite dagegen nur sechs Zentimeter. Der Lenker ist damit das Maß, das einem vollwertigen Tourenscooter am ehesten im Weg steht. Wie Motor, Controller, Akku und Bremse in einem solchen Fahrzeug zusammenspielen, steht in der Übersicht zur E-Scooter-Technik.

Bleibt die dritte Zahl der Verordnung, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 und nicht mehr als 20 km/h. Sie ist der Grund, warum die schnelle Ausführung des Fritz gar nicht erst in den Anwendungsbereich fällt, und sie erklärt zugleich, warum an der Datenbestätigung nicht zu rütteln ist. Ein Fahrzeug oberhalb dieser Grenze ist kein Elektrokleinstfahrzeug im Sinne der Vorschrift, und damit greift auch die Allgemeine Betriebserlaubnis für E-Scooter nicht, die für die langsame Ausführung erteilt wurde.

Der Controller trennt die Baujahre

Bei Motor und Akku schaut jeder zuerst hin, doch für die Frage nach der Generation ist der Controller die verlässlichere Spur. Er verbindet Gasgriff, Strombegrenzung, Motoransteuerung, Bremssignal und Datenverbindung, und er ist deshalb das Bauteil, das eine Überarbeitung am ehesten erzwingt. Trittbrett führt für den Fritz zwei Controller: einen für Baujahr 2023 und einen ab Baujahr 2024.

Dasselbe Muster wiederholt sich bei der Platine. Es gibt eine Ausführung ab Baujahr 2023, die ausdrücklich als „Fritz 23“ bezeichnet wird, und eine ab Baujahr 2024, die für Fritz und Sultan gemeinsam geführt wird. Dass zwei Modelle sich ab einem bestimmten Jahr eine Platine teilen, sagt etwas über die Bauteilfamilien des Herstellers und nichts darüber, dass beide Scooter dieselbe Plattform wären.

Für die Praxis folgt daraus eine einfache Reihenfolge: erst Baujahr klären, dann Teil bestellen. Gleiche Leistungsdaten bedeuten nicht gleiche Elektronik, gleiche Steckerbelegung oder gleiche Software, und das gilt für den Motor genauso wie für die Steuerung. Am kürzesten ist der Weg deshalb über die Teilenummer und den Servicekanal des Herstellers.

Hobbywing, UNI SCOOTER und die App, die es nur noch halb gibt

Auf der Startseite von Trittbrett steht 2026 ein Hinweis, der für Fritz-Fahrer mehr erklärt als jede Funktionsliste. Die bisherige eigene App sei derzeit nicht mehr in den App-Stores verfügbar, weil der bisherige Entwicklungspartner sein Unternehmen geschlossen habe. Bis zur neuen Lösung empfiehlt Trittbrett die UNI SCOOTER App, „die von unserem Controller-Hersteller Hobbywing betrieben wird“.

Dieser Nebensatz ist die einzige belegte Aussage darüber, wessen Elektronik in den Scootern steckt, und sie stammt vom Hersteller selbst. Daraus folgt allerdings nicht, dass jedes Baujahr denselben Controlleraufbau hat. Es folgt nur, dass die Steuerungs- und App-Seite aus diesem Umfeld kommt.

Die Formulierung „aus den App-Stores verschwunden“ trifft es dabei nicht ganz. Bei Google Play ist der Eintrag weiterhin vorhanden, zuletzt aktualisiert am 17. Mai 2024, mit gut 150 Bewertungen und einem Schnitt von 1,8 Sternen. Bei Apple findet sich nichts mehr. Die App ist also weiterhin ladbar und steht seit Mai 2024 still, und das ist für eine Kaufentscheidung die genauere Auskunft.

Trittbrett ergänzt einen Hinweis, der oft überlesen wird: Einige Funktionen der Ersatz-App entsprechen nicht den Vorgaben der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung und sind bei seinen Scootern deshalb nicht verfügbar. Ein Menüpunkt in einer App ist damit kein Beleg dafür, dass eine Einstellung am eigenen Fahrzeug zulässig wäre.

Vier Fehlercodes, und was daran auffällt

Trittbrett veröffentlicht eine Liste der Fehlercodes, und sie ist nach Modellen getrennt. Für Kalle, Emma und Paul stehen dort elf Einträge, von E1 bis E9 sowie F1 und F2, mit Bedeutungen von der Bremse über Kommunikation und Spannung bis zum Controller. Für Sultan und Fritz sind es vier.

Code Bedeutung Erster Schritt
E1 Bremse Hebelverbindung prüfen
E2 Motor Steckverbindungen prüfen
F1 Bremse Hebelverbindung prüfen
F2 Motor Steckverbindungen prüfen

Dass ausgerechnet Sultan und Fritz eine gemeinsame, deutlich kürzere Liste haben, passt zu der gemeinsamen Platine ab Baujahr 2024 und ist ein weiteres Indiz für dieselbe Elektronikfamilie. Für die Fehlersuche bedeutet die kurze Liste zweierlei. Sie ist leichter zu merken, und sie ist unschärfer, weil derselbe Code für mehrere Ursachen stehen kann.

Beide Motorcodes verweisen zuerst auf die Steckverbindungen und erst danach auf den Tausch des Motors, und bei den Bremscodes läuft es genauso über den Hebel. Das ist die richtige Reihenfolge, denn ein Wackelkontakt kostet nichts außer Zeit. Bleibt der Code aus und der Scooter lässt sich einschalten, fährt aber nicht, führt der Weg über eine andere Prüfkette.

Vollfederung und Trommelbremsen: der Preis des Komforts

Der Fritz gehört zu den vollgefederten Modellen der Marke, gemeinsam mit Hilde und Walter, während Paul, Kalle und Emma ihren Komfort allein aus den Reifen holen. Dazu kommen 10-Zoll-Reifen ohne Schlauch mit Pannengel. Diese Kombination entkoppelt Fahrbahn und Fahrer spürbar, und sie ist der Grund, warum das Fahrzeug mit 26 bis 27 Kilogramm deutlich schwerer ausfällt als ein einfacher Klappscooter.

Bezahlt wird der Komfort mit Teilen, die ein ungefedertes Fahrzeug nicht hat. Schwingen vorn und hinten, Stoßdämpfer, Lagersätze und Lenkkopflager stehen alle einzeln im Ersatzteilbestand, und jedes davon ist ein Verschleißpunkt. Was eine Federung am E-Scooter im Alltag leistet, hängt dabei stärker an der Abstimmung als am Federweg.

Gebremst wird mechanisch über zwei Trommelbremsen, ergänzt um eine separate Motorbremse mit E-ABS. Eine Trommel liegt geschützt und ist damit unempfindlicher gegen Dreck und Nässe als eine offene Scheibe, spricht dafür anders an und lässt sich schlechter dosieren. Mit der Wahl zwischen Trommel, Scheibe und E-ABS entscheidest du dich immer auch für ein Wartungsprofil.

Eine Stellschraube bleibt am Fahrwerk kostenlos, und sie wird häufig falsch gedreht. Trittbrett staffelt den Luftdruck nach Zuladung: 2,5 bar bei 50 Kilogramm, 2,7 bei 70, 2,9 bei 90 und 3,3 bar ab 100 Kilogramm, bei einem Maximum von 3,5 bar. Mehr Druck bringt Reichweite und Tempo am Berg und kostet Komfort auf schlechtem Belag. Auf diese Spanne reagieren Tubeless-Reifen, Schlauchreifen und Vollgummi sehr unterschiedlich.

Was der Fritz mit dem Apollo City 2022 teilt

Legst du die Datenblätter nebeneinander, fallen die Übereinstimmungen mit dem Apollo City aus dem Jahr 2022 in der Ausführung mit einem Motor sofort auf. Beide fahren mit 48 Volt, 500 Watt am Hinterrad und 13,5 Amperestunden, beide auf 10-Zoll-Reifen ohne Schlauch, beide mit Trommelbremsen vorn und hinten plus elektrischer Bremse, beide vollgefedert, und beide mit 26 Kilogramm Leergewicht.

Sechs übereinstimmende Kennwerte sind viel, und sie sprechen für eine gemeinsame technische Basis. Sie sind aber kein Beleg dafür, dass dieselbe Fabrik beide Fahrzeuge baut oder dass der eine Scooter eine umetikettierte Version des anderen ist. Dafür bräuchte es ein Dokument, das beide Fahrzeuge einer Fertigung zuordnet, und ein solches Dokument liegt öffentlich nicht vor.

Deshalb bleibt es bei der Beobachtung. Plattformverwandt ist eine Aussage, die die Daten tragen; baugleich ist eine Aussage, die sie nicht tragen. Praktischen Nutzen hat der Vergleich trotzdem, weil sich Erfahrungsberichte zu Fahrwerk und Bremsen zwischen technisch nahen Fahrzeugen wenigstens grob übertragen lassen.

Trittbrett Fritz gebraucht kaufen: worauf es ankommt

Ein gebrauchter Fritz ist ein gutes Angebot, wenn die Unterlagen stimmen und die Generation zum Preisniveau passt. Der Kilometerstand allein sagt wenig, weil ein selten gefahrenes Fahrzeug jahrelang mit tiefem Akkustand gestanden haben kann, während ein viel gefahrenes gepflegt und aktuell bestückt sein kann. Diese sechs Punkte bringen mehr.

Prüfpunkt Warum
Fabrikschild Baujahr, Tempo, Genehmigung
Datenbestätigung Papier zur Inbetriebnahme
Akkugröße 13,5 oder 18 Ah
Controllerstand Ersatzteilzuordnung
Schwingen und Lager teuerster Verschleiß
Bremszüge und Trommeln Sicherheit und Kosten

Die Datenbestätigung steht in dieser Liste weit oben, weil sie sich nachträglich nicht einfach beschaffen lässt und weil ihr Fehlen bei einem Fahrzeug, das als 20-km/h-Ausführung angeboten wird, eine Rückfrage wert ist. Genauso wichtig ist ein Blick darauf, ob Tempo auf dem Schild und Tempo im Fahrbetrieb zusammenpassen. Worauf beim Gebrauchtkauf sonst noch zu achten ist, fasst der Beitrag E-Scooter gebraucht kaufen zusammen.

Und noch ein Punkt gehört zur Preisfindung, der nichts mit dem Zustand zu tun hat: Verschleißteile für den Fritz sind bei Trittbrett modellbezogen und nach Baujahr sortiert erhältlich. Das ist bei importierten Fahrzeugen ohne Servicestruktur oft anders, und es rechtfertigt einen Aufschlag gegenüber einem namenlosen Scooter mit denselben Eckdaten.

Für wen der Scooter technisch passt

Der Fritz ist ein Tourenfahrzeug und kein Tragegerät. Mit 26 bis 27 Kilogramm und voller Federung trägt ihn niemand freiwillig in den vierten Stock, und im Kofferraum eines Kleinwagens wird es mit 130 Zentimetern Länge eng. Dafür schluckt er Kopfsteinpflaster, Querfugen und schlechte Radwege deutlich besser als ein leichtes Klappmodell.

Sinnvoll ist er also dort, wo längere Strecken, schlechter Belag und Zuladung zusammenkommen und wo der Scooter am Stück stehen bleiben kann. Wer dagegen täglich Treppen steigt oder das Fahrzeug regelmäßig in öffentliche Verkehrsmittel hebt, kauft sich mit dem Komfort ein tägliches Problem ein. Das ist keine Schwäche des Modells, sondern die Konsequenz seiner Bauform.

Innerhalb der Marke ist die Einordnung damit klar: vollgefedert wie Hilde und Walter, deutlich schwerer als Kalle und Emma, und ohne die hydraulische Bremsanlage des Paul. Ähnlich gebaute Tourenmodelle mit deutscher Betriebserlaubnis gibt es auch anderswo, etwa bei den Egret-Modellen für den deutschen Markt.

Merksatz: Beim Fritz beantwortet das Fabrikschild mehr Fragen als jedes Datenblatt. Es nennt Baujahr, genehmigte Höchstgeschwindigkeit und Genehmigungsnummer, und aus diesen drei Angaben ergibt sich, welches Ersatzteil passt und welches Papier dazugehört.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Trittbrett Fritz und Fritz 2.0?

Ein Fahrzeug mit dem offiziellen Namen Fritz 2.0 gibt es nicht. Der Hersteller spricht vom neuen Fritz mit 18 Ah und trennt seine Ersatzteile nach Baujahr 2023 und 2024. Sinnvoll unterscheiden lassen sich die Fahrzeuge deshalb über Baujahr, Akkugröße und Controllerstand, und alle drei Angaben stehen am Fahrzeug oder in seinen Unterlagen.

Warum fehlt bei der 25-km/h-Ausführung die Datenbestätigung?

Die Packliste der Betriebsanleitung nennt eine Datenbestätigung und ergänzt in Klammern, dass sie bei Fahrzeugen mit 25 km/h nicht enthalten ist. Eine Begründung steht dort nicht. Der Zusammenhang ergibt sich aus § 1 Absatz 1 der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung, die nur Fahrzeuge bis 20 km/h erfasst, und aus § 2 Absatz 1, der die Datenbestätigung für die Inbetriebnahme verlangt.

Wo finde ich das Baujahr meines Fritz?

Auf dem Fabrikschild. Anlage 1 zur Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung schreibt sechs Angaben in fester Reihenfolge vor, darunter das Baujahr, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und die Genehmigungsnummer. Das Schild sitzt an einer gut sichtbaren, leicht zugänglichen Stelle auf der rechten Fahrzeugseite.

Welche Akkus gibt es für den Fritz?

Die Betriebsanleitung nennt 13,5 Ah und die Modellvariante mit 18 Ah, jeweils an 48 Volt und mit Zellen der Bauform INR21700. Beide führt der Hersteller als Ersatzteil mit dem Zusatz „ab Baujahr 2023“. In der Datentabelle derselben Anleitung taucht zusätzlich eine Variante mit 19,6 Ah auf, die dort mit 80 Kilometern Reichweite angegeben wird.

Passt ein Motor von 2024 in einen Fritz von 2023?

Das lässt sich aus gleicher Spannung und gleicher Wattzahl nicht ableiten. Der Hersteller führt beide Motoren getrennt nach Baujahr, ebenso die Controller und die Platinen. Vor einem Tausch gehören Teilenummer, Steckerbelegung und die Freigabe des Herstellers abgeglichen, sonst passt das Teil mechanisch und die Steuerung nicht.

Welche App funktioniert 2026 mit dem Fritz?

Der Hersteller erklärt auf seiner Startseite, dass die eigene App derzeit nicht mehr in den App-Stores verfügbar ist, und empfiehlt übergangsweise die UNI SCOOTER App seines Controller-Herstellers Hobbywing. Bei Google Play liegt der alte Eintrag weiterhin, zuletzt aktualisiert im Mai 2024. Einzelne Funktionen der Ersatz-App sind bei den Fahrzeugen gesperrt.

Was bedeuten die Fehlercodes E1, E2, F1 und F2?

Nach der Aufstellung des Herstellers stehen E1 und F1 für einen Fehler an der Bremse und E2 und F2 für einen Fehler am Motor. Empfohlen wird jeweils zuerst die Prüfung der Verbindungen, beim Bremsfehler am Hebel und beim Motorfehler an allen Steckern. Erst danach folgt der Tausch des Bauteils.

Wie viel Luftdruck braucht der Fritz?

Der Hersteller staffelt nach Zuladung: 2,5 bar bei 50 Kilogramm, 2,7 bar bei 70, 2,9 bar bei 90 und 3,3 bar ab 100 Kilogramm. Der maximale Druck liegt bei 3,5 bar. Höherer Druck bringt etwas mehr Tempo am Berg und etwas mehr Reichweite, kostet aber Komfort auf unebenem Untergrund.

Ist der Fritz baugleich mit dem Apollo City 2022?

Sechs veröffentlichte Kennwerte stimmen überein, darunter Spannung, Motorleistung, Kapazität, Reifengröße, Bremsenbauart und das Leergewicht von 26 Kilogramm. Ein Dokument, das beide Fahrzeuge derselben Fertigung zuordnet, liegt öffentlich nicht vor. Belastbar ist deshalb die Aussage, dass die Fahrzeuge technisch sehr nahe beieinanderliegen.

Einordnung: wo die Regeln stehen

Die Angaben oben stützen sich auf amtliche Fundstellen sowie auf Unterlagen und Veröffentlichungen des Herstellers. Hier steht, welche Aussage woher stammt und wann sie abgerufen wurde.

Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung
  • § 1 Absatz 1 eKFV definiert Elektrokleinstfahrzeuge als Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h. Nummer 3 nennt eine Nenndauerleistung von nicht mehr als 500 Watt, Nummer 4 eine Gesamtbreite von nicht mehr als 700 mm, eine Gesamthöhe von nicht mehr als 1 400 mm und eine Gesamtlänge von nicht mehr als 2 000 mm, Nummer 5 eine maximale Fahrzeugmasse ohne Fahrer von nicht mehr als 55 kg. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, eKFV, § 1. Abgerufen am 23.09.2026.
  • § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 eKFV verlangt für das Inbetriebsetzen eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis, eine gültige Versicherungsplakette nach § 56 FZV sowie die Kennzeichnung mit Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Fabrikschild nach Anlage 1. Satz 2 lautet: „Die Datenbestätigung nach § 20 Absatz 3a Satz 1 bis 3 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung oder die Bescheinigung über die Einzelbetriebserlaubnis muss für eine Inbetriebnahme aufbewahrt und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung ausgehändigt werden.“ Fundstelle: gesetze-im-internet.de, eKFV, § 2. Abgerufen am 23.09.2026.
  • Anlage 1 zur eKFV, zu § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, trägt die Überschrift „Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Fabrikschild“. Nummer 2.2 zählt die Angaben auf dem Fabrikschild in dieser Reihenfolge auf: Hersteller, Fahrzeugtyp „Elektrokleinstfahrzeug“, Baujahr, FIN, bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, Genehmigungsnummer. Nummer 2.3: „Weitere Angaben auf dem Fabrikschild sind unzulässig.“ Nummer 2.1 regelt die Anbringung auf der rechten Fahrzeugseite. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, eKFV, Anlage 1. Abgerufen am 23.09.2026.
  • § 2 Absatz 3 eKFV erklärt für die Wirksamkeit der Betriebserlaubnis § 19 Absatz 2 und 3 StVZO für anwendbar; Absatz 4 verbietet dem Halter, die Inbetriebnahme anzuordnen oder zuzulassen, wenn die Voraussetzungen fehlen. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, StVZO, § 19. Abgerufen am 23.09.2026.
Datenbestätigung und Versicherungsplakette
  • § 20 Absatz 3a StVZO regelt Inhalt und Zweck der Datenbestätigung nach Muster 2d: Der Inhaber der Allgemeinen Betriebserlaubnis trägt die Angaben über die Beschaffenheit des Fahrzeugs ein und bescheinigt unter Angabe des Datums die Richtigkeit dieser Angaben und die Übereinstimmung mit dem genehmigten Typ. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, StVZO, § 20. Abgerufen am 23.09.2026.
  • § 56 Absatz 1 FZV bestimmt, dass für ein Kraftfahrzeug im Sinne des § 1 Absatz 1 eKFV die Versicherungsplakette der Nachweis der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nach § 1 PflVG ist. Absatz 3 verlangt die feste Anbringung an der Rückseite, nach Möglichkeit unter der Schlussleuchte. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, FZV, § 56. Abgerufen am 23.09.2026.
  • § 52 Absatz 1 Satz 3 FZV, über § 56 Absatz 2 entsprechend anwendbar: „Ein Verkehrsjahr hat jeweils den Zeitraum vom 1. März eines Jahres bis zum Ablauf des Monats Februar des nächsten Jahres zu umfassen.“ Fundstelle: gesetze-im-internet.de, FZV, § 52. Abgerufen am 23.09.2026.
  • § 3 eKFV setzt das Mindestalter für das Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs auf 14 Jahre. Fundstelle: gesetze-im-internet.de, eKFV, § 3. Abgerufen am 23.09.2026.
Herstellerunterlagen Trittbrett
  • Trittbrett, eine Marke der Plan M GmbH, Mülheim an der Ruhr: Originalbetriebsanleitung Fritz, Ausgabe 2024. Abschnitt 1.2 Lieferumfang enthält die Zeile „6x Senkkopfschraube zur Befestigung der Lenkstange, 1x Datenbestätigung (nicht enthalten bei Fahrzeugen mit 25 km/h)“, gefolgt von einem Formular für den Servicekontakt. Abschnitt 3.15 Straßenzulassung beschreibt Versicherung, Datenbestätigungsblatt und Anbringung der Plakette. Abschnitt 6 Technische Daten nennt 130 x 64 x 120 cm aufgeklappt, 26 kg (13,5 Ah) und 27 kg (18 Ah), maximale Zusatzlast 140 kg, 10-Zoll-Reifen ohne Schlauch mit Pannengel, Reichweite 60 km sowie 80 km bei der Modellvariante mit 19,6 Ah, maximale Steigung 20 Grad, Höchstgeschwindigkeit etwa 20 km/h, zwei Trommelbremsen und eine separate Motorbremse mit E-ABS, Batterie Li-Ion INR21700, 48 V, 13,5 Ah oder Modellvariante 18 Ah, 500 W, Ladedauer etwa 300 Minuten, IPX5. Die Reichweite ist laut Fußnote bei 75 kg Personengewicht gemessen, die Geschwindigkeit bei 75 kg auf gerader Fläche und 22 Grad. Abgerufen am 22.09.2026. Kein Link, weil Herstellerquellen in diesem Magazin im Klartext genannt werden.
  • Dieselbe Klausel zur Datenbestätigung steht in den Originalbetriebsanleitungen von Sultan und Paul, bei Hilde in der Fassung „nicht enthalten bei Fahrzeugen mit 25 oder mehr km/h“. In allen fünf ausgewerteten Anleitungen kommen die Begriffe ABE, Betriebserlaubnis, eKFV und StVO nicht vor. Abgerufen am 22.09.2026.
  • Trittbrett, Antwortsammlung auf der Herstellerseite: Fehlercodes getrennt nach Modellen, für Sultan und Fritz die Codes E1, E2, F1 und F2 mit den Bedeutungen Bremse und Motor; für Kalle, Emma und Paul elf Codes von E1 bis E9 sowie F1 und F2. Ebenda: Luftdruckempfehlung nach Zuladung von 2,5 bis 3,3 bar bei maximal 3,5 bar, maximales Belastungsgewicht für Paul und Fritz bis zu 150 kg, Vollfederung bei Hilde, Fritz und Walter. Abgerufen am 22.09.2026.
  • Trittbrett, Startseite, Abschnitt zur Verfügbarkeit der App: „Unsere bisherige Trittbrett App ist derzeit nicht mehr in den App Stores verfügbar. Der Hintergrund ist, dass unser bisheriger App-Entwicklungspartner sein Unternehmen geschlossen hat.“ Und weiter: „Bis zur Veröffentlichung der neuen App empfehlen wir dir die Nutzung der UNI SCOOTER App, die von unserem Controller-Hersteller Hobbywing betrieben wird. Bitte beachte, dass einige Funktionen dieser App nicht den Vorgaben der eKFV entsprechen und deshalb bei Trittbrett Scootern nicht verfügbar sind.“ Abgerufen am 22.09.2026.
  • Trittbrett, Ersatzteilbestand des Onlineshops, Auswertung des vollständigen Produktbestands am 22.09.2026: 97 Positionen tragen Fritz im Namen. Nach Baujahr getrennt geführt werden unter anderem Motor 500 W/48 V (Baujahr 2023 sowie Baujahr 2024), Controller (Baujahr 2023 sowie ab Baujahr 2024), Platine „Fritz 23″ (ab Baujahr 2023) und Platine Fritz/Sultan (ab Baujahr 2024), Akku 13,5 Ah und Akku 18 Ah (jeweils ab Baujahr 2023), Hebel Motorbremse in drei Versionen, Ständer in einer neuen Version für Baujahr 2024 sowie ein Lenkkopflager-Set der ersten Version von 2023. Beim Fahrzeug selbst stehen zwei Geschwindigkeiten zur Auswahl, wobei die schnellere mit einem Stern versehen ist. Abgerufen am 22.09.2026.
App-Eintrag und Plattformvergleich
  • Google Play, Eintrag der App „Trittbrett“, Paketname com.planm.trittbrett: zuletzt aktualisiert am 17.05.2024, Bewertung 1,8 bei 153 Rezensionen, mehr als 10 000 Installationen. Der Eintrag war am 22.09.2026 weiterhin abrufbar. Bei Apple war zum selben Zeitpunkt kein Eintrag auffindbar. Abgerufen am 22.09.2026.
  • Apollo City 2022 in der Ausführung mit einem Motor: 48-V-System, 500 W Heckmotor, 13,5 Ah, 10-Zoll-Reifen ohne Schlauch, Trommelbremsen vorn und hinten mit zusätzlicher elektrischer Bremse, Federung vorn und hinten, 26 kg. Quellen: Apollo Scooters, Modellübersicht zur Unterscheidung der Baureihen, sowie eine britische Händlerseite mit den historischen Detaildaten der ersten Version. Abgerufen am 22.09.2026. Ein Dokument, das Fritz und Apollo City derselben Fertigung zuordnet, liegt nicht vor; die Übereinstimmung wird deshalb als Beobachtung und nicht als Herkunftsaussage geführt.

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Hinweis: Dieser Beitrag liefert allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Angaben auf dem Fabrikschild, in der Datenbestätigung und in den übrigen Fahrzeugunterlagen sowie die Auskunft des Herstellers und, wo gefordert, der zuständigen Stelle. Alle Angaben ohne Gewähr (Stand: September 2026).

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